Stromrichtung feststellen

Gast #3531780
Lesenswert?

Hallo,

wie kann ich die Stromrichtung feststellen, es handelt sich um 
Wechselspannung 230V 50Hz. Die Strommessung soll über Stromwandler 
gemacht werden.
Einmal die Möglichkeit für 230V und in einem anderen Fall 400V 
Drehstrom.

Es geht also festzustellen wer bei einer Verbindung zwischen A-----B nun 
der Verbraucher und wer der Erzeuger ist.

Wie kann so etwas erfasst werden?
Gast #3531805
Lesenswert?

Flori schrieb:
> Ja aber eine auswertbare Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung
> habe ich nicht bei Ohmschen Verbrauchern.

haben ich etwas von Phasenverschiebung geschrieben?

Du sollte einfach U*I rechnen. Das aber zu möglichst vielen Zeitpunkten 
also keine Effektivwerte verwenden.
Gast #3531815
Lesenswert?

Ah jetzt weiß ich was du meinst.

Jetzt habe ich auch noch gerade eine adere Idee :)
Wenn ich einen Shunt einsetze, direkt über den Shunt schieße ich einen 
OP an zur Verstärkung der abfallenden Spannung, dann habe ich doch wenn 
der Strom von A->B fließt im einen Fall den Spannungsabfall phasengleich 
zur Netzspannung und im anderen Fall B->A 180° phasenverschoben?
Gast #3531818
Lesenswert?

Flori schrieb:
> wie kann ich die Stromrichtung feststellen ...

> Es geht also festzustellen wer bei einer Verbindung zwischen A-----B nun
> der Verbraucher und wer der Erzeuger ist.

Durch die Stromrichtung geht das auch bei Gleichstrom nicht. Nur weil 
der Strom von A nach B fließt, heißt das nicht, dass B der Verbraucher 
ist.

Wenn auf Seite A eine negative Gleichspannungsquelle sitzt, fließt der 
Strom von B nach A.
Gast #3531884
Lesenswert?

Flori schrieb:
> Hallo,
>
> wie kann ich die Stromrichtung feststellen, es handelt sich um
> Wechselspannung 230V 50Hz. Die Strommessung soll über Stromwandler
> gemacht werden.
> Einmal die Möglichkeit für 230V und in einem anderen Fall 400V
> Drehstrom.
>
> Es geht also festzustellen wer bei einer Verbindung zwischen A-----B nun
> der Verbraucher und wer der Erzeuger ist.
>
> Wie kann so etwas erfasst werden?

So wie das immer gemacht wird: Stromzähler.
Gast #3531895
Lesenswert?

hinz schrieb:
> So wie das immer gemacht wird: Stromzähler.

Es geht hier einfacher, weil er ja nur grösser oder kleiner Null wissen 
will. Er muss den Spannungsabfall über dem shunt nur im Wechsel der 
Netzspannungspolarität ebenfalls das Vorzeichen ändern (invertieren), 
das geht mit einem Komparator (für die Spannungspolarität) und einem 
Invertierer (OpAmp, Analogschalter), und dann den Mittelwert über einige 
Halbwellen bilden. Also ohne die lästige TrueRMS Berechnung mit 
Multiplikation.
Gast #3531934
Lesenswert?

Die 180° Phasenverschiebung sind Definitionssache.

Du nimmst eine Leitung als Bezugspunkt. Den Stromwandler so anschließen, 
dass immer die selbe Seite zum Bezugspunkt zeigt. Dabei nimmst du die 
Seite, die bei einem ohmschen Widerstand keine Phasenverschiebung zur 
Spannungsmessung ergibt. Bei der Quelle wirst du 180° Phasenverschiebung 
sehen.
Gast #6224204
Lesenswert?

natürlich kann man die richtung des energieflusses auch bei wechselstrom 
ermitteln. das geht mit einem shunt und einem opv bzw.245A+431. das 
ergebnis in einen trigger dann vergleicht ein und-glied das ergebnis mit 
einem 2. trigger der spannung. so erhält man ein ergebnis über die 
richtung der energie.aber: da die absoluten beträge von spannung und 
strom variabel sind, ergibt sich nur ein ergebnis über die richtung der 
leistung aber nicht über den betrag der leistung.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren