Welches Linux für Laptop

Gast #3536714
Lesenswert?

Hallo, ich habe einen Laptop mit folgenden Daten bekommen:

Intel Penzium T4400 (2x2.2GHz)
3GB Speicher
320GB Festplatte
Intel GMA4500M Grafik

Ich würde auf diesem gern eine Linux Distribution installieren, weis nur 
nicht welche. Könnt Ihr mir da was empfehlen?

Danke!
Gast #3536834
Lesenswert?

Ubuntu 13.10 ist ne gute Idee, aber man sollte sich einen anderen 
Desktop als den Default (Unity) installieren, zB XFCE oder LXDE, damit 
es schön flott ist.

Alternativ hätte ich Fedora zur Diskussion gestellt.
Gast #3536851
Lesenswert?

fatz schrieb:
> Desktop als den Default (Unity) installieren, zB XFCE oder LXDE, damit
> es schön flott ist.

Ich oute mich jetzt mal als Unity-Fan. Ich arbeite sowohl im Büro als 
auch privat damit und empfinde es als die komfortabelste und 
effizienteste Oberfläche. Die Grafikkarte muss allerdings mitspielen. 
;-)
Gast #3536854
Lesenswert?

Xubuntu,

und damit reihe ich mich in die Aussagen von dito und fatz mit ein.
Xubuntu ist Ubuntu mit XFCE Desktop.
XFCE finde ich persönlich sehr gut, nutze es auf meinem Netbook und auf 
meinem Hauptrechner.

Als Einsteiger macht man mit Ubuntu nix verkehrt, ist eine gute 
Distribution.
#3536955
Lesenswert?

Debian Wheezy 7 mit GNOME ist ganz lustig, allerdings 
gewöhnungsbedürftig.

Ich würde erst mal schaunen ob es eine Distro gibt die für für dich 
viele Programme bereits in deren Paketlisten vorhanden hat.

Ich empfehle Debian und Ubuntu, beide recht schön, große Distros, 
besonders Ubuntu ist sehr sehr sehr Anfängerfreundlich !
Gast #3537086
Lesenswert?

dito schrieb:
> fatz schrieb:
>> Desktop als den Default (Unity) installieren, zB XFCE oder LXDE, damit
>> es schön flott ist.
>
> Ich oute mich jetzt mal als Unity-Fan. Ich arbeite sowohl im Büro als
> auch privat damit und empfinde es als die komfortabelste und
> effizienteste Oberfläche. Die Grafikkarte muss allerdings mitspielen.
> ;-)

Tja, ich bin auch Unity-Fan. Ich habe auch ne Grafikkarte, die 
mitspielt.
Wenn die Grafikkarte jedoch nicht mitspielt, dauert es gar nicht lange, 
bis man kein Fan mehr ist. Und das wollen wir doch allen hier ersparen. 
;)

Und die Spec des OP
> Intel Penzium T4400 (2x2.2GHz)
> 3GB Speicher
ließ mich eher ne (zu) schwache Grafikkarte vermuten für Unity.

Daher die Empfehlung für LXDE, das ist von der Oberfläche Windows XP 
ziemlich ähnlich. Zumindest wenn mich mein Gedächnis nicht trügt.
Gast #3538219
Lesenswert?

Ich würde extremst von diesem *ubuntu Schrott abraten, da dort Spyware 
mitinstalliert wird.

Am besten ist immer noch Debian + LXDE. Sauschnell, einfacher (im 
positiven Sinne) Desktop, kein unnützer Schrott dabei, und das RAM 
bleibt für die Anwendungen frei und wird nicht schon vom OS und Desktop 
gefressen.
Gast #3538222
Lesenswert?

ich würde Linux Mint mit Mate-Desktop empfehlen. Für Windowsumsteiger 
auf jedenfall interessant. Ich habe vorher Gnome 2 benutzt und jetzt 
Mate. Was die konfigurierbarkeit der Taskleisten angeht, kann da keiner 
mithalten (wenn man es braucht) und ist für ältere Hardware zu 
empfehlen.
Gast #3538270
Lesenswert?

ass schrieb:
> Frank schrieb:
>> ass schrieb:
>>> Ich würde extremst von diesem *ubuntu Schrott abraten, da dort Spyware
>>> mitinstalliert wird.
>>
>> Ach ja? Gibt es für diese Aussage Belege?
>
> Ist es so verdammt schwierig, "ubuntu spyware" in Google einzutippen?
>
> 
http://www.golem.de/news/richard-stallman-ubuntu-ist-keine-freie-software-1212-96227.html

nur wenn sich eine Linux-Ikone wie Stallman angepis..t fühlt, heißt noch 
gar nichts. Wenn man will, kann man diesen Amazon-Mist auch 
deinstallieren.
Gast #3538313
Lesenswert?

Hallo Linuxneuling,

Linuxneuling schrieb:
> Hallo, ich habe einen Laptop mit folgenden Daten bekommen:
>
> Intel Penzium T4400 (2x2.2GHz)
> 3GB Speicher
> 320GB Festplatte
> Intel GMA4500M Grafik
>
> Ich würde auf diesem gern eine Linux Distribution installieren, weis nur
> nicht welche. Könnt Ihr mir da was empfehlen?

Eine Linux-Distribution aus der Ubuntu-Familie ist für einen Neuling 
sicher nicht die schlechteste Idee. Bleibt nur noch die Frage nache 
einem Desktop Environment, aber das ist eine reine Geschmackssache. Ich, 
zum Beispiel, mag den KDE sehr gerh, weil er gut aussieht, sehr stabil 
und funktional ist und schon in den Standardeinstellungen so 
konfiguriert ist, wie ich meine Arbeitsumgebung gerne haben möchte. Daß 
er obendrein auf der sehr modernen und leistungsfähigen Qt-Bibliothek 
aufbaut, die ich sowohl von C++ als auch von Perl und Python aus nutzen 
kann, ist sehr angenehm.

Andererseits vergibst Du Dir nichts, wenn Du Programme eines Desktops in 
einer anderen Umgebung verwendest. Du kannst also jederzeit 
KDE-Programme unter GNOME, XFCE, LXDE oder Unity verwenden und 
umgekehrt. Es macht auch nichts, mehrere Desktop Environments zu 
installieren und sie alle mal ein paar Tage lang auszuprobieren, um Dir 
dann den herauszusuchen, mit dem Du am besten zurecht kommst.

Viel Spaß,
Karl
Gast #3538332
Lesenswert?

Hallo Hans,

Hans Jelt schrieb:
> KUbuntu ist mir zu Bugy,

Wie kommst Du darauf? Ich verwende KDE seit Version 0.99 und bin schon 
seit vielen Jahren keinem Bug mehr begegnet. Da habe ich mit Unity und 
Gnome viel schlechtere Erfahrungen gemacht, und buggy sind die auch 
nicht.

Beste Grüße,
Karl
#3538982
Lesenswert?

Karl Käfer schrieb:
> Wie kommst Du darauf?

Das sind einfach meine Erfahrungen, wenn der Desktop recht häufig irgend 
welche Meldungen Zeigt wie "diese Anwendung wurde beendet ..." oder so 
dann läuft da irgend etwas nicht richtig.

Suse hab ich damals auch genutzt, es ist heute wie damals das gleiche, 
im Endeffekt komme ich dort immer nur mit xinit rein und muss dann KDE 
starten.

Mit Kubuntu war das nicht besser, ich wollte mir KDE wieder mal 
anschauen und hatte dann den Eindruck dass das Desktopsystem nicht 
stabil läuft.

Gnome2 und XFCE waren für mich immer ideal.
Gast #3541076
Lesenswert?

Hallo Hans,

Hans Jelt schrieb:
> Mit Kubuntu war das nicht besser, ich wollte mir KDE wieder mal
> anschauen und hatte dann den Eindruck dass das Desktopsystem nicht
> stabil läuft.

Das wundert mich enorm, da ich schon seit Jahren KDE benutze und noch 
nie Probleme mit der Stabilität hatte. Und dabei entwickle ich Software 
sowohl mit Qt als auch mit den KDE-Libs, nutze das Desktop Environment 
also sicher deutlich weiter aus als ein normaler Anwender und stoße 
dabei an Grenzen, die der normale Anwender nie erreicht.

Das Einzige was ein bisschen nervig war, war der Umstieg auf KDE4, als 
es anfangs noch keine grafischen Konfigurationstools gab und man alles 
manuell konfigurieren mußte. Aber das war eine Phase von zwei Monaten 
und danach auch wieder vorbei.

Liebe Grüße,
Karl

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren