Hey Leute,
auch ich gehöre zu den Besitzern einer Hardware aus dem Hause AVM, die
vor einiger Zeit gehackt wurde. Sure - ich habe das Update eingespielt,
dennoch habe ich aktuell ein schlechtes Gefühl, wenn ich höre, dass
Leuten ein Schaden von mehreren kEuro entstanden ist. Dabei brauche ich
die TelefonLEITUNG nicht wirklich. Ich habe drei Prepaid SIP Accounts
über die ich telefoniere. Die Telefonleitung dient quasi nur als Backup.
Deshalb würde ich die Leitung gerne trennen, wenn ich die nicht brauche.
Denn Außer dem Finanzamt und einem Versicherungsvertreter (ich habe
keine Ahnung, wo die diese Nummer her haben - aus dem Telefonbuch
jedenfalls nicht) nutzt diese Nummer keiner.
Doch wie trenne ich diese Leitungen am effektivsten? Die Telefonleitung
müssten ja nur zwei Drähte sein. Ich denke, am einfachsten wäre ein
Relais. Doch wie sieht es elektronisch aus? Bisher habe ich mosfets als
Schalter für so etwas verwendet. Hier kann ich es doch nicht, oder? Bzw.
wenn ich überlege, dass ich eine Leitung als GND der Schaltung
definiere, dann müsste es gehen.
Irgendwie stehe ich momentan auf dem Schlauch. Kann mir von euch jemand
kurz weiterhelfen?
Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, bei mir läuft das Telefon und DSL
über ein Kabel (die meisten Anschlüsse sind ja heute VOIP wenn ich
richtig informiert bin, es sei denn man bucht einen Analogen Anschluss
explizit dazu). Dann würdest du mit Hardware nicht weit kommen (außer
Stecker rausziehen).
Andreas Berg schrieb:> Doch wie trenne ich diese Leitungen am effektivsten?
Indem du die Fritzbox nur mit dem Stecker wo DSL drauf mit der Außenwelt
verbindest.
Ob deine Prepaid Voip Verbindungen sicher genug sind solltest du aber
dennoch prüfen.
Alexander schrieb:> Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, bei mir läuft das Telefon> und DSL> über ein Kabel (die meisten Anschlüsse sind ja heute VOIP wenn ich> richtig informiert bin, es sei denn man bucht einen Analogen Anschluss> explizit dazu). Dann würdest du mit Hardware nicht weit kommen (außer> Stecker rausziehen).
Fritz schrieb:> Soweit ich weiß, wird bei dem Angriff ein VoIP Telefon eingerichtet, was> doch die eigentliche Telefonleitung garnicht nutzt.
Interessant finde ich die Frage, inwieweit dabei Kosten entstehen. Denn
zu solchen VoIPs gehört doch i.d.R. ein Vertrag, den man dazu
abgeschlossen hat. Oder gibts mittlerweile VoIP, das ohne explizitem
Vertrag call-by-call mässig per Telefonrechnung abgebucht wird?
A. K. schrieb:> Interessant finde ich die Frage, inwieweit dabei Kosten entstehen.
Jeder Übergang ins Festnetz kostet Geld, spätestens wenn es um
"Mehrwert"rufnummern geht.
A + B = B - A schrieb:> Ob deine Prepaid Voip Verbindungen sicher genug sind solltest du aber> dennoch prüfen.
Was heißt sicher? Die Provider trennen einfach die Verbindung, wenn
nicht genug Geld auf dem Konto ist. Eine "Überziehung" lassen die nicht
zu. Nicht einmal, wenn man mit "Guthaben" das Gespräch aufgebaut. Wenn
Geld alle, dann Verbindung weg.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Jeder Übergang ins Festnetz kostet Geld, spätestens wenn es um> "Mehrwert"rufnummern geht.
Zwei der VoIP Provider, die ich nutze, unterstützen keine
Mehrwert-Rufnummern. Da kann ich weder 0180 noch 0800 wählen. Der dritte
kann es, bis auf 0900 oder 013x (oder wie auch immer der Präfix für
diese abzock-rufnummern ist). Aber auf jeden Fall riskiere ich nur die
paar Euros, die auf dem Prepaid Konto liegen und nicht mehr.
A. K. schrieb:> Analoge Telefonverbindung aus dem Splitter ziehen.
Nur habe ich keine Lust, die Leitung wieder in den Splitter zu stecken,
wenn ich die mal brauche. Deshalb würde ich da gerne eine elektronische
Trennung einrichten. Und da bin ich schon wieder bei der Ursprungsfrage,
wie ich es am Besten mache.
Andreas Berg schrieb:> Und da bin ich schon wieder bei der Ursprungsfrage,> wie ich es am Besten mache.
Nimm ein Relais mit zwei Schließern und einen Schalter, um das Relais zu
betätigen. Oder auch nur einen Schalter mit zwei Schließern, ist noch
einfacher.
man sollte vllt. mal Lesen > Überlegen was man schreibt, und dann noch
mal drüber nachdenken was man eigentl. will
erst sind es nur VoIP-Accounts > dann auf einmal ein Splitter > und dann
soll die DSL-Leitung per Relais getrennt werden?
ich glaube nicht, dass ich das bei dir verstanden habe, aber hoffentl.
du selber
oder hast du noch einen echten Festnetz-Telefonie-Anschluß > Telefon in
Splitter Mitte > Wählton und der Anruf kann losgehen?
Elo schrieb:> man sollte vllt. mal Lesen > Überlegen was man schreibt, und dann> noch> mal drüber nachdenken was man eigentl. will> erst sind es nur VoIP-Accounts > dann auf einmal ein Splitter > und dann> soll die DSL-Leitung per Relais getrennt werden?> ich glaube nicht, dass ich das bei dir verstanden habe, aber hoffentl.> du selber> oder hast du noch einen echten Festnetz-Telefonie-Anschluß > Telefon in> Splitter Mitte > Wählton und der Anruf kann losgehen?
Offensichtlich hat er noch einen getrennten Telefon- und DSL-Anschluß.
Wozu sonst der Splitter? Wenn man nur eine DSL-Leitung hat, kann man die
logischerweise nicht trennen. Aber die Telefonleitung, warum nicht?
Andreas Berg schrieb:> Deshalb würde ich die Leitung gerne trennen, wenn ich die nicht brauche.
Dann mußt Du die gesamte Leitung trennen inclusive DSL.
Es wird ja nicht Dein Telefon gehackt, sondern der Router. Und der baut
dann heimlich eine VoIP Verbindung auf.
Alte Anschlüsse ohne VoIP betriff der Hack nicht. Da geht das analoge
Telefon direkt vom Splitter ab.
Wer sich nicht sicher ist, was er für einen Vertrag hat, einfach dem
Router den Netzstecker ziehen. Wenn dann das Telefon noch geht, ist es
ein analoger Anschluß, ansonsten ist es VoIP.
Peter Dannegger schrieb:> Alte Anschlüsse ohne VoIP betriff der Hack nicht.
eventuell noch nicht. Die Fritzbox kann genauso über Analog ins Ausland
Telefonieren.
Peter II schrieb:> Die Fritzbox kann genauso über Analog ins Ausland> Telefonieren.
Wie soll das gehen?
Der Splitter trennt doch analog und DSL. Da müßte ich ja mit dem
Analog-Anschluß erst wieder in die Fritzbox rein.
Peter Dannegger schrieb:> Peter II schrieb:>> Die Fritzbox kann genauso über Analog ins Ausland>> Telefonieren.>> Wie soll das gehen?> Der Splitter trennt doch analog und DSL. Da müßte ich ja mit dem> Analog-Anschluß erst wieder in die Fritzbox rein.
genauso ist es doch bei einigen Leuten. Damit kann man je nach Rufnummer
über VoIP oder festnetzt Telefonieren.
Und wenn ich lese der der Threadersteller, auch übers Festnetzt
erreichbar ist, dann würde von dieser Anschlussvariante ausgehen.
Peter Dannegger schrieb:>> Die Fritzbox kann genauso über Analog ins Ausland>> Telefonieren.>> Wie soll das gehen?
Na, wenn eine Fritzbox mit Telephonie-Unterstützung genutzt wird, ist
die üblicherweise sowohl mit dem Telephon- (wahlweise POTS oder ISDN)
als auch dem DSL-Anschluss verbunden.
Das ist die übliche Standardinstallation von Fritzboxen mit Telephonie,
sofern nicht reiner VoIP-Betrieb verwendet wird.
Peter Dannegger schrieb:> Der Splitter trennt doch analog und DSL. Da müßte ich ja mit dem> Analog-Anschluß erst wieder in die Fritzbox rein.
Es gibt viele Fritzboxen, da ist außer dem DSL-Anschluß noch ein Eingang
für ISDN oder analogen Anschluß vorhanden. Bei den neueren wohl nicht
mehr, da ist nur noch ein Eingang für DSL vorhanden.
ich schrieb:> Bei den neueren wohl nicht> mehr, da ist nur noch ein Eingang für DSL vorhanden.
Nein, nicht bei den neueren, sondern bei denen, die keine Telephonie
unterstützen.
Und die, die kein DSL haben (LTE und Kabel), die natürlich auch nicht.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> ich schrieb:>> Bei den neueren wohl nicht>> mehr, da ist nur noch ein Eingang für DSL vorhanden.>> Nein, nicht bei den neueren, sondern bei denen, die keine Telephonie> unterstützen.>> Und die, die kein DSL haben (LTE und Kabel), die natürlich auch nicht.
Ja, ok, das wollte ich auch mit "wohl" ausdrücken. Ich wußte nicht
genau, ob es das gar nicht mehr gibt oder nur bei bestimmten Boxen.
Wieder was gelernt. Danke!
Ich weiß jetzt nicht, wie die modernen NGN Anschlüsse funktionieren,
aber ich habe noch einen klassischen Telefon/DSL Anschluss.
Von der Telekom sind zwei Drähte aufgeschaltet und die kommen bei mir in
den Splitter rein. In der FritzBox steckt ein Kabel, das auf einer Seite
RJ45 ist und auf der anderen Seite afaik RJ45 und RJ11 (glaube ich
zumindest). Also eine Art Y - Kabel. Ich hatte eine Zeit lang einfach
nur das DSL-Ende angeschlossen und ein analoges Telefon ohne eigene
Stromversorgung im Splitter. Deshalb dürfte es ja wohl kein Problem
sein, genau diese Leitung zu trennen.
Ich möchte diese Leitung aber elektronisch trennen und fernsteuern
können, damit ich nicht immer in den Raum rennen muss, in dem der
Anschluss liegt. Möglichkeiten habe ich genug dafür. Entweder Arduino
mit Ethernet Shield. Oder AVR mit Ethernet Breakout Board (hab hier
grade ein paar ENC28J60 Boards rumliegen) oder das AVR Net-IO Teil
(fliegt hier auch irgendwo rum). Oder "klassisch" über einen RPi.
Möglichkeiten gibt es viele. Das ist die Ansteuerung. Jetzt ist immer
noch die Frage, wie die Leitungen getrennt werden können. Ich habe
bereits in meinem ersten Posting die Version mit den Relais genannt.
Wird es funktionieren - sicherlich!
Ich bin aber auch kein Freund von Relais und würde deshalb die Leitung
gerne mit elektronischen Bauteilen trennen. Zum Teil auch wegen der
Experimentierfreude.
Fritz schrieb:> Soweit ich weiß, wird bei dem Angriff ein VoIP Telefon eingerichtet, was> doch die eigentliche Telefonleitung garnicht nutzt.
So wie ich das verstanden habe, verbinden die sich mit VoIP von außen
auf den Router und telefonieren vom Router dann analog (Um zB
Mehrwertnummern anzurufen).
innerand innerand schrieb:> Fritz schrieb:>> Soweit ich weiß, wird bei dem Angriff ein VoIP Telefon eingerichtet, was>> doch die eigentliche Telefonleitung garnicht nutzt.>> So wie ich das verstanden habe, verbinden die sich mit VoIP von außen> auf den Router und telefonieren vom Router dann analog (Um zB> Mehrwertnummern anzurufen).
Wenn dem so ist, gibt es auch kleine Geräte zum zwischenschalten, welche
bestimmte Nummernkreise nicht wählen lassen.
Aber das ganze ist doch ziemlich unsinnig. Purer Aktionismus auf eine
typische Medienmeldung von Leuten die das nicht einschätzen können und
die technischen Hintergründe nicht verstehen.
gruß cyblord
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Nur: Wozu soll das gut sein?
Hauptsächlich um zu verstehen, wie ich Signalleitungen sinnvoll
elektronisch trennen kann. Wenn du aber wirklich einen Grund suchst,
dann: Jaha, ein Relais kann ja auch mal kleben bleiben....
cyblord ---- schrieb:> Aber das ganze ist doch ziemlich unsinnig. Purer Aktionismus auf eine> typische Medienmeldung von Leuten die das nicht einschätzen können und> die technischen Hintergründe nicht verstehen.
Also die Bedrohung ansich finde ich nicht unsinnig. Ich weiß nicht, ob
du dich mit dem Angriff beschäftigt hast, oder nicht. Es gibt momentan
zwei Angriffsmöglichkeiten:
1) Der Webserver der FritzBox ist von Außen erreichbar, dann kann ein
Angreifer über einen Bug die Config Datei auslesen, das Admin-Kennwort
und andere Zugangsdaten erfahren, sich auf der Box einloggen, ein
SIP-Client-Telefon einrichten und damit über bestehende Verbindungen
(egal ob SIP, Analog oder ISDN) telefonieren.
2) Ein User ruft eine Seite auf, die einen Schadcode enthält. Der
Schadcode ist ein JS, der den gleichen Angriff im Browser ausführt und
per POST die abgerufene Config Datei an einen anderen Webserver schickt.
Ich weiß jetzt nicht, ob die Fernwartung aktiv sein muss, aber der
Angreifer bekommt so die Zugangsdaten zur Box.
So ein Schadcode kann auf jeder Seite stehen, denn nach wie vor sind
viele Seiten XSS anfällig.
Andreas Berg schrieb:> Es gibt momentan zwei Angriffsmöglichkeiten:
Die sind beide beseitigt, wenn man eines der für die betroffenen
Fritzboxen verfügbaren Firmwareupdates einspielt.
Fertig, aus die Laube.
Andreas Berg schrieb:> Ich weiß jetzt nicht, ob die Fernwartung aktiv sein muss,
Denke nicht. Abgeschaltete Fernwartung blockiert nur den Zugang von
aussen. Der Config-Zugang von innen wird dadurch nicht blockiert. Das
Loch im Zugang dürfte für beide Seiten gelten. Weshalb mit dem Update
auch beide Probleme gelöst sind (der BND ein neues Passwort bekam ;-).
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Die sind beide beseitigt, wenn man eines der für die betroffenen> Fritzboxen verfügbaren Firmwareupdates einspielt.>> Fertig, aus die Laube.
... bis wieder ein Bug auftaucht, der wieder größeren Schaden
verursacht.
Andreas Berg schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>> Die sind beide beseitigt, wenn man eines der für die betroffenen>> Fritzboxen verfügbaren Firmwareupdates einspielt.>>>> Fertig, aus die Laube.>> ... bis wieder ein Bug auftaucht, der wieder größeren Schaden> verursacht.
Tja das Leben ist eines der schwersten....
Andreas Berg schrieb:> ... bis wieder ein Bug auftaucht, der wieder größeren Schaden> verursacht.
Das ist ja jetzt bei Fritzboxen auch im Wochentakt der Fall, nicht wahr?
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Das ist ja jetzt bei Fritzboxen auch im Wochentakt der Fall, nicht wahr?
Jetzt werden auf jeden Fall mehr Leute einen Blick auf das Ding werfen.
Analog dazu baue ich auch nicht jede Woche /jedes Jahr einen Unfall,
schnalle mich aber trotzdem jedes Mal an, wenn ich losfahre.
Peter Dannegger schrieb:> Alte Anschlüsse ohne VoIP betriff der Hack nicht. Da geht das analoge> Telefon direkt vom Splitter ab.
Mit VoIP hatte der Angriff nur insofern zu tun, als die Angreifer sich
auf den Boxen eine aus dem Internet erreichbare VoIP-Nebenstelle
eingerichtet hatten, die sie nutzten, um durch die Box hindurch über die
"Amtsleitung" des Opfers in die weite Welt zu telefonieren. Dabei war es
unerheblich, ob die "Amtsleitung" per VoIP, ISDN oder analog ausgeführt
war.
Ohne eingesteckte (ISDN oder analog) bzw. konfigurierte (VoIP)
"Amtsleitung" war man zwar vor dem finanziellen Schaden sicher, den
dieser konkrete Angriff verursacht hat, aber nicht vor dem Datenklau und
den ganzen anderen Manipulationen, die über die Lücke noch möglich
waren.
Ich denke übrigens auch, dass hier überreagiert wird.
Bugs wird es immer geben, wenn man davor so große Angst hat, dann muss
man offline gehen.
Dass da jemand die Telefonleitung missbraucht ist ja noch ein eher
geringes Übel, stellt euch mal vor, euch benutzt jemand als Proxy um
sich KiPo-Material zu besorgen, da habt ihr schnell mal die Polizei mit
Durchsuchungsbefehl im Haus stehen. Da nützt auch die getrennte
Telefonleitung nichts.
Wobei man schon auch sagen muss, dass sich AVM hier vorbildlich
verhalten hat. Die haben gleich mal öffentlich bekannt gegeben, dass es
ein Problem gibt und was als Workaround gemacht werden sollte um Schaden
zu vermeiden. Kurz darauf gab es dann auch schon die Firmware-Updates.
Andreas Berg schrieb:> Irgendwie stehe ich momentan auf dem Schlauch. Kann mir von euch jemand> kurz weiterhelfen?
Möchtest du wirklich die Amtsleitung schalten?
Vielleicht hab ich ein paar Tipps und Hinweise.
Andreas Berg schrieb:> In der FritzBox steckt ein Kabel, das auf einer Seite> RJ45 ist und auf der anderen Seite afaik RJ45 und RJ11 (glaube ich> zumindest). Also eine Art Y - Kabel. Ich hatte eine Zeit lang einfach> nur das DSL-Ende angeschlossen und ein analoges Telefon ohne eigene> Stromversorgung im Splitter. Deshalb dürfte es ja wohl kein Problem> sein, genau diese Leitung zu trennen.
Und wo ist das Problem, einfach das Telefonende des Y-Kabels
aufzutrennen
und die beiden Adern für analoges Telefon schaltbar zu machen?
Alternativ kann man eine Verlängerung dazu verwenden, wenn man das
Originalkabel nicht zerschneiden will.
man könnte auch einfach nur den Stecker rausziehen aus dem Splitter oder
aus der Fritzbox. Und enn du einmal im Jahr möchtest, daß dich das
Finanzamt oder der Versicherungsvertreter erreichen können über den Weg,
steckst du den Stecker einfach wieder rein.
aber nochmal: Wofür soll das gut sein? Die rMöglichleit die mir
einfällt, wäre: Du hast einen entbündelten Zugang, also DSL (incl. VOIP)
über Anbieter A, und analog oder ISDN über Anbieter B. Und gelegentlich
möchtest du Anbieter B nutzen....
Ach ja: Preselect und Call-by-Call geht auch über VOIP (sofern du bei
der Telekom angeklemmt bist)
PS: Die zweckmäßigste "Hackernutzung" bei der Fritzbox war ja: Angreifer
hackt sich per Fernzugriff von außen (oder mit geschicktem Script von
innen) auf die Box ein, und richtet einen VOIP Zugang incl. direkter und
permanenter Umleitung nach "irgendwo" ein. Das Opfer zahlt dann für die
Weiterleitung nach "irgendwo" die Terminierungsentgelte, ohne daß es
mitbekommt, daß über seinen Anschluss telefoniert (weitergeleitet) wird
...
Jetzt ist es schon wieder so weit und wir sind nun im OT gelandet!
wie wäre es denn einfach an den Splitter das Telefon mit Schnur
anzuschließen, oder dafür extra ein ganz primitives Signo z.B. sich
zuzulegen?
> Wobei man schon auch sagen muss, dass sich AVM hier vorbildlich verhalten > hat.
von Seiten des Technischen Dienstes der T wurde mir mal ggü. erwähnt,
dass mit AVM keine Verträge als OEM-Lieferant mehr gemacht würden, weil
die so lange für Updates brauchen würden!!!!
Wer das glaubt wird selig - würde eher sagen die > AVM lassen sich nicht
mehr vom Einkauf aus dem Konzern ihre Produkte und Firma kaputt machen >
Dumpingpreise und Sonderanfertigungen ohne Abnahmezusagen,
bei einem Hersteller sind die doch schon seit über 10 Jahren auf dem
Abstellgleis gelandet > Bielefeld Eumex 5000, den anderen Hersteller
haben die auch schon mehrfach an den Rand der Existenz gebracht > damals
Peine heute Nbg. SW-Park
Peter II schrieb:> Peter Dannegger schrieb:>> Peter II schrieb:>>> Die Fritzbox kann genauso über Analog ins Ausland>>> Telefonieren.>>>> Wie soll das gehen?>> Der Splitter trennt doch analog und DSL. Da müßte ich ja mit dem>> Analog-Anschluß erst wieder in die Fritzbox rein.>> genauso ist es doch bei einigen Leuten. Damit kann man je nach Rufnummer> über VoIP oder festnetzt Telefonieren.
Bei mir so, praktisch als ISDN-zu-Analog-Wandler :)
> Und wenn ich lese der der Threadersteller, auch übers Festnetzt> erreichbar ist, dann würde von dieser Anschlussvariante ausgehen.
Naja, definiere "Festnetz".
Hallo,
habe da mal eine ganz dumme Frage am Rande:
So wie ich das Angriffsszenario verstanden habe, haben die doch
innerhalb kürzester Zeit (1 Stunde) massenhaft Verbindungen von einer
Rufnummer immer wieder zur gleichen Rufnummer aufgebaut oder zu
unterschiedlichen Rufnummern (Ich war immer der Meiung zu ein und
dergleichen).
Dass die Angreifer eine VoIP-Nr in der FbF konfiguriert haben ist klar.
Aber wie kann ein Telco-Provider nicht merken, dass mehrfach im
Halbsekundentakt eine Verbindung zur immer gleichen Nummer aufgebaut
wird, DIE AUCH NOCH PERMANENT GEHALTEN WIRD?
Daswürde bedeuten innerhalb von einer Stunde sind von diesem einen
Anschluss 60 Min x 2 (Anrufe/Minute) = 120 Verbindungen auf ein und
dieselbe Rufnummer im Ausland. Irgendwie fragwürdig finde ich. Wie stuft
man das Verhalten der Telcos in diesem Fall ein.
Wenn die Telefonie des TE nicht notwendig ist, dann kann man dem
Finanzamt und dem Versicherungsvertreter auch die Handy-Nr. mitteilen.
Beide haben genug Geld, holen es sich nämlich über Steuern und
VS-Beiträge ohnehin von uns zurück. Damit ist nbur die VoIP-Telefonie
möglich und die erlaubt bei Prepaid-VoIP eben nur so lange eine
Verbindung, bis das Guthaben weg ist.
Detlev E. schrieb
> Irgendwie fragwürdig finde ich.
hast du dich mal gefragt warum oder wofür ein Tel.Anschluß eigentl. da
ist?
sicherlich nicht um nicht zu telenieren!
es soll auch Leute geben, also wirkl. reale Menschen, die rufen in einer
Std. 240 x eine 01805er oder sonstige kostenpflichte Nr. zu 50,- Cent
pro Anruf an, um sich dort irgendwas zu erhoffen, vom eigenen Anschluß
wohlgemerkt!
was würde passieren, wenn sich da die Tel.Gesellschaft, nach deiner
Maßgabe, schützend vor so viel Dummheit stellen würde?
also den Umgang mit seinem Anschluß muß schon jeder selber regeln und
reglementieren, aus dem Kindesalter sollten Anschlußinhaber heraus sein!
> Wie stuft man das Verhalten der Telcos in diesem Fall ein.
ganz normal würde ich deshalb behaupten!