Gast
#3542722
Einen guten Tag an euer Forum Ich repariere als technischer Mitarbeiter (Elektrofachkraft, aber kein Meister) einen Laborofen und möchte dabei zwei Schalter und ein Magnetventil für den Kühlwasserkreislauf hinzufügen und an dessen Steuerung anschließen. Bisher wurde das als Provisorium unabhängig neben dem Ofen betrieben. Die Zusatzteile sind nicht grundsätzlich nötig, sie sollen nur mögliche Sachschäden verringern. Die Schaltung an sich ist trivial, aber ich sehe ein Sicherheitsproblem zu dem ich eure Meinung hören möchte, am besten mit Verweis auf offizielle Dokumente. Der Ofen wird mit Drehstrom geheizt, im Bedienpult ist ein Transformator eingebaut der 230VAC für die Steuerstromkreise liefert. Die Sekundärwicklung ist an einem Ende mit PE verbunden so daß das vom Prinzip her ein TN-S ist, das andere Ende ist mit 0,5A abgesichert. In der Originalversion ist der Steuerstromkreis nur innerhalb vom Bedienpult verlegt und nicht von außen zugänglich. Mit meiner Ergänzung würden nun die beiden Schalter und das Magnetventil (über Steckverbinder Hirschmann STAS) extern an den Steuerstromkreis vom Ofen angeschlossen werden. Wenn jetzt in diesen Stromkreisen ein Isolationsfehler auftreten würde dann könnten bis zu 500mA fliesen bis die Sicherung am Steuertrafo durchbrennt. Falls das passieren sollte und einer der Ofenbenutzer was davon abbekommt habe ich ein großes Problem. Wie könnte ich das normgerecht lösen? Darf/muß ich einen RCD einbauen (schaltungsmäßig würde er das Problem eindeutig lösen)?