rhood schrieb:
> Nun muss ich folgende Frage beantworten: ...
Diese Frage kannst du nur dann exakt beantworten, wenn du den genauen
Aufbau und die zeitlichen Anforderungen des zweiten Flipflops kennst.
Urigerweise ist nämlich nicht das Eintreten in den Resetzustand
kritisch (irgendwann hat es jedes Flipflop mitbekommen, dass da ein
Reset anliegt), sondern das Verlassen des Resetzustandes. Denn wenn da
1 Flipflop nicht mitbekommt, dass der Reset weg ist, dann laufen z.B. 9
Flipflops einer FSM schon mal los, und eines komt erst einen Takt
später...
> Ausgang Q des ersten FlipFlops geht in den asynchronen Reset des zweiten
> FlipFlops
Woher weißt du, dass das ein asynchroner Reset ist?
> auch bei einem Reset kann ein metastabilier Zustand eintreten
Warum?
> Laut Atmel soll die Schaltung beim Entwurf eines ASIC oder FPGA nicht
> verwendet werden. Begründen Sie diese Vorschrift.
Die Begründung würde mich auch interessieren. Da fiele mir bestenfalls
ein, dass die Resettimings bei dem zweiten Flipflop oder die
Taktverteilung des FPGAs extrem ungünstig sein könnten, und deshalb
diese übliche Art eines einsynchronisierten Resets nicht möglich ist.
Aber wenn man sich den zeitlichen Ablauf beim Verlassen des Resets
ansieht, dann kann da nichts passieren. Der Eintritt in den Reset ist
wie gesagt erst mal uninteressant.
Ich kann mir bestenfalls vorstellen, dass das Ganze irgendwie mit einem
globalen Resetnetz vs. lokalem Reset zu tun haben könnte...
Oder es könnte damit zu tun haben, dass vor das erste Flipflop nochmal
eines müsste (das nullte quasi), dass auch tatsächlich an diesem ersten
Flipflop kein metastabiler Zustand den Reset des zweiten Flipflops "so
halb" ansteuern könnte...
Aber da sind wir schon sehr im Konjunktiv unterwegs und bräuchten mehr
Informationen zum drumrum...
> Wie steht es um die Funktionssicherheit eines
> Gesamtentwurfs, wenn die Schaltung dennoch verwendet wird?
Sie wurde in zigtausenden VHDL-Büchern so gelehrt und wird weltweit in
zigmillionen Hardwareaufbauten so verwendet. Interessant wäre allerdings
die Antwort auf die Frage: was schlägt Atmel denn als Alternative vor?