Hallo Leute.
Hab das Problem, dass mich ein Job nach Einarbeitung, schnell mal extrem
langweilt.
Sobald die Routine kommt, ist es für mich das Aus. Auch schon mal
erlebt? Fühl mich dann immer schnell unterfordert, und will wechseln.
Vielleicht sollte ich echt in die Forschung, solche Leute gehören da
hin,hat mir mal jemand gesagt.
Fühle mich dann immer so, als wäre mein Potential nicht ordentlich
ausgenutzt. Was bringen die KW, wenn sie nicht auf die Straße gebracht
werden können.. (sinnbildlich)..
doppeling schrieb:> Hab das Problem, dass mich ein Job nach Einarbeitung, schnell mal extrem> langweilt.
Frag deinen AG mal nach Jobrotation. Manchmal braucht man 40% diesen,
40% jenen, und 20% einen anderen in Wirklichkeit.
doppeling schrieb:> Hab das Problem, dass mich ein Job nach Einarbeitung, schnell mal extrem> langweilt.
Was genau machst Du denn ?
Also in meinem Job habe ich jeden Tag neue Erkenntnisse und eine Routine
gibt es fast garnicht. Klar ich starte den Tag mit Emails lesen und
Mittag haben wir auch aber eigentlich kenne ich garkeine routine.
Außerdem das was man lernen kann is so manigfaltig das man glaubt nie an
das wissen der alten Hasen zu kommen. By the way Antriebstechnik
Hi,
hey, mir geht es genau so. Hatte bisher 3 Jobs, beim längsten habe ich
es 3 Jahre ausgehalten, beim jetzigen bin ich 2 Jahre und es langweilt
mich ganz ordentlich. Werde bald wieder wechseln.
Was allerdings das "Problem" ist: anscheinend mache ich, obwohl ich mich
ziemlich unterfordert fühle und gelangweilt bin, einen ganz passablen
Job, denn wurde von allen Vorgesetzten bisher immer sehr gelobt beim MA
Gespräch und habe gute Zeugnisse erhalten.
Aber jetzt muss ich einfach endlich wieder mal was anderes machen, immer
das selbe langweilt mich. In den früheren Jobs habe ich mich mit
Leistungselektronik befasst, jetzt Software. Beides habe ich irgendwie
satt. Jetzt will ich Nachrichtentechnik was machen, da das eigentlich
auch das ist, was ich schon immer machen wollte und ich echt gut drin
bin - das mit der Leistungselektronik und SW habe ich bisher nur aus
"Notlösung" gemacht, war nie mein Wunschjob, aber es hat halt an guten
Alternativen gemangelt. Aber jetzt siehts gut aus, werde demnächst bei
einem Forschungsinstitut anfangen, wo ich mich endlich mit meinem
Lieblingsthema befassen kann: der HF-Technik. Und ich hoffe dass es mir
da endlich mal nicht langweilig wird und ich es länger als zwei, drei
Jahre aushalte.
Wenn man selbstaendig ist, sollte man das tun, wobei man Routine hat.
denn das andere bringt leere kassen. Bei neuen, spannendedn Projekten,
die man zum Einarbeiten braucht, unterschaetzt man den Aufwand, und
kriegt die Kosten nie gedeckt.
Hey Leute.
Tja, IBN hab ich 2J. gemacht, aber nur DACH-weit.
Die Firma hat meine Leistungen , die laut Kunden sehr gut waren, nie
anerkannt, sogar Spesen wurden mir oft falsch ausgezahlt. Hab eben dann,
auf die jetzige, ruhigere Bürostelle gewechselt, wo ich mich sehr
langweile. Jetzt muss ich so eine Verwaltungssoftware releasen,
anpassen, viel ITIL, entwickelt wird aber beim Lieferanten. Studiert hab
ich leider informatik, statt ET oder MB..
Jobrotation gibt's leider keine, auch keine Weiterbildung, kotzt mich
richtig an.
Ja sowas interessantes wie Antriebstechnik kann ich nicht
machen..Vertrieb wäre vielleicht interessant, aber bin halt eher
introvertiert.
Leitsysteme für die Produktion, Optimierung etc. das würde mich zB auch
sehr interessieren.
doppeling schrieb:> ...noch was.. IBN würde ich gerne wieder gehen, auch weltweit, hab aber> eine Freundin, die sich dann gleich von mir trennen würde, hat sie> gesagt.
<Diplompsychologe>
Dann ist es ehe nicht die richtige. Sie wird sich bei jeder Gelegenheit
trennen, wenn es ihr zu unbequem wird.
<Diplompsychologe>
doppeling schrieb:> Sobald die Routine kommt, ist es für mich das Aus. Auch schon mal> erlebt? Fühl mich dann immer schnell unterfordert, und will wechseln.
Willst du das wirklich?
Zwischen gefordert und überfordert ist nicht viel Platz.
Mit überfordert meine ich nicht unbedingt fachlich, sondern eher die
Umgebung, in denen man die Leitung erbringen muss.
Idiotische Chefs, Projektmanager, Vertriebler, die den Kunden alles
versprechen, ....
Routine gehört dazu (in den meisten Jobs), es darf halt nicht zu viel
Routine sein.
IBN hat sicher keine Routine, dafür aber auch kaum Privatleben mehr.
Wenn es im Job zu ruhig wird, suche dir ein spannendes privates Projekt.
doppeling schrieb:> Was bringen die KW, wenn sie nicht auf die Straße gebracht> werden können.. (sinnbildlich)..
Bei keiner Autofahrt - nicht mal im Rennen - werden ständig alle "KW auf
die Strasse gebracht". Wer so arbeiten wollte, wäre auch schnell am
Anschlag. Dass Mitarbeiter nicht andauernd optimal gefordert sind und
ideal genutzt werden können, weil die Aufgaben das nicht hergeben, ist
vollommen normal.
Ich kann sagen, dass ich durchaus gut ausgelastet bin, wenn auch
überwiegend quantitativ und weniger qualitativ. Ab und zu wird es aber
richtig spannend und dann hänge ich mich auch richtig rein.
Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Überflieger, die
sich ständig unterfordert fühlen, meistens einfach nur nicht in der Lage
sind, die interessanten und lösenswerten Details ihrer Aufgaben zu
erkennen und aufzugreifen und zudem darauf warten, dass einer kommt und
ihnen Aufgaben gibt.
Der richtige Ingenieur sucht sich seine Aufgaben selber, weil er vor
Ideen nur so sprudelt und ständig damit befasst ist, die weniger
wichtigen wegzuwerfen und anderen aufzutragen, die selber keine haben (
:-) ) um sich den wenigen interessaten zu widmen.
Ich wette, in Deiner Abteilung gibt es einige sehr zufriedene und gut
gefoderte Ingenieure, die Deine Probleme nicht haben.
Es gibt auch inlaendische IBN, da ist man abends wieder zuhause. Wenn
man denn will. Wenn man nicht mehr soviel autofahren mag, wird das
ebenfalls bezahlte Hotel wieder interessant.
Da gibt's dann die Leute, die wollen an den Spesen verdienen. Fahren mit
der aeltesten Schrottkarre und lassen sich von der Firma 60ct/km
vergueten.
♪Geist schrieb:> <Diplompsychologe>> Dann ist es ehe nicht die richtige. Sie wird sich bei jeder Gelegenheit> trennen, wenn es ihr zu unbequem wird.> <Diplompsychologe>
Ja kannste recht haben.
Ich schrieb:> Wenn es im Job zu ruhig wird, suche dir ein spannendes privates Projekt.
Ja wäre auch noch ne Idee. Bin aber so gelangweilt und frustriert, dass
ich auch daheim nichts mehr machen will.
Fritz schrieb:> Ich wette, in Deiner Abteilung gibt es einige sehr zufriedene und gut> gefoderte Ingenieure, die Deine Probleme nicht haben.
Nein, nur eine Horde voll gelangweilter Informatiker, die Abteilung
versumpft in Lethargie (Itil, viele verdammt unwichtige Formulare)
Jetzt schrieb:> Es gibt auch inlaendische IBN, da ist man abends wieder zuhause.
Das wäre mir zu langweilig; wenn schon IBN, dann weltweit, mit
Flughafen, Hotel etc wie es sich gehört.. und es sich monetär auszahlt
:-)
Du könntest dir auch ein Forum suchen und dir dort mit Trollbeiträgen
die Zeit vertreiben.
Da kannst du dann deiner Phantasie freien lauf lassen und tolle
Geschichten stricken.
Smalli schrieb:> Du könntest dir auch ein Forum suchen und dir dort mit> Trollbeiträgen die Zeit vertreiben.>> Da kannst du dann deiner Phantasie freien lauf lassen und tolle> Geschichten stricken.
Das mach ich schon. Ist ganz lustig, aber nicht erfüllend.
> Fritz schrieb:>> Ich wette, in Deiner Abteilung gibt es einige sehr zufriedene und gut>> gefoderte Ingenieure, die Deine Probleme nicht haben.>> Nein, nur eine Horde voll gelangweilter Informatiker, die Abteilung> versumpft in Lethargie (Itil, viele verdammt unwichtige Formulare)>
Das sichert immerhin den Arbeitsplatz des Formulargurus. Vermutlich auch
der Grund hinter all dem.
Schrieb im Beitrag #3551940:
> Das sichert immerhin den Arbeitsplatz des Formulargurus. Vermutlich auch> der Grund hinter all dem.
Das sind ITIL geforderte Workflows. Totaler Schwachsinn, aber solche
Konzerne ,die Workflow/Administrationssoftware verkaufen, verdienen sich
eine goldene Nase damit..
Fritz schrieb:> Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Überflieger, die> sich ständig unterfordert fühlen, meistens einfach nur nicht in der Lage> sind, die interessanten und lösenswerten Details ihrer Aufgaben zu> erkennen und aufzugreifen und zudem darauf warten, dass einer kommt und> ihnen Aufgaben gibt.>
Zu dieser Erkenntnis bin ich für mich persönlich auch gekommen.
Mir ging/geht es wie dem Threadersteller. Ich fühle mich schnell
unterfordert/gelangweilt und bin auf der Suche nach etwas Neuem.
Ich bin inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass man in einem größeren
Unternehmen Zeit braucht um diese interessanten Aufgaben zu sehen.
Generell habe ich hier im Thread den Eindruck, dass der ein oder andere
dem "In Nachbars Garten ist das Gras grüner"-Syndrom verfallen ist.
An Tagen an denen ich mich den ganzen Tag auf der Arbeit gelangweilt
habe, habe ich abends keine Motivation mehr privat etwas zu basteln.
Habe ich dagegen den ganzen Tag schwer geschuftet, dann bin ich abends
noch voller Energie und setze mich gerne noch zu Hause für ein oder zwei
Stunden hin und bastel an privaten Projekten.
Bin ich da der einzige dem das so geht?
@ Hans im G. (Gast)
>Generell habe ich hier im Thread den Eindruck, dass der ein oder andere>dem "In Nachbars Garten ist das Gras grüner"-Syndrom verfallen ist.
Wer ist das nicht irgendwann mal?
>An Tagen an denen ich mich den ganzen Tag auf der Arbeit gelangweilt>habe, habe ich abends keine Motivation mehr privat etwas zu basteln.>Habe ich dagegen den ganzen Tag schwer geschuftet, dann bin ich abends>noch voller Energie und setze mich gerne noch zu Hause für ein oder zwei>Stunden hin und bastel an privaten Projekten.>Bin ich da der einzige dem das so geht?
Nein. Nennt sich Flow!
http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_%28Psychologie%29
Ständig im roten Drehzahlbereich zui fahren macht (den Motor) kaputt,
dauernd nur Standgas auch, wenn gleich langsamer. Balance ist das
Zauberwort. Oder halt Flow.
Routine ist doch in gewisser Weise normal, die wirst du (fast) überall
finden. Ja und vielen macht das keinen Spaß, gehört aber zum
Arbeitsleben dazu. Du bist ja kein Erotikdarsteller, der jeden Tag mit
ner anderen vögeln darf. Sei froh das du einen Job hast.