Gute Heißklebepistole gesucht #2

#3550821
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Nachdem der bereits vorhandene Thread etwas aus dem Ruder gelaufen ist, 
hier erstmal meine Anforderungen bzw. was ich unter einer "guten" 
Klebepistole verstehe:

- Kann 11mm (billig-)Sticks verarbeiten
- Kabelgebunden
- Schnelle aufheizzeit
- Tropft nicht nach
- Lange Düse

Derzeit hab ich ne Dremel-Pistole mit 2 Heizstufen. Bin damit auch 
soweit zufrieden aber auf der High-Stufe tropft die Klebepistole ständig 
nach, auf der Low-Stufe zieht der Kleber ziemlich heftig Fäden.

Gibt es tropffreie Pistolen oder ist die Tropferei prinzipbedingt? Die 
nervt mich ehrlich gesagt am meisten. Dabei möchte ich mir die 
Tropffreiheit aber nicht durch die Fadenzieherei erkaufen.

Jemand eine Empfehlung?

lg
#3550847
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tja, sowas suche ich auch:

<träum>
Ich hätte gerne ne frei einstellbare Zieltemperatur mit PID-Regler. Dazu 
ordentlich Leistung. Dadurch bekommt man das schnelle Aufheizen und eine 
kontinuierliche Viskosität. Ich bin beim Löten die Reaktion meiner 
JBC-Stationen gewohnt, so in die Richtung sollte das hier auch gehen. 
Also Aufheizen von Aus auf Flüssig in <10 Sek. Das wird wohl 500W oder 
so brauchen.

Die Heißklebesticks sollten am besten mit nem kleinen Steppermotor 
eingezogen werden, dann wäre ein kurzer Rückwärtslauf nach Ende des 
Vorschubs möglich. Das würde das Nachtropfen vermeiden. Wenn schon nen 
Stepper verbaut ist, wäre natürlich auch eine variable 
Vorschubgeschwindigkeit, je nach Drucktiefe am Auslöser, schön.
</träum>

Wenn es ordentlich und langlebig gebaut ist und diese Features bringt 
darf das gerne 300 EUR kosten.
Gast #3550894
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Hallo,

zumindest für Kartuschen aus denen (auch) Silikon aufgetragen wird gibt 
es sowas - natürlich ohne Heizung aber mit den erwähnten kurzen Rücklauf 
und der möglichkeit die Pressgeschwindigkeit einzustellen. 
Führungsgeschwindigkeit läuft trotzdem natürlich weiterhin händisch - 
also etwas Gefühl ist trotzdem weiterhin notwendig.

Ob 300,- Euro für dein "Traumgerät" reichen würden wage ich zu 
bezweifeln.

mfg

    Bastler
Gast #3551727
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Steinel Gluematic 3002 hab ich sehr gute Erfahrungen mit gemacht, mit 
der längeren Spitze allerdings. Dauert allerdings auch ein paar Minuten 
bis die heiss ist, aber dann kannste kiloweise die Sticks da durchjagen.

Gruß
(Firma: port29 GmbH) Persönliche Seite #3553401
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Ich verwende aktuell die Dremel 920. Ob der Nachfolger 930 besser oder 
schlechter ist, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall funktioniert die 
Pistole.

Wenn ich hochwertige Sticks verwende, dann zieht die auch keine oder 
kaum Fäden. Billige Sticks sind dagegen grauenhaft. Da gibt es Fäden 
ohne Ende. und die verklebten Stellen werden auch nicht richtig 
"formschön".
Gast #3558798
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Paul Hamacher schrieb:
> d eine Empfehlung?

Zumindest eine Vorsicht:

Ich habe schon 2 Heissklebepistolen (Meister und Steinel) ruiniert, in 
dem ich sie nach Benutzung waagerecht hingelegt habe, bzw. sie 
umfefallen sind.

Dann lief bei denen der ganze Heisskleber in die Pistole und hat alles 
darin zuverlässig zusammengeschweisst.
#3558828
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MaWin schrieb:
> Paul Hamacher schrieb:
>> d eine Empfehlung?
>
> Zumindest eine Vorsicht:
>
> Ich habe schon 2 Heissklebepistolen (Meister und Steinel) ruiniert, in
> dem ich sie nach Benutzung waagerecht hingelegt habe, bzw. sie
> umfefallen sind.
>
> Dann lief bei denen der ganze Heisskleber in die Pistole und hat alles
> darin zuverlässig zusammengeschweisst.

o.O Wie kann das denn passieren. Das ist doch ein geschlossenes System, 
oder nicht?
(Firma: port29 GmbH) Persönliche Seite #3558836
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muli schrieb:
> Kann die Geräte von http://www.buehnen.de empfehlen.
> Bin mit meiner Klebepistole sehr zufrieden!

Also die HB 230 E sieht ganz interessant aus. Kostet aber nur 300 
Euronen:
https://www.technik-und-elektronik.de/heissklebepistolen-c-451_662_679.html?filter_id=45&sort=2x

Ich weiß nicht, wie die anderes es hier sehen, aber ich würde ungerne 
200+ °C heißen Kleber auf irgendwelche Lötstellen oder Bauteile geben. 
Und gerade das Dremel Gerät arbeitet bei rund 100°C.
Gast #3558939
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Dimitri Roschkowski schrieb:
> muli schrieb:
>> Kann die Geräte von http://www.buehnen.de empfehlen.
>> Bin mit meiner Klebepistole sehr zufrieden!
>
>
> Ich weiß nicht, wie die anderes es hier sehen, aber ich würde ungerne
> 200+ °C heißen Kleber auf irgendwelche Lötstellen oder Bauteile geben.
> Und gerade das Dremel Gerät arbeitet bei rund 100°C.

Dashalb kannst die
http://www.buehnen.de/hb-220-detail
oder
http://www.buehnen.de/hb-230-e-detail

auch in der Temperatur einstellen.

Die Dinger kann man auch hinlegen ohne dass der Schmodder rausläuft.

Ich habe lange Zeit mit einer Hilti-Klebepistole gearbeitet. Die Bühnen 
(besitze die HB220) ist m.M. um Klassen besser. Auch der Preis ist 
gerechtfertigt.

Ich würde keine andere mehr kaufen.
(Firma: port29 GmbH) Persönliche Seite #3559025
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muli schrieb:
> Auch der Preis ist
> gerechtfertigt.

Naja, mein Dremel Teil kostet nur 1/10 bei einer akzeptablen Leistung. 
So ein Teil kann ich mir als Firma am Ende des Jahres kaufen, wenn ich 
noch dringend Geld ausgeben muss. Für einen Privatmann dürfte das aber 
Klassen zu teuer sein. Werde ich evtl. sogar.

Jürgen D. schrieb:
> Die laufen
> täglich 8 Stunden durch.

Was verstehst du unter "laufen"? Heitzt das Ding die ganze Zeit durch 
oder ist das Teil im Stand-By und heitzt in wenigen Sekunden hoch, wenn 
man die Pistole benutzen möchte?
Gast #3559029
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Paul Hamacher schrieb:
> o.O Wie kann das denn passieren. Das ist doch ein geschlossenes System,
> oder nicht?

Nein, der Stab kommt hinten rein, dort ist vom Heizelement bis ins 
innere der Klebepistole Durchgang, lediglich abgedichtet durch eine 
Gummilippe um den Stab, die aber eher leidlich dichtet.

Wenn das Heizelement nun noch warm ist, schmiltzt es den Heisskleber, 
und dessen Wärme verteilt sich auch bis zur Gummilippe, mindestens 
ausreichend um den Klebestab zu verformen und die Sosse läuft in die 
Klebepistole und verklebt z.B. den Vorschhubhebel.
Gast #3559037
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Es ist zwar schon 20 Jahre her, aber im Betrieb hatten wir eine einzige 
Hilti-Klebepistole, wo sich alle drum rissen. Die Kollegen, die sie im 
Beschlag hatten, sagten mir, die hätte einen guten Regler, und heizt 40° 
höher als Baumarktware.

Bei denen sah ich auch nie Kaltklebestellen, die einen Tag später von 
der Schwerkraft alleine wieder abfallen. Das Analogon ist wohl kalte 
Lötstelle. Die Baumarktspistolen kamen in der Aufheizung nicht der 
Arbeitsgeschwindigkeit hinterher, und dann wurde das Zeug gewaltsam noch 
kalt aus der Düse raus gedrückt. Oft war schon nach wenigen Tagen der 
Pistolenhebel gebrochen.
Gast #3559263
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MaWin schrieb:
> Nein, der Stab kommt hinten rein, dort ist vom Heizelement bis ins
> innere der Klebepistole Durchgang, lediglich abgedichtet durch eine
> Gummilippe um den Stab, die aber eher leidlich dichtet.

Ganz wichtig, egal welche Klebepistole:

Niemals einen angefangenen Klebestick aus der Pistole ziehen, z.B. dass 
die Pistole in den Koffer oder die Schublade passt! Das verhunzt die 
Einführung und Gummilippe.
Besser ist es den Stick mit dem Seitenschneider abzuzwicken.

Wird auf einen anderen Kleber gewechselt (z.B. von transparent auf 
weiss), den Rest des alten Sticks auf ein Stück Pappe o.ä. durchdrücken. 
So bleiben der Transportweg und die Führungen der Pistole sauber.

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