FT232RL Gerät wird nicht erkannt (auf Breadboard problemlos)

OP #3559859
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Für ein Projekt soll mein Mikrocontroller mit dem PC kommunizieren. 
Bisher nahm ich immer den MAX232 und nun soll es so weit sein, ich 
steige auf USB um. Entschieden habe ich mich für den Chip FT232RL und 
habe mir direkt einmal ein paar bestellt und mich schlau gemacht, wie 
dieser anzuschließen sei. Nach dem dies erledigt war, habe ich die 
Schaltung auf einem Breadboard gesteckt und sie funktioniert ohne 
Probleme. Jetzt habe diese Schaltung auf einer Platine angefertigt und 
als ich alles fertig gelötet habe, kam nur die Meldung, USB-Gerät wird 
nicht erkannt. Übers Wochenende habe ich nun alle unnötigen Komponenten 
wieder heruntergelötet und nur noch die Bauteile drauf, die der RT232RL 
benötigt. Es liegen an allen Pin´s die entsprechenden Spannungen an und 
auch die Signale D+ und D- haben Kontakt. Ich habe auch bereits 
überprüft, ob die Signale vllt vertauscht wurden. Der RT232RL wurde auch 
bereits einmal gewechselt. So langsam gehen mir die Ideen aus für 
mögliche Fehler und ich befürchte es liegt an meinem Layout (siehe 
Anhang). Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.....
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OP #3559949
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Genau, habe bereits geprüft ob überall 5V anliegen und das ich auch der 
Fall... Der Test-Pin liegt definitiv auf GND... Resetpin habe ich 
garnicht angeschlossen, da dies auch den den Bsp-Schaltungen aus dem 
Datenblatt des FT232RL nicht der Fall ist...

Ich habe gerade noch einmal die Schaltung auf dem Breadboard getestet 
und dies sogar ohne sämtliche Kondensatoren (bis auf der von 3,3V) und 
sie läuft ohne Probleme...
OP #3559969
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Das ist die Testmessung vom Breadboard.... Blau ist D+ und Rot D-.
Ich habe diese Messung und die meiner Platine (Post weiter oben) 
mehrfach wiederholt und jedes mal das selbe Muster erhalten.
Beim Breadboard 2 Impuls,ein Kurzer und wieder ein längerer Impuls.
Bei meiner Platine sind es immer wieder vermehrt mehrere und der erste 
Impuls bricht etwas ein.
Könnte dies ein fehlender, bzw schlecht platzierter Kondensator sein?
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OP #3560730
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Ich habe mal weiter getestet... Kondensatoren so wie Widerstände nutzen 
nichts bei D+ und D-. Angeschlossene LED blinken genau 1mal. Beim Reset 
ist egal ob ich 5V oder GND anschließen, der Chip meldet sich ab. Bei 
meinem Breadboar nur bei GND.

PS: Habe nur sehr kurz mit 320° gelötet... Anders hatte ich nicht das 
Gefühl, dass das Lötzinn sich verbunden hat mit Chip und Platine
Gast #3560908
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einen weiteren Usb-Tipp ist. einen USB Hub mit Speisung zu verwenden. 
Der aktuelle Treiber von FTDI unterstützt beim alten FT232R nur USB1.1 
spez. sprich 100mA wenn du mehr am usb Port ziehst kann auch sein dass 
die 5V zusammen gerissen werden und sich deshalb der FT232R wieder vom 
PC abmeldet. Dann sollte aber auch eine überstrom meldung mi WIN 
aufpopen. Ich habe immer den Gerätemanager offen(unter WIN) dann seh ich 
gleich wenn ich einen neuen COM-port habe oder nicht. unter Linux ists 
einfacher einfach nach /dev/ttyUSB* suchen...
und du siehts jetzt wie es einen Serialport erstellt und wieder löscht?
OP #3560932
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Danke für die weiteren Lösungsmöglichkeiten...
Habe auf der Platine alles was hinter dem FT2323RL nicht angeschlossen 
(auch RX und TX läuft gerade noch ins nirgendwo). Daher denke ich, komme 
sich auch nicht über 100mA. Sei den die drei LED ziehen am Anfang so 
viel (aber es ging auch nicht, als ich diese alle entfernt hatte). Nach 
einer gewissen Zeit geht plötzlich die LED an, die an CBUS2 
angeschlossen ist.
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OP #3561139
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Erst mal Danke für die vielen Tipps. Werde diese jetzt mal nacheinander 
ausprobieren, speziell USBview.

Ja sie sind aktuell so angeschlossen. Danke dann kann ich das 
ausschließen. Hatte die Datenleitungen unterbrochen und über kreuz 
gebückt ums zu testen.
OP #3561172
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Danke der Info. So nen ähnliches kleines Board habe ich hier auch 
liegen. Funktioniert außerdem ohne Probleme. ;) Jedoch brauche ich das 
für ein Projekt, bei dem alles auf eine Platine am Ende soll, daher 
steht dies leider nicht zur Option. Preis ist jedoch wirklich 
unschlagbar.

Oky, ich denke es auch so langsam.... :( Dann wäre es schon der zweite 
den ich kaputt gemacht habe beim löten
Gast #3561710
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Ist eigentlich noch keinem aufgefallen, dass der TO einen FT232RL
in SMD-Ausführung auf seiner Platine benutzt? Wie soll das denn
im Breadboard gehen? Da gehen doch nur DIL-Chips. Da würde ich mal
ansetzen und schauen ob da wirklich alles identisch ist.
OP #3561797
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Danke für die vielem Antworten...

Fuse habe ich keine drin, die hatte ich nicht vorrätig und ist 
dementsprechend eine Brücke.

Wegen ESD hatte in ein Anti-ESD-Armband an.

Gut aufgepasst Logger, aber ich habe um den Baustein auf dem Breadboard 
zu nutzen mir eine Adapterplatine gebastelt, an der ich die Pin´s 
einzeln herausführe.

Also so langsam denke ich der Chip ist kaputt durch mein unfähiges 
SMD-Löten. Jedoch irritiert mich, dass nach einer gewissen Zeit einer 
der LED´s  (CBUS2) angeht. Ich habe mal mit den Tool USBview geschaut. 
sämtliche Parameter stehen dort auf 00x0.
#3561835
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Beim Löten sind die m.E. nicht besonders empfindlich.

Ich habe einen billig erworbenen Vorrat der FT232RL auf Platinen, die 
ich bei Bedarf 'runterföhne. Nsch dem Einlöten habe ich dann auch schon 
die Chips falsch herum eingelötet - nochmal abgefönt und wieder 
verlötet. Die laufen bis heute einwandfrei.
OP #3561843
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Hm... ich fasse es aber mal so weit zusammen, dass bis auf nen nahe 
gelegenen Stützkondensator das Layout oky ist?!

Test liegt auf GND und das Messe ich auch,
Reset anzuschließen ist nicht nötig, jedoch finde ich merkwürdig, dass 
er sich resetet wenn ich mit 5V dran gehe.
Gast #3561925
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Ist zwar unwahrscheinlich, dass das was bringt, aber ich würde das
viele Zinn mit Litze entfernen, so das nur noch marginal Zinn an
den Pads verbleibt und danach die Leiterplatte mit Spiritus und
einer Zahnbürste reinigen. Dem Reset würde ich einen Widerstand
10k nach plus gönnen, auch wenn es unnötig ist.
Manchmal passieren dabei echte Wunder.

Zum Thema Löten:
Manchmal ist es hilfreich mit einem Fön die ganze Platine
vorzuwärmen. Welche Lötspitze man nimmt, ist häufig davon
abhängig ob man anständiges Flussmittel benutzt. Das bisschen
im Lötdraht reicht meist nicht wenn die Hitze über die Leiterbahnen
und den Chip verschwindet. Paste kann da auch eine Alternative sein.
OP #3563327
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Vielen Dank noch mal für die vielen Ideen.
Q1 gibt es nicht im Schaltplan, da haben ich beim Layouten mal zwei 
gehabt und einen gelöscht, ohne den Namen von Q2 anzupassen.
An sich ist Q2 und C6 garnicht eingelötet, um so die Fehlerquellen zu 
minimieren.

Habe mich nun dazu entschlossen diese Platine in den Müll zu schmeißen, 
da sie mittlerweile auch nicht mehr gesund aussieht.

Werde heute versuchen ein neues Layout zu erstellen und das einmal 
hochladen, in der Hoffnung, dass der Fehler verschwunden ist.

Vllt hat einer an dem neuen Layout ja dann auch Verbesserungsvorschläge.
OP #3563385
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Ja stimmt schon...
Wollte diese Platine als art Prototyp nutzen, um zu schauen ob es 
funktioniert und gegebenenfalls werden auf der Platine noch Änderungen 
vorgenommen. Wollte auch mal testen wie das mit dem PFET funktioniert 
und so.

Wenn das dann alles meinen Vorstellungen entspricht, wollte ich die 
Platine professionell fertigen lassen.
OP #3566212
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Vielen Dank noch mal für die weiteren Tipps. Hat jedoch alles nichts 
geholfen. Entwerfe jetzt ein neues Layout.

Habe mir mal beispielhaft den Arduino Nano angeschaut, jedoch ist mir 
dabei aufgefallen, dass der Test-Pin frei ist und nicht auf Masse 
gezogen wird. Dies irritiert mich jetzt ein wenig, da ich laut dem 
Datenblatt diesen auf Masse ziehen würde.

Des Weiteren frage ich mich, warum DTR# über einen Kondensator mit dem 
Reset verbunden ist? Ich will den uC nicht über die USB-Schnittstelle 
programmieren, sondern über den ISP. Benötige ich den Reset dann?
Gast #3566247
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Du hast doch ein funktionierende Referenz. Wenn es da läuft muss es
ja auch auf der Leiterplatte funktionieren, es sei denn beides ist
eben nicht identisch. Spricht eigentlich was dagegen, den C zwischen
DTR und Reset mal zu Testzwecke bei beiden Aufbauten weg zu lassen
und zu sehen, was dann passiert? Lange Leitungen auf der Leiterplatte,
die dazu noch Impedanzoffen zu sein scheinen, sollte man ohnehin
skeptisch sehen.
OP #3566272
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Ehrlich gesagt besteht der Testaufbau nur aus einem USB-Stecker, den 
FT232RL und den RX, TX Leitungen zum uC. Natürlich besitzt der FT232RL 
sämtliche Masse und +5V Anschlüsse, sowie den Kondensator von 3,3VOut 
auf Masse. Tests mit LED´s zur Signalisierung von RX und TX 
funktionierten auch.
OP #3567246
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Oh mein Fehler, habe vergessen den Namen von VUSB noch sichtbar zu 
machen. VUSB kommt vom USB Stecker und hängt noch vor der FUSE.

Danke help, habe direkt mal TX und RX richtig verbunden.

Hat einer die Belegungen des USB Steckers überprüfen können? Bin mir 
eigentlich sicher das es so richtig sein müsste.
OP #3568222
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tommy schrieb:
> Ist das Absicht, dass AREF direkt auf GND geht?

=> Ja, da ich AREF nicht benötige und immer dann lege ich AREF auf GND. 
Bisher ging das immer. Soll man diesen dann lieber frei lassen?

Die Flächen sollte ich dann besser mit GND verbinden? Habe diese Flächen 
bewusst eingefügt gehabt.
(Firma: s@Td) #3569482
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Hallo,

die Beschaltung ist mWn nicht konsistent bei der Atmega-Reihe. 
Normalerweise hängt man ein 100nF Kerko an AREF und GND wenn man es 
nicht benötigt.
Das sollte aber im Datenblatt nochmal genauer stehen.

Willst du die Platine wieder selbst machen? Entsprechend kannst du die
entweder so lassen um "Säure zu sparen" (schlechter) oder auf Masse 
legen (besser).
Gast #3574864
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Marc M. schrieb:
> Habe inzwischen die neue Platine gefertigt.
> Es erscheint immer noch der selbe Fehler....
> Windows sagt, Fehler 43!

Dann mach ein echtes Bread-Board und lies dir über die Suche
andere Beiträge durch. Ist ja nicht das erste mal, dass es
mit dem FT232RL Probleme gab.

Marc M. schrieb:
> Habe inzwischen die neue Platine gefertigt.

Wenn du so ein Schmarn machst, kann man dir nicht helfen.
Erst bringt man mal eine Bread-Board-Schaltung zum laufen
und DANN macht man eine Platine.
#3576841
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Kann es sein, dass deine FT232 chips so programmiert sind, dass sie 
einen externen Taakt erwarten? Im Datenblatt ist mir folgender Satz 
aufgefallen:

"The FT232R will fail to operate when the internal oscillator has been
disabled, but no external oscillator has been connected."

Häng doch einfach mal nen externen Takt dran, bevor du etwas in die 
Tonne trittst.
OP #3579476
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Vielen Dank für die viele Hilfe, habe inzwischen den funktionierenden 
Chip vom Breadboard auf die Platine gelötet und siehe da, es 
funktioniert!!!
Jetzt stellt sich mir die Frage ob die anderen Chips nur billige Fakes 
waren (Bei ebay bestellt), oder ernst olleres

> Kann es sein, dass deine FT232 chips so programmiert sind, dass sie
> einen externen Taakt erwarten? Im Datenblatt ist mir folgender Satz
> aufgefallen:
>
> "The FT232R will fail to operate when the internal oscillator has been
> disabled, but no external oscillator has been connected."

recht hatte.

Wenn ich dafür Zeit habe, werde ich mal einen der alten bereits 
abgetöteten Chips auf eine Adapterplatine löten und schauen ob diese mit 
einem externen Quarz funktionieren.

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