Natalia schrieb:
> Wenn ich dich richtig verstehe, kann ich doch später
> einfach printf auf den UART (Variante 1) umbiegen.
Ja, einfach den UART initialisieren und die eine Funktion zum Schreiben
der Zeichen austauschen. Ich hab mir dafuer ein paar von denen hier
gekauft:
http://www.ebay.de/itm/USB-2-0-an-RS232-TTL-UART-Module-Konverter-6PIN-Serial-/251125751211?pt=DE_Computing_USB_Kabel_Hubs_Adapter&hash=item3a7842ddab
Damit kannst du einfach und guenstig ein Mikrocontroller mit Putty,
HTerm, CoolTerm oder was auch immer debuggen. Ein Vorteil dabei ist,
dass du die COM Verbindung nur einmal aufbauen musst und wenn du den
Mikrocontroller neu startest, dann ist das andere Programm immernoch
verbunden.
Natalia schrieb:
> Genau, Semihosting, danach hatte ich gesucht. Es geht darum, beim
> Entwickeln ein serielles Monitoring zu haben.
Die Ausgaben ueber UART koenntest du theoretisch auch im Code lassen und
spaeter am fertigen Produkt noch fuer Kontrollen nutzen.
Natalia schrieb:
> Ok, glaube verstanden zu haben, warum du Semihosting nicht so schön
> findest. Korrigier mich bitte: Eine mit Semihosting kompilierte/gelinkte
> Firmware kann praktisch nicht eigenständig ohne den Debugger laufen,
> weil sie bei IO-Operationen in eine Exception läuft, die nur vom
> Debugger aufgelöst werden kann?
Ja, nein ^^
Also es ist einer der Effekte, den ich nicht mag. Danach kommt dann aber
auch noch die Frage, wie die Daten aus dem Chip an den PC kommen. Der
Debugger muss dafuer massiv in die Programmausfuehrung eingreifen. Der
Effekt sind dann ganz wilde Ausfuehrungszeiten, auf die du dich nicht
mehr verlassen kannst. Planst du hingegen eine UART Ausgabe ein, so
kannst du dich eher auf das Verhalten verlassen (sowohl mit, als auch
ohne Debugger).