Ich finde dass 99.99% der LED-Leuchtmittel zu warm werden und nicht
lange halte, daher würde ich erst mal 10 bis 100W-LEDs auf Alukühlkörper
montieren und dazu vielleicht einen passenden, leisen (bei ca. 5V muss
der unhörbar sein) Lüfter besorgen.
Ich würde einen NTC mit Silikon nahe der LED auf jeden Kühlkörper kleben
um im Sommer, bei Hitzestau oder Ausfall des Lüfters keinen Defekt zu
verursachen.
Es ist immer günstig wenn die Decke um den Leuchter möglichst hell ist
und von der Mittelposition des Leuchters aus beleuchtet wird und du so
eine große leuchtende Fläche erhältst.
Du hast die Wahl zwischen einer z.B. Holz- oder Gipsplatte die das Loch
verdeckt und einer diffusen Acrylglasplatte/Glasplatte.
In US-Wohnungen gibt es oft Lampen am den Wänden die selbst verdeckt
sind und an die Decke leuchten, so hat man schön angenehmes diffuses
Licht im Raum.
Wenn man hier z.B. viele 10W LEDs einsetzt dann würde ich es so
gestalten dass ich mehrere hintereinander schalte und mit 230V betreibe.
Es gibt diese 10W LEDs als 3x3 Chip Version (7,2-12V / 900mA) und als
1x9 Chip Version (24-36V / 300mA).
Man könnte 9 Stück (9*9Chips*2.4V=194,4V | 9*9Chips*3.0V=243V)
hintereinander schalten und den Strom mit einer Strombegrenzung senken.
Man könnte aber auch >= 12 oder wahrscheinlich eher 15 Stück
(15*9*2,4=324V) nehmen und einen StepUp-Wandler dahinter schalten.
Eine Strombegrenzung die 400V aushält lässt sich mit 600V MosFETs (z.B.
SPD03N60S5, 10V Gate-Spannung ist ausreichend) und einem OpAmp (LM358
mit 12V Versorgungsspannung) realisieren.