LG USB-Ladegerät 16 V Ausgang

Gast #3574955
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Guten Abend

Habt ihr so etwas schon gehört, bzw. was denkt ihr darüber: Ein 
USB-Ladegerät von LG (STA-U12ES) sollte 5,1 V am Ausgang haben und bis 
0,7 A liefern. Ich habe damit versuchsweise einen Schrittmotor 
betrieben; jetzt wieder den ATmega8 angeschlossen, den ich vorher schon 
lange so benutzt habe. Nach einigen Sekunden lag der Duft in der Luft, 
der einem sagt, dass ein Bauteil durchgebrannt ist. Nachmessen ergibt: 
am USB-Anschluss liegen nun 16 V an, bei 50 Ω sind es noch 13 V.

Das darf doch bei einem Massenprodukt wie von LG nicht geschehen!

Wie gesagt - was haltet ihr davon?

Liebe Grüsse

MivoGu
Gast #3574996
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Das denke ich auch. Aber müsste so ein Netzteil nicht entweder ganz 
abschalten (Sicherung durchbrennen, ...) oder sicher nicht über 5 V 
generieren. Was mir zudem auffällt ist, dass die 16 V stabil sind (ohne 
Last). Es ist kein Ripple auf dem Oszi sichtbar.
#3575000
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Auf Ladegeräten steht manchmal drauf, dass man nur bestimmte Dinge mit 
ihnen machen darf (sinnvollerweise nur deren eigentlicher Einsatzzweck, 
meistens sowas in der Richtung "For use with information technology 
equipment" oder so ähnlich). Wenn du das Teil dann zweckentfremdest 
geschieht das auf eigene Gefahr. ;)
#3575561
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MivoGu schrieb:

> Du würdest also kein altes Netzteil wiederverwenden?

Nur, wenn ich genau wüsste, was ich tue. :-)
Ein Ladegerät ist sicherlich kein Ersatz für ein Labornetzgerät.
Wenn Du dann z.B. durch Störspannungen die Regelung zerschossen
wird, ist obiges erhalten normal. Wenn Du so einen Fehler ab-
sichern willst, brauchstDu z.B. eine zusätzliche Crowbar.
Gruss
Harald

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