Promille-Wert: Wie am besten berechnen?

OP #3583255
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Hi,

wie berechnet man am besten seinen Promille-Wert?
Welches Verfahren kommt der Realität am nähsten und warum?

Die Seiten im Internet liefern recht unterschiedliche Ergebnisse.

Laut einem Bekannten, der bei der Polizei arbeitet, sind billige 
Alkoholmessgeräte ziemlicher Schrott. Das Messgerät der Polizei kostet 
400 Euro.

Hintergrund ist der, dass ich gerne wüsste, ob ich mir nach 2 Bier als 
60kg-Mensch schon irgendwelche Sorgen machen muss.
Gast #3583311
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Alte Faustregel: "A Seidl und a Hoibe san Null-Ocht".
Bedeutet: Ein Seidel (0,3 l) und eine Halbe (0,5 l) Bier, gesamt also 
0,8 l, gehen sich immer aus, wenn die gesetl. Grenze bei 0,8 Pr. liegt.
#3583332
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Hallo,

ohne medizinisches Wissen, einfach aus der Logik heraus:

Wieviel Liter (Gramm) Blut sind in deinen Körper (ergoogeln für einen 
ca. Wert - ärztlich Untersuchung für den genauen Wert) ?
Wieviel Gramm Alkohol befindet sich in deinen Getränk => Das ist einfach 
auszurechnen.
Und 1 Promille ist letztendlich ein Tausendstel- > der Rest ist einfach.

Gehe einfach davon aus das du über den kurzen Zeitraum in den allgemein 
gesoffen wird kein Alkoholabbau im Körper stattfindet - so bist du auf 
der sichern Seite.

Nebenbei ein unterschreiten des 0,5 ( 0,3 ?) Promillewert garantiert 
keine Straffreiheit - was auch sehr gut so ist.

(Leider gibt es keine Promillegrenze mit der man als Fahrgast am 
öffentlichen Verkehr als Fahrgast teilnehmen oder in der Öffentlichkeit 
unterwegs sein darf - sehr viele Probleme könnten damit entschärft 
werden.)

Dirkus
#3583344
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Als sichere Faustregel für Männer: 0.1 Promille pro Deziliter Bier. So 
ist auch noch ein 60-Kilo-Mann auf der sicheren Seite. Der Peak wird bei 
nicht leerem Magen, also z.B. wenn du eine Stunde nach dem Nachtessen 
ein Bier trinkst, ca. nach einer Stunde erreicht.

Besonders wichtig: Nicht vom subjektiven Gefühl leiten lassen. Wer 
regelmässig Bier trinkt, der verträgt auf nicht-nüchternen Magen 
problemlos 1 Liter, ohne spürbar angetrunken zu sein. Trotzdem ist man 
dann über dem Limit!
#3583354
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Dirk E. schrieb:
> Wieviel Liter (Gramm) Blut sind in deinen Körper (ergoogeln für einen
> ca. Wert - ärztlich Untersuchung für den genauen Wert) ?
> Wieviel Gramm Alkohol befindet sich in deinen Getränk => Das ist einfach
> auszurechnen.
> Und 1 Promille ist letztendlich ein Tausendstel- > der Rest ist einfach.

... und bringt völlig sinnlose Werte.
Erwachsener Mensch - ca. 5 l Blut.
1 Promille sind dann 5 ml. 5 ml C2H5OH sind in 100 ml Bier enthalten.
Schlußfolgerung: 1/2 Liter Bier führt zum Tode durch Alkoholvergiftung 
bei etwa 5 Promille.
Richtiger wäre, mit dem Wasseranteil des gesamten menschlichen Körpers 
zu rechnen. Der liegt bei einem erwachsenen Mann bei etwa 65% des 
Körpergewichts.
Näherungsweise führt also der halbe Liter Bier, schnell getrunken, zu 
etwa 0,5 promille Blutalkohol, eher sogar etwas weniger.
#3583384
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Icke ®. schrieb:
> Auf 4 Stunden verteilt wahrscheinlich nicht. In 30 Minuten
> runtergestürzt, ganz sicher.
> Die grobe Daumenregel lautet: Ein halber Liter Bier braucht eine Stunde
> Abbauzeit.

das reicht sicher nicht, bei einer Abbaurate von 0,1 Promille/Stunde.
Du wärst beim Idiotentest durchgefallen, hättest keine 100 EURO 
eingezogen, wärst nicht über LOS gegangen und hättest noch mal 400 EURO 
bezahlt, was nicht vor Ablauf von 6 Monaten möglich gewesen wäre.
#3583406
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Hallo,

Michael Bauer ok du wirst wohl recht haben , war zu einfach von mir 
gedacht.

Was mich interessieren würde welcher Mengenanteil vom Körperalkoholwert 
(trotzdem Blutalkohol ?), ist für die negative Auswirkung auf das 
Verhalten des Konsumenten verantwortlich (Enthemmung usw.) ?
Irgendeine schlechte beeinflussung auf das Gehirn bewirkt ja die 
Enthemmung und die anderen negativen Aspekte von Alkohol, aber 
(scheinbar ?) kommt ja nur ein Teil im Gehirn an - der Rest scheint ja 
im Körper zu bleiben und dort keinen verhaltensverändernden Schaden 
anzurichten - oder ist das alles komplizierter ?

Ok, wird jetzt arg off toppic für ein µC Forum ;-)

Dirkus
#3583598
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Stephan Henning schrieb:
> das reicht sicher nicht, bei einer Abbaurate von 0,1 Promille/Stunde.

Das ist der nach Fahrschullehrbuch angenommene, gaaanz sichere 
Mindestwert. In der Praxis liegt er bei normalgewichtigen, erwachsenen 
Menschen deutlich höher. Der Abbau setzt außerdem schon nach dem ersten 
Schluck ein und nicht erst, wenn die Pulle leer ist. Ich gehe weiterhin 
von normalen Trinkverhalten aus und nicht von Ex-Hopp. Bestelle ich zum 
Essen ein Bier, lasse mir eine halbe Stunde Zeit zum Trinken und warte 
dann noch eine weitere Stunde, zeigt das Display der Weißmützen aus 
eigener Erfahrung nur noch 0,0 an.
Aber wer sich da nicht sicher ist, sollte besser länger warten oder 
gleich alkoholfrei trinken.
Persönliche Seite #3583663
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Danke an die 4 <s>Alkoholiker</s> Bewerter für ihre Minusstimmen! Auch 
bei paul_m65 über mir, gab es schon -1.

Für euch hoffe ich das gleiche →
"Sonst kann man nur hoffen, dass dir bald der Führerschein abgenommen
wird."


Was man über diese Gruppe Autofahrer so liest, sagt mehr als genug.


Timm Thaler schrieb:
> Nicht schlecht, aber: Fake. So ein ordentliches Schriftbild für einen
> Schüler ist unglaubwürdig.
Ist ja auch schon von 1988.
#3584132
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Minty Mint schrieb:
> [Muss] ich mir nach 2 Bier als 60kg-Mensch schon irgendwelche Sorgen machen?
Der Promillewert könnte etwas über 0,5 sein, daher ist Vorsicht 
angebracht. Eine Stunde später ist es schon wieder unproblematisch.

Promillewert bei Trinkende:   0.40 Promille um 21:00 Uhr
Maximal:                      0.50 Promille um 21:29 Uhr
Promillewert wieder auf 0,29: 23:13 Uhr
Nüchtern:                     1:34 Uhr

Größe in cm:   175
Gewicht in kg: 60
Alter:         25
Geschlecht:    m
Mageninhalt:   3/4 voll
Trinkanfang:   19:00
Trinkende:     21:00
Getränk:       2x 0,5 l Bier

http://www.promillerechner.de/demo.html
#3584434
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Das Befinden unter Alkoholeinfluss ist ja auch stark gewöhnungsabhängig. 
Ein Pegeltrinker steht mit 1,5 Umdrehungen vor dir und du merkst nur, 
das er was getrunken hat, weil er latent nach Destille reicht. Mit als 
Nichttrinker dreht es bereits nach einem Doppelten.
Mal davon abgesehen: Am Steuer 0,0. Nichts anderes.
#3584637
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Icke ®. schrieb:
> Der Abbau setzt außerdem schon nach dem ersten
> Schluck ein

Blödsinn, erstmal dauert es eine Zeit, bis der Alk überhaupt im Blut 
ist. Erst dann fängt der Abbau an.

Wilhelm F. schrieb:
> Was machen eigentlich die Oberbayern? Da war zum Mittagstisch mal "a
> Moaß" üblich. Keine Ahnung, ob sich das inzwischen geändert hat.

http://www.youtube.com/watch?v=j_Lpchf0yWc
Gast #3584656
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Zitat:

"Wenn man die zwei Maß in sechs, sieben Stunden auf dem Oktoberfest 
trinkt, ist Autofahren noch möglich", sagte Bayerns Ministerpräsident 
Günther Beckstein von der CSU dem Bayerischen Rundfunk in München.

Zitat Ende.

Da kann er Recht haben.

Ich kannte schon Leute, die täglich einen halben Liter Schnaps tranken, 
und sogar die Leberwerte beim Arzt unter Grenzwerten sind, völlig im 
normalen Bereich. Also es dem Arzt gar nicht auf fällt.

Wenn man viel Kohlehydrate auf nimmt, ungesundes Essen, macht das der 
Leber auch nur ähnliches. Es kann dann sein, daß der Arzt einen mal nach 
Alkoholkonsum fragt, obwohl es nicht so ist.

Gefährlich wird es erst, wenn man wie ein Scheunendrescher frißt, und 
dann noch den Alk dabei. Auf Partys wurde mal immer gesagt, vor dem 
Trinken noch gut anständig essen. Das ist für die Leber dann richtig 
Schwerarbeit, und erst das führt zu Erscheinungen.
Gast #3584663
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P. M. schrieb:

> Als sichere Faustregel für Männer: 0.1 Promille pro Deziliter Bier. So
> ist auch noch ein 60-Kilo-Mann auf der sicheren Seite.

Oh Mann. In Oberbayern war es glaube ich mal üblich, daß man sich zum 
Mittagstisch "a Moaß" genehmigte. Die haben dann also den Nachmittag mit 
1 Promille gearbeitet.

Mancher war dann an der Telefonstrippe mal außergewöhnlich dreist, 
frech, direkt, mit der Tür ins Haus gefallen, abschätzig, da wundert 
mich heute nix.

Ein Nachbar nahm sich täglich 0,1 Hektoliter. Ja, so viel hat ein Kasten 
20x0,5. Also wirklich drei Hektoliter im Monat abgepumpt, in drei 
Monaten einen ganzen Heizöltank (950 Liter) voll. Mehr als die 
Hausheizung mengenmäßig so braucht. Arbeiter bei der Brauerei. Aber das 
sind 500ml Reinalkohol im Inhalt täglich, das könnte schon 
gesundheitsschädlich werden.

Bei einem Gruppentreffen machten Braumeister verschiedener Brauereien 
(Alt, Kölsch, Bit) mal einen Promillecheck am Morgen. Der Schnitt lag 
bei 2,3.

Denen merkt man nichts an, dem Nachbarn auch nicht.

Der Jung, den ich gestern im IBN-Thread nannte, bis zu 50 Kölsch an 
einem Abend, sind auch 10 Liter. Die rechnen schon in Prozent, nicht 
mehr Promille.
Gast #3584816
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> 10 Liter am Tag? Das ist ... sehr, sehr grenzwertig, das ist eine
> Flüssigkeitsmenge, die ein normaler Mensch gar nicht --und schon gar
> nicht dauerhaft-- an einem Tag verarbeiten kann.

Geht sehr wohl, wenn man's schön über den Tag verteilt. Sind ja nur zwei 
Halbe in der Stunde. Vonn null auf Hundert prackt's einen wahrscheinlich 
aus den Socken, aber das ist alles eine Sache der Übung. Nervig ist nur, 
daß man dabei andauernd (mindestens 3x in der Stunde) schiffen gehen 
muss. Man wird praktisch zum Durchlauferhitzer.

Nach zwei, drei Monaten gewöhnt man sich auch ziemlich gut daran und hat 
am nächsten Morgen keinen unerträglichen Kopfschmerz mehr.

Gesund ist es aber sicher nicht, und teuer wird's auch (noch dazu, wenn 
man nebenbei raucht, und viele, die gerne trinken, rauchen auch gerne).

Mein Neffe hat das 'mal einige Zeit so durchgezogen, als er sich von 
seiner Alten (war aber eh eine hässliche Beisszange, IMO) getrennt hatte 
und für längere Zeit arbeitslos war. Inzwischen lebt er nach dem Motto 
"The Seven Beer Theory" bzw. unter der Woche nach der "3-Liter-Doktrin": 
Unter der Woche maximal einen Sechserträger pro Tag, am Wochenende 
darf's ein kleines bisschen mehr sein. "Angesoffen" wirkt er allerdings 
nie, wohl alles eine Gewohnheitssache. :-/

Gesund ist es allerdings wohl nicht, und empfehlen kann ich es auch 
keinem. Allerdings ist er ja ein erwachsener Mann, was soll ich ihm da 
gross vorschreiben? Und Autofahren tut er auch nicht (absolutes No-Go).

LG, N0R

PS: YOLO :-p
Persönliche Seite #3587558
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Beitrag "Re: Promille-Wert: Wie am besten berechnen?"
Bewertung: -7
Beitrag "Re: Promille-Wert: Wie am besten berechnen?"
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Nach kommt ihr Alkoholiker, da geht noch mehr. Kann ja nicht sein, dass 
einer die Wahrheit sagt.

PS: Bei wievielen Minus liegt eigentlich der Forenrekord?


Rufus Τ. Firefly schrieb:
> 10 Liter am Tag? Das ist ... sehr, sehr grenzwertig, das ist eine
> Flüssigkeitsmenge, die ein normaler Mensch gar nicht

Möglich schon. Aber wenn man mehrere Liter zu schnell trinkt, ist es 
vorbei.
http://www.zeit.de/news/artikel/2007/01/16/88419.xml
Gast #3588023
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K. Laus schrieb:
> Nach kommt ihr Alkoholiker, da geht noch mehr. Kann ja nicht sein, dass
> einer die Wahrheit sagt.

Interessant ist doch die Fragestellung: Da sorgt sich jemand, der mit 
60kg anscheinend auch eher schmächtig ist, ob er nach 2 Bier einen 
derartigen Promillewert hat, dass er Ärger mit der Polizei bekommt.

Nicht etwa:
- Bin ich da noch in der Lage, ein KFZ zu führen?
- Ist meine Reaktionszeit vielleicht soweit eingeschränkt, dass ich 
nicht mehr angemessen reagieren kann?
- Könnte ich mit verminderter Reaktionsfähigkeit, verbunden mit 
verminderter Gefahrenabschätzung und eingeschränktem Sehvermögen, 
eventuell jemanden totfahren?
- Würde ich dann mein Leben lang damit leben müssen, wegen 2 Bier 
jemanden totgefahren zu haben?
- Gibt es vielleicht einen Grund für eine - viel zu hoch angesetzte - 
Promillegrenze?

Nein, die einzige Sorge: Komme ich damit noch durch?

Nein, in der DDR war nicht alles schlecht: Da galt 0,0 Promille, und 
damit gab es keine Unklarheit.
#3588087
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Falsch - 0,0 Promille hast du nämlich auch nach zwei Glas Apfelsaft 
nicht mehr, und genau deshalb ist eine Geringfügigkeitsgrenze schon 
sinnvoll.

Apfelsaft enthält bis zu 0,4 %Vol Alkohol, Traubensaft bis zu 0,6 und 
alkoholfreies Bier hat mit max. 0,5% den gleichen Alkoholgehalt wie 
Sauerkraut.

Gut, man liegt mit einem Liter Apfelsaft immer noch deutlich näher an 
der 0,0 Promille-Marke als an den 0,3 Promille, deshalb sind die 0,3 und 
0,5 vom Gestzgeber ganz sicher nicht zu niedrig angesetzt. Aber glatte 
0,0 sind auch wieder Käse.

Alles in Allem war die allererste Antwort im Thread (von Rufus) schon 
richtig.
#3588116
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Timm Thaler schrieb:
> Nein, die einzige Sorge: Komme ich damit noch durch?

Das wird ihm in den Mund gelegt, geht aber aus dem Post nicht hervor. 
Vielleicht will er gar nicht angetrunken fahren, sondern einfach nur 
seine persönliche Grenze meßtechnisch feststellen, um nicht mit dem 
Gesetz in Konflikt zu kommen.

> Nein, in der DDR war nicht alles schlecht: Da galt 0,0 Promille, und
> damit gab es keine Unklarheit.

Ich halte die aktuelle Regelung mit 0,5/0,3 für einen guten Kompromiß. 
Unzweifelhaft ist die Reaktionsfähigkeit gegenüber Null Promille ein 
wenig geringer, aber noch in vertretbarem Rahmen. So wird nicht jeder 
kriminalisiert, der sich zum Essen ein Bier oder ein Glas Wein gönnt.
Gast #3588132
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Matthias L. schrieb:
> Aber glatte
> 0,0 sind auch wieder Käse.

Es gibt auch noch eine Messgrenze und Messfehler, die sicher 
berücksichtigt werden. Es gibt auch Leute, die im Magen ihr eigenes Bier 
brauen - und davon betrunken werden.

Definitiv heisst

0,5%o = ist nicht so schlimm, mach nur
0,0%o = keine Toleranz gegen Alkohol am Steuer

Das ist ein püschologischer Faktor: Erlaube ich Alkohol oder nicht. Es 
gibt keinen Grund für 0,3 oder 0,5 oder 0,8 - ausser der Steuereinnahmen 
des Staates.

Icke ®. schrieb:
> So wird nicht jeder
> kriminalisiert, der sich zum Essen ein Bier

Ich mache keinen Hehl draus: Nach einen Bier kann ich definitiv nicht 
mehr sicher fahren. Und ich bin so ehrlich, mir das einzugestehen. Es 
gibt aber genug Typen, die durchaus glauben noch fahrtüchtig zu sein, 
obwohl sie kaum geradeaus laufen können. Das Problem bei Alkohol ist 
doch, dass man bis zuletzt glaubt, alles im Griff zu haben.

Icke ®. schrieb:
> Vielleicht will er gar nicht angetrunken fahren, sondern einfach nur
> seine persönliche Grenze meßtechnisch feststellen

Ja ne, ist klar. Wenn er nicht angetrunken fahren wöllte, bräuchte er 
auch "seine Grenze" nicht feststellen, wie auch immer diese Grenze 
definiert werden sei.
#3588195
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Timm Thaler schrieb:
> Ich mache keinen Hehl draus: Nach einen Bier kann ich definitiv nicht
> mehr sicher fahren.

Dann ist es nur folgerichtig, wenn du konsequent das Auto stehen läßt. 
Aber deswegen ist noch lange kein Allgemeinschluß zulässig.

> Es gibt keinen Grund für 0,3 oder 0,5 oder 0,8 - ausser der Steuereinnahmen
> des Staates.

So ganz dumm ist der Gesetzgeber auch nicht. Wenn innerhalb der 
zulässigen Grenzen eine unvertretbare Gefahr bestünde, wäre die Grenze 
niedriger angesetzt. Und wenn es nur um Steuereinnahmen gänge, dürfte 
man auch noch in der Kneipe rauchen.

Nicht das Mißverständnisse aufkommen, ich gutheiße keinesfalls das 
Fahren im angetrunkenen Zustand. Wenn ich vorhabe, einen über den Durst 
zu trinken, dann fahre ich erst gar nicht mit dem KFZ los. Aber das Glas 
Wein zum guten Essen will ich mir nicht nehmen lassen, weil ich mich so 
weit im Griff habe, daß es auch bei diesem einen Glas bleibt.
OP #3588287
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Der Threadersteller (ich) möchte in diesem Thread Folgendes:

- eine möglichst präzise Möglichkeit, den Alkoholspiegel im Blut zu 
bestimmen.
- NICHT: Moralische Belehrungen, dass man nach 1 Bier unmöglich 
Autofahren kann. (Selbst wenn das beim ein oder anderen so sein sollte). 
Der Threadersteller ist erwachsen und fährt seit 10 Jahren unfallfrei 
täglich längere Strecken mit dem Auto. Er weiß auch, dass bei ihm 1-2 
Bier keine dramatischen Auswirkungen auf das Fahrverhalten haben. Ziel 
ist es auch nicht stock-besoffen Auto zu fahren. Ziel ist, dass ich am 
Wochenende abends mal 1-2 Bier unbesorgt mittrinken kann. Danach 
vergehen noch einige Stunden, bis ich auf nahezu unbefahrener Strecke 
mitten in der Nacht nach Hause fahre.

Wenn hier Dinge wie Reaktionszeit als Grundlage genommen werden, müsste 
man nahezu allen Rentnern den Lappen entziehen.

Bisher wurde ich einmal von der Polizei kontrolliert. Etwa 2 Stunden 
nachdem ich 1 Bier getrunken hatte, lag ich bei 0,0 Promille. Der Beamte 
meinte "Sie können dann beim nächsten Mal ruhig noch eins trinken."

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