Gast
#3588933
Hi, darf die Verbindung flexibel sein? Also fest auf Putz verlegt oder im Kanal aber eine flexibles Kabel zB 4x16 mm2 ? Viele Grüße
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vom Hausanschlusskasten zum Zählerschrank
Gast
#3588933
Hi, darf die Verbindung flexibel sein? Also fest auf Putz verlegt oder im Kanal aber eine flexibles Kabel zB 4x16 mm2 ? Viele Grüße
Gast
#3588952
Nach TAB mindestens 5x16 mehrdrähtig. Meine meine TAB sagt hier einfach nur Ausführung nach nach DIN und VDE. Kommt auf HAK und Länge zum Zähler Kasten, Stromfall unter 0.5% ist hier das Stichwort. Zusammen mit den geforderter Selektivität und Auslöseverhalten ist 16mm2 aber wirklich ein sinnvolles Minimum für einen 63A Standard Hausanschluss. Im Keller darfst du auf Putz, aber Keller dann Unter Putz, Rohr oder Schacht. NYM-J oder NYY-J sind doch flexibel genug oder ? Gummi Leitungen / Fein Litze ist nicht erlaubt (es sein den deine Tab / EVU Sagt was anderes) Ich hab schon 5x16 Ölflex bzw. ähnliches gesehen für HAK -> Zählerschrank -> UV. Das ist nicht erlaubt? - Da ich keine Zählerschränke setze, bin ich mir da unsicher..??
Gast
#3589074
Rätselraten auf höchstem Niveau? > darf die Verbindung flexibel sein? Nein > eine flexibles Kabel zB 4x16 mm2 - für welche Länge vom HAK bis Zählerplatz und für welche Anschlußleistung? - die Netzform des Anschlusses dürfte da auch noch wichtig sein Ich dachte 4x25mm2 wäre das mindeste? Wie sieht das eigentlich bei Alu aus? Nein Anschluss Höhe im HAK + Leitungslänge zum Zählerkasten sind entscheidend um innerhalb der gewünschten Parameter zu bleiben. ALU ? Ganz schlechte Idee... keiner will Alu haben unter den Klemmen haben. nicht zu verhindern weil viele Alt Hauseinführungen noch Alu sind. Aber vom HAK dann schön mit CU weiter.
Gast
#3589665
Hausanschlüsse aus ALU sind derzeit leider wieder voll im Trend, da die Kabel wesentlich billiger sind, als Cu. Man könnte ALU-Kabel nehmen, aber empfehlen würde ich es nicht. Also hier in Süddeutschland ist flexibles Kabel am HAK nur als Provesorium zulässig (Baustellenverteiler). Und ob du das darfst, sagt dir dein Stromversorger. Warum ruft man du da nicht an und fragst??? Immer den indirekten Weg gehen, scheint in Mode zu kommen....
Gast
#3590485
Hi, Querschnitt ist nicht das Problem, ich babe halt gerade flex. Kabel zur Hand und für umme, daher die Frage. Wenn man beim RWE oder Westnetz anruft bekommt man es nur mit relativ unbedarften Telefonsekretären zu tun. Mich würde der Grund interesieren warum ein Flexibles Kabel z.B. auf einer Britsche verlegt nach VDE 0100 nicht zulässig ist. Viele Grüße Da Du diese Arbeiten sowieso nicht selber ausführen darfst, könntest Du den Elektriker Deines Vertrauens befragen, ob er Arbeiten auch mit dem von Dir zur Verfügung gestelltem Material ausführen würde.
Gast
#3590726
uhppiui schrieb: > Hi, darf die Verbindung flexibel sein? Also fest auf Putz verlegt Ja. Mit Aderendhülsen darfst du an Stelle jeden Starrdrahtes auch eine Litzenleitung nehmen, ob UP (wenn die Ummantlung für UP zugelassen ist) oder aufputz, sie ist nur teurer. Hallo, MaWin schrieb: > Mit Aderendhülsen darfst du an Stelle jeden Starrdrahtes auch eine > Litzenleitung nehmen, ob UP (wenn die Ummantlung für UP zugelassen ist) > oder aufputz, sie ist nur teurer. Keine Ahnung, wie das bei dem Stück zwischen HAK und Zählerschrank ist, aber so pauschal ist diese Aussage falsch. Beispiel: Potentialausgleich Satellitenschüssel, hier sind feindrähtige Leiter ausdrücklich ausgeschlossen (DIN EN 60728-11(VDE 0855-1):2011-06). Schöne Grüße, Martin Edith sagt: mehrdrähtig durch freindrähtig ersetzt, hier erlaubt die neue Norm anscheinend mehr als bisher.
Gast
#3590828
Martin L. schrieb: > Beispiel: Potentialausgleich > Satellitenschüssel, hier sind mehrdrähtige Leiter ausdrücklich > ausgeschlossen (DIN EN 60728-11(VDE 0855-1):2011-06). nein. Nur für den blitzstromtragfähiger Erdungsleiter sind mehrdrähtige Leiter ausgeschlossen. Und Blitzschutz ist keine Pflicht. Für Potentialausgleich müssten mehrdrähtige Leiter zulässig sein. (habe die VDE nicht zu Hand) Peter II schrieb: > Nur für den blitzstromtragfähiger Erdungsleiter sind mehrdrähtige Leiter > ausgeschlossen. > Und warum? Was spricht dagegen technisch.
Gast
#3591899
Hi, genau das ist die Frage: Welchen Grund gäbe es, dass es nicht zugelassen ist. And by the way @Rufus: Ich darf das, bin selbst Elektriker, habe aber eine Weile nicht mehr in der Hausinstallation gearbeitet sondern viel mehr im Sondermaschienenbau...
Gast
#3591923
> Sondermaschienenbau...
Das ist kein Grund.
> mehrdrähtige Leiter
Muss "feindrähtige Leiter" heißen.
> Welchen Grund gäbe es, dass es nicht zugelassen ist
Das haben Versuche gezeigt, die Abstände der feinen Drähte
zueinander lassen keinen 100kA-Strom 10/350us zu.
Gast
#3591940
Genau, kannst Du bitte mal die Angabe: 100kA-Strom 10/350us näher erklären? Vielen Dank uhppiui schrieb: > and by the way @Rufus: Ich darf das, bin selbst > Elektriker Beim EVU akkreditiert?
Gast
#3591963
Nä, abnehmen muss mir das schon der eingetragene Elektrofachbetrieb, is klar, ne! Aber anklemmen darf ich selbst! Allerdings ist die Aussage vom Gast-Elektriker ohne weitere Erklärungen sehr fragwürdig, oder?
Gast
#3591988
Wenn es dir fragwürdig ist, warum suchs du nicht selbst mit Schlagwort: Antenne erden, Erdungsleiter, die entsprechende EN-Nummer? Oder elektro.net, Antworten von Fachleuten. Damit ist die Impulsform über die Zeit gemeint, ansteigender u. fallender Blitzstrom.
Gast
#3592005
Dann bedeutet also diese Angabe ein Strom von 100 kA der sein Maximum nach 10 us erreicht und in 350 us wieder auf 0 abgefallen ist? Ich zweifel das an! Momentan kann ich mir nur die größere Korrosionsfläche als Grund vorstellen. Was sollte der Grund sein? Für den Skin-Effekt wäre es sogar vorteilhaft und den Proximity-Effekt würde ich bei den ca. 100KHz eines Blitzes nicht als stark wirkend einschätzen. Ja, da reden wir nun übers Eingemachte und die meisten Elektriker bleiben außen vor.
Gast
#3592031
Wow, wie Meinungen nur so stark auseinander gehen können. VDE sagt zu In und Potential folgendes: "Es ist egal, wie deine Leitung aussieht, Hauptsache sie ist chemisch, thermisch und anderen Umgebungsbedingungen beständig" Das Aderendhülsen ein MUSS sind ist ein hartnäckige Behauptung. Sämtlichen (neueren) Schraubverbindungen MÜSSEN so konstruiert werden, das auch ein Anschluss ohne Aderendhülse keine Gefahr bringt. Zu dem Argument das flexible Leitungen nicht für Kurzschluss geeignet sind fallen mir zwei Fragen ein: - Wieso gibt es flexible MS-Kabel bei einem Ik von ein paar kA? - wenn das Kabel den Kurzschluss nicht aushält, ist das Überstromorgan nicht falsch dimensioniert/parametriert? Das Argument der höheren Korrosionsfläche kann man auch nicht gelten lassen. Bohrinsel sitzen in Mitten von Salzwasser und die Kontakte korrodieren nicht. Hier wird natürlich mit entsprechende chemischen Helferlein gearbeitet.
Gast
#3592059
Abdul K. schrieb: > Peter II schrieb: >> Nur für den blitzstromtragfähiger Erdungsleiter sind mehrdrähtige Leiter >> ausgeschlossen. >> > > Und warum? Was spricht dagegen technisch. Für Blitzschutz muss Eindrähtig Massiv verwendet werden. Grund: Parallel liegende Leiter welche vom Strom durchflossen werden (was ein solches nicht massives Kabel ist) werden von einander abgestoßen. Bei einem Blitz und der dabei auftretenden Stromstärken ist diese Kraft so groß dass es diese Kabel auseinander reißt. Der Strom kann dann nicht mehr komplett abgeleitet werden. Weil beim auseinander reißen das Kabel sich verkürzt und die Leitung aus der Klemme gerissen wird.
Gast
#3592073
Was ist denn wenn man gar keine Antenne oder sonst irgendein geerdetes Teil auf dem Dach oder an der Fassasde hat? Dann kann doch eigentlich gar kein Blitzstrom über den Potentialausgleich fließen, oder?
Gast
#3592082
Der Potentialausgleich ist kein äußerer Blitzschutz. Bzw. ein äußerer Blitzschutz darf nicht einfach so an die Potentialausgleichschine angeschlossen werden. Eine geerdete Antenne ist kein Blitzschutz. Wenn du deine Antenne gegen Blitzeinschlag schützen willst ist das Blitzwinkel oder das Blitzkugelverfahren anzuwenden. Es wird also eine Fangstange bei der Antenne als äußerer Blitzschutz aufgestellt. Verbindung zur Erde ist ausserhalb zu verlegen eine eigene Erde im Fundament oder Tiefenerder ist zu prüfen.
Gast
#3592102
Vielen Dank für den Exkurs in Sachen Blitzschutzanlagen. Die Frage ist aber noch nicht richtig beantwortet, es steht ca. fifty fifty. Ich habe keine Antenne auf dem Dach oder sonst was geerdetes an/auf der Fassade, es ist kein Blitzschutz vorgesehen. Ist ein flexibles Kabel zwischen Hausanschluskasten und Zählerschrank erlaubt, war die Frage. Hängts auch bitte nicht zu hoch, mich interesiert einfach die Argumentation wenn es nicht zulässig wäre. VDE 298-300: 4.3 Anforderungen für Leitungen für feste Verlegung Leitungen für feste Verlegung haben im Normalfall massive (eindrähtige) oder mehrdrähtige Leiter. Aber direkt verboten ist es nicht in der VDE... Interessant
Gast
#3592617
Charly schrieb: > Parallel liegende Leiter welche vom Strom durchflossen werden (was ein > solches nicht massives Kabel ist) werden von einander abgestoßen. Moment mal...das stimmt doch gar nicht... die einzelnen Drähte würden sich anziehen, zudem sind sie doch leitend miteinander verbunden.
Gast
#3592839
uhppiui schrieb: > Moment mal...das stimmt doch gar nicht... die einzelnen Drähte würden > sich anziehen, zudem sind sie doch leitend miteinander verbunden. Denk nochmal drüber nach ;) Der Strom geht in die gleiche Richtung das Magnetfeld ist gleich und gleicht Pole stoßen sich ab. http://expvorl.physik.uni-muenchen.de/versuche_elektro/stationaere_stroeme/kraft_strom/index.html Durch die einzelnen Litzen fließt der Strom parallel die Litzen stoßen sich gegenseitig ab. Bei der Stromstärke berühren di sich nicht mehr lange.
Gast
#6933737
Rufus Τ. F. schrieb: > Da Du diese Arbeiten sowieso nicht selber ausführen darfst, > könntest Du > den Elektriker Deines Vertrauens befragen, ob er Arbeiten auch mit dem > von Dir zur Verfügung gestelltem Material ausführen würde. Das ist nicht ganz richtig . Die Arbeiten an Spannungslosen Anlagen kann jeder ausführen . ( Aufbau und Einbau ) Zum anschließen muß dann aber ein zugelassener Elektro-Installationsmeister seinen Kopf hinhalten.
Gast
#6933750
Abdul K. schrieb: > Ich zweifel das an! Momentan kann ich mir nur die größere > Korrosionsfläche als Grund vorstellen. > > Was sollte der Grund sein? Für den Skin-Effekt wäre es sogar vorteilhaft > und den Proximity-Effekt würde ich bei den ca. 100KHz eines Blitzes > nicht als stark wirkend einschätzen. > > Ja, da reden wir nun übers Eingemachte und die meisten Elektriker > bleiben außen vor. Bist Du dumm?
Gast
#6933976
Gegenfrage schrieb: > Bist Du dumm? Ob des Alters des Ursprungsthemas seid ihr beide nicht ganz knusper...
Gast
#6933987
k.Salzwedel schrieb: > Das ist nicht ganz richtig . Volltrottel Hinweis der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt uhppiui schrieb: > 24.03.2014 Charly schrieb: > 27.03.2014 Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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