Bleifreies Lötzinn für gute Ergebnisse

#3589612
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Stannol Sn99Cu1 1.0mm und 0.7mm hier in der Firma ist auch nicht 
schlecht. Allerdings verwende ich haeufig Flussmittelpaste, wenn's gut 
werden muss.

Was ich 'daheim' verwende, da muss ich erste nachsehen. Aber soviel 
Silber wie Du leiste ich mir glaub ich nicht ;-)
Und soviel Temperatur leiste ich mir auch nicht (330-350).

Bevorzugt 0.5mm fuer 1206 und 0805, und 0.3mm fuer 0805 oder 0603. Das 
ganze mit einer relativ breiten (0.5 x 1.5mm) Meiselspitze.
#3589642
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http://www.almit.de/products/advance_view.php?cid=1
die machen speziell Reklame bezüglich lötspitzenschonender 
Zusammensetzung.
Das kann ich bisher bestätigen.

Anfangs hatte ich ausgerechnet eine Weller-Lötspitze "speziell Pb", die 
war nach wenigen Tagen kaputt. Auch andere ältere Weller-Spitzen halten 
nicht lang durch, neue Typen scheinen jetzt ok zu sein. Ich habe mir 
jedenfalls eine neue 80Watt-Station mit den kleinen Lötspitzen zugelegt, 
weil ich befürchte, im Laden für den LR21 noch die alten zu bekommen.

 In LT-Ausführung gibt es jetzt auch schon zwei Typen, die neuen 
silberhaltigen heissen "HS" wie high-speed, die ersetzen anscheinend 
allmählich die älteren. Conrad hat schon die meisten auf HS umgestellt.
Gast #3589678
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Erstmal ja.

Lote verschiedener Hersteller lassen sich mischen, sofern die die 
gleiche Grundzusammensetzung haben (z.B. Sn95Ag4Cu1). Das gilt für 
Nacharbeit (drüberlöten) -- Pasten zusammenkippen soll man nie!

Wenn die Zusammensetzung des vorher verwendeten Lotes unbekannt ist, 
sollte die Lötstelle gereinigt werden. Mit Entlötlitze absaugen. In 
Härtefällen ggf. einmal neu verzinnen und wieder absaugen.

Geringe Kontamination durch alte Lotreste ist unschädlich, größere 
Mengen versauen das Schmelzverhalten. Das Lot kristallisiert dann aus, 
entmischt sich, oder geht im Schmelzpunkt nach oben.
Gast #3589686
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Marc P. schrieb:
> Muss man sich eigentlich Gedanken machen, wenn man die Lote
> durcheinanderbringt? Also wenn man was repariert, was mit Lot A gemacht
> war und dann Lot B benutzt um was auszutauschen (A,B = bleifrei)?

Würde ich nicht empfehlen. Das Mischen der beiden Lote ergibt eine neue 
Legierung, meist ist dann der Schmelzpunkt viel geringer. Und auch die 
Gefahr von mikroskopischen Rissen in der Lötstelle erhöht nicht gerade 
die Lebensdauer der Lötstelle.
Besser erst das alte Zinn abnehmen/saugen und dann neu verlöten.
#3590640
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Marc P. schrieb:
> Was ich 'daheim' verwende, da muss ich erste nachsehen. Aber soviel
> Silber wie Du leiste ich mir glaub ich nicht ;-)

Haha. Ich verwende: 'Felder Iso-Core' Sn95.5Ag3.8Cu0.7 Durchmesser 0.5 
und 0.35
War mir nicht bewusst dass so viel Ag drin ist...

Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> http://www.almit.de/products/advance_view.php?cid=1
> die machen speziell Reklame bezüglich lötspitzenschonender
> Zusammensetzung.
> Das kann ich bisher bestätigen.

Klingt interessant. 'Mein' Lot schont die Spitzen nicht, zumindest 
nicht bei Loetkolben ohne N2-Duese. Mit N2 halten sie ewig, aber das ist 
dann ja kein Wunder!?

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