Hallo zusammen, ich würde gerne in einem 120m langen sieben-adrigen Kabel alle 12m 2-adrige eine Stichleitung entnehmen. Das ganze liegt eventuell im Regen. Wie kann man das so machen, dass im Bereich der Stichleitung kein Wasser eindringt? Danke für eure Ideen und viele Grüße Karl
Gast
#3591455
Gast
#3591483
Da könnten 10 einzelne zweiadrige Leitungen allerdings günstiger sein. Es kommt aber auf die verwendete Kabelart und -Querschnitt an. Gruss
Vieleicht auch sowas: http://engelking.de/produkte/steckverbinder/abzweigdosen/results/taxonomy%3A27
Die Kabelmuffe ist mit 30€ ja recht teuer, Könnte man da nicht einfach die normalen Feuchtraum Dosen aus dem Baumarkt nehmen und diese mit Vergußmasse auffüllen.
Hallo, falls es eine fest installierte Leitung ist, ist eine einfache und auch halbwegs günstige Version sind Abzweigdosen der geforderten Schutzklasse. Wenn man die Kabel dann noch von unten in die Dose einführt gibt es auch keine Probleme mit Wasser in der Dose. Gruß Kai
Kai S. schrieb: > Wenn man die Kabel dann noch von unten in die Dose > einführt gibt es auch keine Probleme mit Wasser in der Dose. Aber nur wenn sie an einer senkrechten Fläche verschraubt ist. Karl-alfred Römer schrieb: > Das ganze liegt eventuell im Regen.
Danke für die vielen Antworten. Also die Leitung soll 12-14V zu den einzelnen Verbrauchern transportieren. Von daher ist die Schutzklasse schon mal nicht wichtig. Bei der wasserdichten Abzweigung geht es mir nur um Korrosionsschutz des Kabels. Das ganze muss mobil sein, wird also nur für paar Wochen oder Monate draußen hingelegt und dann wieder aufgerollt. Es soll eine 100m Leitung (eventuell in zwei Abschnitten, in deren Mitte sich ein Steuergerät befinde) sein mit 10 Abzapfungen (die beiden Enden mitgerechnet. Die Abzapfungen sollen 2 Adrig und jeweils ca 2m lang sein. Die Muffe mit Gießharz wäre schon ziemlich gut, aber das sind ja doch ziemliche Klumpen. Wenn man so ein Kabel aufrollt, wahrscheinlich störend. Wenn es sowas in kleiner gäbe, wäre es optimal. Habe mir auch schon überlegt, nur das Gießharz zu kaufen und die Abzweigungen mit Schrumpfschlauch zu isolieren, in den man das Gießharz reinlaufen lassen könnte.
Gast
#3595652
Karl-alfred Römer schrieb: > wird also nur für paar Wochen oder Monate > draußen hingelegt und dann wieder aufgerollt. Da sind einzelne Leitungen von zentralem Punkt aus schneller ausgerollt als alles mühsam vergossen und bei der nächsten Verwendung am falschen Fleck. Frage ist eher WOZU und wieviele A fließen sollen. P=U*I gilt auch bei 12V!
Gast
#3595655
Du kannst auch normalen Schrumpfschlauch (mit Kleber) verwenden. Auf der Seite wo 2 Kabel reingehen zwischen die beiden Kabel ein stück Klebestick legen. So in der Art wird das auch bei T-Com Muffen gemacht.
Wenn die Kabel rund sind, Abzweigdosen mit Preßstutzen verwenden. Das ist dann Wasserdicht.
Gast
#3595761
Ich habe für sowas schonmal Zentrifugenröhrchen genommen, 15-25ml oder so, sowas z.B.: http://www.ebay.de/itm/Zentrifugen-Rohrchen-25-Stuck-Corning-CentriStar-430791-Reaktionsgefase-15-ml-/171235911565?pt=Labor_Zubeh%C3%B6r&hash=item27de74a78d Unten abgeschnitten kann man ein Kabel hineinführen, oben kommen dann die zwei heraus. Das Ganze mit PU Vergußmasse vollgießen und fertig. Hält ewig, beliebig tief unter Wasser und Läßt sich gut aufrollen.
Gast
#3595769
Du kannst Außenmaterial aus der Fernmeldetechnik verwenden, sowohl Dosen als auch Kabel. Da ist auch nicht unbedingt Vergußmasse angesagt.
>>Da sind einzelne Leitungen von zentralem Punkt aus schneller ausgerollt als alles mühsam vergossen und bei der nächsten Verwendung am falschen Fleck.<< Das ist die bisherige Lösung, aber es müssen insgesamt über 300m Kabel ausgerollt und nachher wieder aufgewickelt werden. Und es kommt immer mal wieder vor, dass die Kabel sich verfrickeln. Dann geht die Arbeit los. >>Frage ist eher WOZU und wieviele A fließen sollen. P=U*I gilt auch bei 12V!<< Daran habe ich schon gedacht und berücksichtigt. Trotzdem danke für den Hinweis, denn es hätte ja sein können. Dann wäre der Ärger nachher groß. >>...Zentrifugenröhrchen genommen, 15-25ml oder so, ... Unten abgeschnitten kann man ein Kabel hineinführen, oben kommen dann die zwei heraus. Das Ganze mit PU Vergußmasse vollgießen und fertig. Hält ewig, beliebig tief unter Wasser und Läßt sich gut aufrollen.<< Das hört sich nach einer guten Lösung an. Ebenso wie die Sache mit dem Schrumpfschlauch mit Kleber und Klebestreifen. Muss mal schauen, wo ich diesen Schrumpfschlauch finde. Danke euch allen nochmal und viele Grüße Karl
Gast
#3596825
kopfkratz Was mir jetzt spontan dazu einfällt, es gibt T-Abzweigstücke für Schläuche in jedem Laborladen, gibt es in unterschiedlichsten Durchmessern und eignen sich mit Silikon oder auch Heißkleber sicherlich die Stichleitungen sauber abzuschließen, können ähnlich wie die Zentrifugenröhrchen einfach abgeschnitten oder geschmolzen werden.
Danke für die Antwort. Ich habe mich zwar schon für die Schrumpfschlauch mit Kleber und Klebestick entschieden und auch schon bei Ebay gefunden und bestellt, aber: Ich kann mir nicht vorstellen, wie man die Kabel in diese T-Schlauchabzweiger einführen und DANACH noch löten oder sonstwie verbinden soll?
Gast
#3596870
Karl-alfred Römer schrieb: > Ich kann mir nicht vorstellen, wie > man die Kabel in diese T-Schlauchabzweiger einführen und DANACH noch > löten oder sonstwie verbinden soll? das geht schon. Das T-Stück darf nur nicht zu klein sein. Erst schiebt man das T-Stück auf das Durchgangskabel dann fädelt man in das T-Stück das Abzweigkabel rein, so das es auf einer Seite wieder rauskommt. Dann Verlöten( oder klemmen) dann einfach die Verbindungsstelle in das T-Stück schieben.
Gast
#3596895
Karl-alfred Römer schrieb: > Danke für die Antwort. Ich habe mich zwar schon für die > Schrumpfschlauch mit Kleber und Klebestick entschieden und auch schon > bei Ebay gefunden und bestellt, aber: Ich kann mir nicht vorstellen, wie > man die Kabel in diese T-Schlauchabzweiger einführen und DANACH noch > löten oder sonstwie verbinden soll? Der Vorteil der T-Stücke ist das der Abzweig senkrecht herausgeführt wird, während die Kabel bei den anderen Methoden immer geknickt werden. Wie es gehen kann hat PeterII ja schon erwähnt. Man kann auch das anzuzapfende Kabel durch das Abzweigstück ziehen, aufschneiden und dort verlöten/klemmen. Danach einfach beide Enden des Hauptkabels wieder herausziehen und der Stich ist im T-Stück. Mittels Heißluft läßt sich das auch entsprechend wie mit Schrumpfschlauch versiegeln, nur das halt statt des gesamte Schrumpfschlauchs sind es nur die Enden die zusammengeschmolzen werden und eine Verbindung mit dem Kabel eingehen. Sinnvoller ist aber das ganze T-Stück in Silikon o.ä. absaufen zu lassen. Achja ich erinnere mich daran das es für Flachbandkabel Schneidabzweigungen gibt, die kann man einfach dort zusammenklappen wo man den Abzweig braucht und versiegeln. Ist dann auch ein sauberer 90° Abzweig.
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