PCB Bohrer für Epoxidharz-Platten gesucht

#3596410
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Hi,
ich bin gerade auf der Suche nach Bohrer für meine Epoxidharz-Platten. 
Ich lese jetzt schon seit einigen Stunden und weiß, dass die normalen 
HSS Bohrer zu schnell stumpf werden und HM empfohlen wird. Leider sind 
die meisten Posts auch schon mehrere Jahre alt.

Ich bin am überlegen, mir ein 10er Pack 0,8mm HM Bohrer von Reichelt 
(http://www.reichelt.de/Platinenbohrer/BOHRER-0-8/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=33810&GROUPID=582&artnr=BOHRER+0%2C8) 
zu kaufen. Sind die in Ordnung?
Bei meiner Recherche bin ich außerdem bei ebay auf "Wolframstahl Bohrer 
für PCB" 
(http://www.ebay.de/itm/10-Stk-PCB-Wolframstahl-Spiralbohrer-Bohrer-0-8mm-Set-/270751820734?pt=Bohren_Senken_Reiben&hash=item3f0a10ebbe) 
gestoßen. Kann mir jemand erklären, was das genau sein soll, bzw worin 
der Unterschied zu HM liegt?

Ich hoffe ihr könnt bei mir etwas Licht ins Dunkle bringen. :)

Gruß
#3596462
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Hochleistungsschnellarbeitstahl(HSS), 10% Wolfram, 4% Molybdän, 3% 
Vanadium, 10% Cobalt, Warmfest bis 600 °C, danch werden die "weich"

HM Hartmetall besteht aus 90–94 % Wolframcarbid  und 6–10 % Cobalt . 
Wolframcarbidkörner sind durchschnittlich etwa 0,5–1 Mikrometer groß. 
Das Cobalt füllt die Zwischenräume.

Hartmetalle sind nicht so zäh wie Schnellarbeitsstähle, aber deutlich 
Temperaturbeständiger 1100-1200 Grad durch die höhere Dichte ganz leicht 
von HSS im Gewicht zu unterscheiden. Durch die hohe Härte halt Spröde 
z.B sehr Schlaganfällig
#3596485
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Noch zur deiner Frage was Ebay und Reichelt an der Bohrerart 
unterscheidet.  Von der Bohrerart gibt es keinen Unterschid nur der 
Hersteller mit seiner "Qualität"

Noch eine kleine Information:

Bei "VHM" -Bohrer da ist der Schaft und die Schneide aus dem gleichen 
Werstoff.

Bei HM Bohrer ist der Schaft und die Schneiden aus unterschiedlichen 
Werkstoffen. bzw. nur die Schneiden aus Hartmetall. ( Wie die 
aufgezeigten  Angebote bei Ebay und Reichelt).
#3596657
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Michael L. schrieb:
> Für den Anfang reichen vlt. auch gebrauchte Bohrer ...
>
> http://www.leroxx.de/

Das sieht echt interessant aus. Wie gut kann man mit den gebrauchten 
Bohrern denn noch bohren? Ich meine, sie verkaufen die mit Sicherheit 
nicht ohne Grund.

PS: Hab mal nachgezählt, es sind 118 Löcher. Da hab ich mich etwas 
verschätzt. ;)
#3596736
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Ulrich schrieb:
> Nachschärfen am Schleifstein fordert aber einiges an Übung und lohnt
> nicht, wenn man eine günstige Quelle für die Bohrer hat.

0,6 - 0,8mm-Bohrer manuell am Schleifstein nachschärfen? Das will ich 
sehen. Das erfordert mehr als nur einiges an Übung...

Die gebrauchten Bohrer von Lerrox sind für den Hobbyeinsatz völlig in 
Ordnung, die machen problemlos einige hundert saubere Löcher. Der 
ungeübte Bastler mit wackligem Bohrständer bricht die Dinger sowieso ab, 
bevor sie stumpf werden könnten - zum Üben sind die Gebrauchten daher 
wesentlich besser geeignet als neue, bei denen man sich nach dem 
Abbrechen in den Hintern beißt.
#3596829
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Matthias L. schrieb:
> zum Üben sind die Gebrauchten daher
> wesentlich besser geeignet als neue, bei denen man sich nach dem
> Abbrechen in den Hintern beißt.

Genau, denn die sind so Spröde, dass passiert relativ schnell, allein 
schon bei den 1mm HSS Bohrer obwohl die viel Zäher sind da passiert das 
auch super schnell...

Aber bei dem Spottpreiß von ebay kann man die ja mal kaufen...
Gast #3597024
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Wichtig sind nicht nur gute harte Bohrer sondern auch eine taugliche 
Bohrmaschine oder Bohrständer. HM Bohrer sind hart wie Glas und so 
brechen sie auch bei unsanfter und falscher Behandlung.Freihand bohren 
ist Risiko 20:80.dh., bei 10 Bohrungen können schon mal 8 Bohrer ihr 
Leben lassen...Aufpasen auch ,dass die Bohrer auch eine Spitze haben.Es 
gibt welche die haben keine,sind anders geschliffen.Damit händisch in 
einer Bohrmaschine zu bohren und das Lötauge mittig treffen geht damit 
nicht.Diese komischen Dinger sind für Bohrautomaten gedacht wo 
automatisch positioniert und fixiert wird.

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