Relais als widerstand für led ?

OP #3599445
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Hallo
Da ich für ein test aufbau mit LEDs und relais für die leds widerstände 
brauche kahm mir die idee die relais als widerstand für die LEDs 
zunutzen.

Die leds sollen nur anzeigen welches relais grade genutzt wird.
Test halber habe ichs schon mal versucht und es geht die led wird nicht 
warm und das relais zieht normal an.

DANKE
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3599613
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DAVID ------ schrieb:
> Wie hoch kann die spannung da bei ein 24 volt relais das abgeschalten
> wird sein ?
Wenn du ein 24V Relais zackig abschaltest, dann können da locker 200V 
auftreten. So viel eben, bis der erste Halbleiter durchschlägt oder die 
Energie anders abgebaut wurde.

> Der IRFR110 wird das sicher aushalten
Woher nimmst du diese Sicherheit?

> und ableiten kann ichs über ein z diode gegen masse auch oder ?
Mach doch einfach eine klitzekleine 1N4148 parallel zur Relaisspule. Das 
ist die Methode, die weltweit zigmilliarden Mal gut funktioniert...

BTW: zwischen Satzende und Fragezeichen kommt kein Leerzeichen!
OP #3599661
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Lothar Miller schrieb:
> DAVID ------ schrieb:
>> Wie hoch kann die spannung da bei ein 24 volt relais das abgeschalten
>> wird sein ?
> Wenn du ein 24V Relais zackig abschaltest, dann können da locker 200V
> auftreten.

Das ist ganz schön viel hätte ich nicht gedacht dachte an 1/3 oder so in 
Richtung 40 volt aber 200 ist mal ordentlich.
da sollte ich mal anfangen alle Schaltung die ich so in den letzten 
monaten gebaut habe mit so einer diode nach zurüsten :-(.
Die/der/das BZX84 müste auch gehen oder ist das zu klein ?


>> Der IRFR110 wird das sicher aushalten
> Woher nimmst du diese Sicherheit?

Naja bin nicht von so viel Spannung ausgegangen.
#3599688
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Eine Spule versucht nach dem Abschalten den ihr eingeprägten Strom 
aufrechtzuerhalten, koste was auch immer hochohmig ist und im Weg steht 
was es wolle.... deswegen kommt man nicht drumherum eine Freilaufdiode 
oder einen Spannungsbegrenzer (Z-Diode, Glimmlampe?, TVS ... dies gilt 
als am schonendsten für das Relais und am besten für ein sauberes 
Schaltverhalten)  zu benutzen oder um die Spule herum einen bedämpften 
Schwingkreis zu konstruieren, sonst bildet die Spule entweder mit sich 
selbst einen (Windungskapazität) der einem nicht passt ... oder 
durchschlägt schlimmstenfalls ihre eigene Isolierung 
(unwahrscheinlich)...
Gast #3600700
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DAVID ------ schrieb:

> Ok danke und wegen freilaufdiode gehe ich mal davon aus das diese
> in
> jedem mosfet eingebaut ist.

Diese irrtümliche Annahme hatte ich in der Anfangszeit auch mal, als ich 
noch nicht so Ahnung von der Induktionsspannung der Spule hatte, und 
deren Polarität und Kennlinie.

Ich hatte dann mal eine Spule mit einem BD675 geschaltet, der eine so 
genannte Damperdiode integriert hat, und meinte, das stimmte so.

In der Spule fing es schon richtig an zu britzeln und zu bratzeln, d.h. 
Überschläge in der Wicklung von bestimmt mehreren 100V. Aber das ging 
erstaunlich lange, noch mehrere 10000 Schaltvorgänge, bis es den 
Transistor dann endgültig hin raffte. Manchmal lernt man auf diese Art.

In der Fernmeldetechnik wickelte man früher sogar mal einen Widerstand 
auf ein Relais mit drauf, der anderswo in der Schaltung benötigt wird. 
Das Flachrelais 48 hatte ja sechs Anschlußfahnen für die Wicklungen, 
konnte also drei unabhängige Wicklungen haben. Auf diese Art war so ein 
Relais sehr flexibel, und konnte mehrere sehr unterschiedliche 
Betriebsspannungen oder Ströme gleichzeitig haben. Man brauchte bei 
einer Widerstandswicklung dann jedenfalls keinen separaten Widerstand 
mehr. So ein Widerstand ist ein Kupferdraht genau wie für die 
Relaisspule auch, nur bifilar gewickelt. Die Idee ist ja grundsätzlich 
nicht schlecht, und war bei den oft voluminöseren Widerständen früher 
echt platzsparend.

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