Gast
#3602878
Guten Tag, auf der Arbeit haben wir folgendes Problem: Aus dem Betrieb bekommen wir zwei Stellungsrückmeldungen: AUF und ZU Dazu kommt ein 230V Signal auf eine Relaisspule, welche das 24V-Signal zur SPS durchschaltet. Vor kurzen haben wir von alten Relaiskarten auf neue Einzelrelais von Phoenix Contact umgebaut. Das Problem ist, dass auf dem Kabel Spannungen induziert werden. Das heißt, wenn das 230V-Signal für "AUF" aus dem Feld kommt, schaltet das dazugehörige Relais zuverlässig durch. Allerdings Steht an der Spule von der "ZU"-Meldung eine Spannung von ca. 55V an. Das führt dazu, dass das Relais summt und das Lämpchen leuchtet, das Relais aber nicht durchschaltet, was ja auch gut ist. Aber das summen und das leuchten irritiert andere bei der Fehlersuche und ist auch nicht optimal. Da diese Problem vorher bekannt war, waren dort Zener-Dioden mit einer Durchbruchsspannung von 180V antiseriell in Reihe eingebaut. Bei den alten Relaiskarten funktionierte das auch soweit, bei den neuen jedoch nicht. Wenn ich dort die Zener-Diode vor der Spule einbaue liegt nur noch eine Spannung von ca.90V an, was nicht reicht um das Relais zu schalten. Diese benötigt mindestens 115V. Meine Frage ist ob man bzw irgendwer die Zener-Dioden so dimensionieren kann, dass es bei 230V zuverlässig schaltet (mindestens 115V an der Spule) und bei einer induzierten Spannung (ungewollt) von 55V keine Spannung an der Spule anliegt, also dass die Diode erst ab 230V, mindestens 115V durchlässt. Ich kenne mich leider nicht so gut mit Dioden etc. aus. Also bin ich für jeden Tipp und jede Antwort dankbar. Danke!