Einstellen einer Regelung mittels Proportionalventilen

OP #3609439
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Hallo liebe Forengemeinde!
Erst mal, das ist mein erster Beitrag, deshalb stelle ich mich zunächst 
mal vor. Ich bin Freddy, 28 & studiere Mechatronik.
Ich hab momentan ein kleines Problem. Ich muss einen definierten 
Luftfluss erzeugen. Dies wird volgendermaßen erzeugt:
Der aktuelle Fluss wird über einen Differenzdrucksensor ermittelt. 
Daraufhin soll ein Proportionalventil angesteuert werden welches den 
Fluss regelt. Ich muss dieses System jetzt regeln. Meine Frage ist nur 
wie...!?
Ich hab mit LabVIEW mal ne Regelung gebaut. Diese funktioniert auch 
schon recht gut. Allerdings noch nicht gut genug...
Ich bin noch nicht so fit in Regelungstechnik... Daher erst mal wie ich 
das gemacht hab. Ich hab mir den Labview-internen PID-Regler genommen 
und hab die Methode nach Ziegler/Nichols angewendet. D.h. ich hab so 
lange Kp erhöht, bis das System angefangen hat zu schwingen. Danach hab 
ich den Rest errechnet...
So weit, so gut!

Aber kann ich das irgend wie noch optimieren!? Ich meine, sind die 
Einstellregeln nach Chien/Hrones/Reswick genauer!?

Ich habe mal ein kleines (armseliges) Schaubild gemalt :-) (siehe 
Anhang) Vileicht könnt Ihr mir ja einen kleinen Tip geben...

Kann man die Regelung irgendwie noch ein bischen schneller hin 
bekommen!?

Danke schonmal für die Mühe,

trans_all
Angehängte Dateien:
Gast #3609926
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Hast du schonmal geschaut wie die Parameter deines Ventils und deines 
Drucksensors sind? Also Reaktion des Ventils auf Spannungsänderung? Max. 
Volumenstrom. Reaktion deines Drucksensors auf Druckänderung?

Vielleicht helfen dir ein paar Denkanstösse.

- Dein Aufbau wirkt evtl. zu sehr Volumenstrom begrenzend.
- Oftmals brauchst du ein mindest Volumen für die Regelung mit einem 
Proportionalventil bei vorgegebener Verstärkung. An diesen Parametern 
lässt sich spielen.
- Dem entgegen ist bei einem Drucksensor das Volumen an dem er mißt so 
klein wie möglich zu halten.
- Je nach Art des Ventils sind am Schieber mit slip stick Effekten zu 
rechnen. Diesen könntest du entgegen wirken, was jedoch der Standzeit 
abträglich ist.
Gast #3609946
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Die Ziegler/Nichols Einstellregeln geben in der Regel ein realtiv 
starkes Überschwingen. Die nach Chien/Hrones/Reswick ein eher stabileres 
aber oft auch langsameres Ergebnis.

Wenn es bei der Geschwindigkeit um die Reaktion auf Änderungen des 
Setpoints geht, hilft eine Art Feed Forward. In der einfachen Version 
als "Setpoint" wichtung.

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