Gast
#3609782
Wie kann man feststellen, ob eine Platine (unbestückt) bleifrei hergestellt wurde?
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Platinen bleifrei oder nicht, wie unterscheiden?
Gast
#3609782
Wie kann man feststellen, ob eine Platine (unbestückt) bleifrei hergestellt wurde? Das geht schell und einfach mit einem RoHS tester, z.B. von Niton. Ab EUR 10.000 ist man dabei.
Gast
#3610522
na toll. ich häte da eine hemdsärmelige Methode, die allerdings NICHT wasserdicht ist: mit nem trockenen Lötkolben (ohne Zinn), dafür aber mit viel Kolophonium ne Stelle aufschmelzen, Kolo mit Spiritus abwischen und Schmelzstelle angucken: ist sie schön glänzend, dann ist wahrscheinlich Blei dabei, ist sie stumpf, dann kein Blei. W.S.
Gast
#3610548
W.S. schrieb: > bla bla bla ... ist sie schön glänzend, dann ist > wahrscheinlich Blei dabei, ist sie stumpf, dann kein Blei. Und wenn sie halbmatt und leicht glänzend mit einer kleinen Abstufung von vollglänzend im Abgang ist, dann ist da beides drin. So ein Unsinn, den Du da schreibst. Bleifreies Lot glänzt genauso. Oh Mann ... Da gibt es Test-Kits http://www.merckmillipore.com/germany/chemicals/blei-test/MDA_CHEM-110077/p_eYub.s1LgK8AAAEWZuIfVhTl
Gast
#3610835
http://www.tme.eu/html/DE/teststifte-auf-blei-erkennung-lead-check/ramka_4413_DE_pelny.html Hab ich auch schon billiger gesen. Achso, wenn sie nicht HAL sind dann sind sie eigentlich immer bleifrei. Es stimmt, Pb Zinn glänzt eher. ist aber schon etwas ungenau.
Gast
#3611496
Wer macht denn heute noch Bleischwarten?
Gast
#3611498
Wer macht denn heute noch Bleischwarten? @Dümmlicher Troll es sind nicht alle Märkte ROHS-vergiftet :)
Gast
#3612466
Was Andy uns damit eigentlich sagen will: er kommt (auch) aus dem Osten...;-)
Gast
#3612532
https://de.wikipedia.org/wiki/Blei#Analytik du brauchst hcl, kaliumiodid und ein mikroskop (o.ä.) Eher mit Haushaltsmittel zu machen: - Löschpapier mit Essigessenz trängen - Mit dem Löschpapier kräftig über die zu untersuchende Oberfläche reiben - Das Löschpapier in einem Gefäß am Deckel befestigen - In dieses Gefäß unten wenig Schwefel und Wachs geben - Die Schwefel-Wachs-Mischung vorsichtig erwärmen - Das Papier sollte sich dunkel verfärben, wenn Blei drin war Hintergrund: - Bildung von Bleiacetat aus der bleihaltigen Oberfläche - Freisetzung von Schwefelwasserstoff aus Wachs/Schwefel (achtung, giftig) - Reaktion von Schwefelwasserstoff und Bleiacetat zu schwarzem Bleisulfid Edit: Die Bleiioditkristalle aus dem anderen Vorschlag sind nur für den erfahrenen Beobachter von anderen Salzen zu unterscheiden.
Gast
#3612559
Lukas T. schrieb: > ... schwarzes PbS… gute lösung :) das h2s kann man auf die schnelle aber (besser) mit FeS und HCl erzeugen. die wachs(vaseline)/schwefel synthese ist doch eher lahm und aufwändig. c.m. schrieb: > FeS und HCl Ja, klar, geht auch. Ich ging eben nur davon aus, was ich hier so liegen habe. Schwefel zum Abbrechen der Gärung (Wein). HCl ist natürlich auch leicht zu bekommen und FeS hat auch fast jeder (Pyrit, Katzengold). Guter Einwand. Edit: Ach ja, Wachs/Schwefel mag ich, weil man das an und aus schalten kann (Erhitzen oder nicht). Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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