Hallo Katharina,
die Begrifflichkeiten und deren Unterschiede für remapping und alternate
function gehen z.B. aus [1] hervor:
a) alternate function (Kap. 9.1.4 und 9.1.9):
Bei Aktivierung der alternate function an einem Pin wird die zugeordnete
on-chip Peripherie (z.B. CAN, USART, ADC, ...) auf den Pin geschaltet
und dieser steht dann nicht mehr als GPIO zur Verfügung.
b) remapping, siehe [1] (Kap. 9.1.5):
Es wird eine alternate function auf einen anderen als den dafür
vorgesehenen default Pin gelegt. ("To optimize the number of peripheral
I/O functions for different device packages, it is possible to remap
some alternate functions to some other pins.")
Praktisch funktioniert das so, dass man zunächst die gewünschte on-chip
Peripherie konfigurieren und (die zugehörige Clock) aktivieren muss.
Dann wird über eines der port configuration register (GPIOx_CRL bzw.
GPIOx_CRH) der zugehörigen Pin in alternate function mode schaltet
(Ausnahmen und Details siehe Kap. 9.1.11).
Möchtet man zusätzlich ein remapping durchführen -d.h. also die
alternate function auch noch auf einen anderen Pin legen- muss noch das
AF remap configuration register (AFIO_MAPR) programmiert werden. Welche
Verlegungen möglich sind, findet man in Kap. 9.3 oder wie bereits
erwähnt in Kurzform in den pin descriptions des verwendeten Prozessors.
Viele Grüße
bernhardo
[1] ST Microelectronics: STM32F101xx, STM32F102xx, STM32F103xx,
STM32F105xx and STM32F107xx advanced ARM-based 32-bit MCUs, Reference
Manual RM0008. Genf 2011 (13902). - Firmenschrift
http://www.st.com/st-web-ui/static/active/en/resource/technical/document/reference_manual/CD00171190.pdf