Abschaltbare Spannungsüberwachung

Gast #3612681
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Hallo zusammen,

ich möchte in ein Batteriebetriebenes Projekt eine abschaltbare 
Spannungsüberwachung einbauen.
Die Batteriespannung liegt bei 6V, der µC wird daraus über einen 
Linearregler mit einer Festspannung von 3,3V betrieben.
Nun habe ich mir gedacht, dass ich die 6V einfach über einen hochohmigen 
Spannungsteiler auf die interne Referenzspannung von 2,4V (bei 6V 
Batteriespannung) herunter teile und mit dem ADC messe.
Nur verbraten die Widerstände des Spannungsteilers dann ja die ganze 
Zeit Strom, auch wenn ich gerade nicht messe.
Wäre es möglich, den Spannungsteiler nur für die Messung zuzuschalten? 
Beispielsweise mit einem FET?

Nick
Gast #3612801
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Ich hab extra einen LDO aus der TPS751-Reihe verwendet, weil der doch so 
sparsam sein soll.
Bedeutet das jetzt, dass wenn die Schaltung beispielsweise 30mA bei 3,3V 
zieht, 2,7V und 30mA am Regler verbraten werden? Das hatte ich irgendwie 
anders verstanden...
#3612808
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Nick schrieb:
> Ich hab extra einen LDO aus der TPS751-Reihe verwendet, weil der doch so
> sparsam sein soll.
> Bedeutet das jetzt, dass wenn die Schaltung beispielsweise 30mA bei 3,3V
> zieht, 2,7V und 30mA am Regler verbraten werden? Das hatte ich irgendwie
> anders verstanden...
Das Sparsam bezieht sich auf den Regler selbst. D.h. dass der Regler 
selbst nur wenig brauch. Mit einem Linearregler kann man von 6V -->3.3V 
einen Wirkungsrad von max. 55% erreichen, egal wie sparsam der Regler 
ist...
Der Wirkungsgrad sieht so aus:
#3612834
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Nick schrieb:
> Kann vielleicht jemand
> eine Empfehlung aussprechen?
Schaltregler (z.B. Step-Down)

Nachtrag:
Meine Formel oben ist nicht ganz richtig. P(regler) ist ein Teil von 
P(in). Richtig sollte sie so aussehen:
Für P(regler) -> 0, geht der Wirkungsgrad gegen U(out)/U(in)
Gast #3612871
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Thomas Eckmann schrieb
> Die einfachste Möglichkeit ist, die Batteriespannung so auszulegen, daß
> sie im Toleranzbereich deiner Schaltung liegt.
>
> mfg.

Da ich die 6V auch brauche, ist das leider nicht möglich...

Dann schaue ich mal nach einem passenden Step-Down.
Gast #3612962
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Ist ja gar nicht so einfach, einen passenden Schaltregler zu finden... 
Kann mir jemand einen Tipp geben? Werte sind - wie oben schon 
geschrieben IN 6V, OUT am besten fest 3,3V, zur Not einstellbar, max. 
Output vielleicht 100mA... un möglichst günstig natürlich ;-)
Gast #3630379
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Hallo nochmal,

ich habe mich nun für einen Step-Down-Regler entschieden.

Aber um noch einmal auf den Spannungsteiler zurück zu kommen:
Da ich die Eingangsspannung von 5,3V (nach Verpolungsschutz-Diode) auf 
ca. 2,4V (Referenzspannung) bringen möchte, habe ich mich für einen 
Spannungsteiler von 680kR | 560kR entschieden. Um nun den konstanten 
Stromverlust (ohne, dass gerade gemessen wird) dieses Spannungsteilers 
zu berechnen hab ich I=U/(R1+R2) => 5,3/1240000 = 4,27µAh errechnet. 
Kommt das hin, oder hab ich da irgendwo einen Bock drin?

Lg
Nick
Gast #3630631
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Bock1: uA, nicht uAh

Bock2: das Teilerverhältnis ist sehr knapp. 6V ist doch die Nennspannung 
der Batterie? Wenn die neu/frisch geladen ist, wird das etwas mehr. 5 
NiMH liefern auch mal 8 Volt. Außerdem fallen an der Diode evt. nur 0.4V 
ab, wenn's warm ist. Das wären z.B. 3.4V am ADC.

Bock3: durch die Leckströme am ADC-Eingang gibt's schlecht kalkulierbare 
Fehler. Bei einem Einzelstück kann man natürlich ausprobieren, ob's 
genau genug ist und ggf. einen Widerstand ändern.

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