Spannungsbegrenzungsschaltung

Gast #3614181
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Einfacher gehts doch gar nicht. Du hast 2 Z-Dioden mit 4,7V und 0,7V in 
Flussrichtung. Klar ist doch, dass die die Spannungsbegrenzung machen 
sollen. Antiparallel schalten geht nicht, weil die dann jeweils in 
Flussrichtung arbeiten und die Spannung nur +-0,7V wäre. Also 
entgegengesetzt in Reihe. Dann arbeitet eine als Z-Diode und die andere 
als normale Diode in Flussrichtung. Ergibt 4,7V+0,7V=5,4V. Die 
Ausgangsspannung liegt somit im Bereich von +-5,4V.

Allerdings brauchst du (vermutlich) noch einen Vorwiderstand zwischen 
der 15V-Quelle und den Z-Dioden, damit der Strom irgendwie begrenzt 
wird. Da aber weder zu der Quelle oder der Last noch zu den Z-Dioden 
irgendwas gesagt wurde, bist du in der Dimensionierung frei.
#3614243
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Nachdem die Z-Dioden ohne passenden Vorwiderstand durchlegiert sind, 
begrenzt das Ding die Spannung halt auf +-IrgendwasNaheNullVolt. Liegt 
auch noch in den geforderten "höchstens +-6V". ;)

Typische Elektronik-Aufgabe, über die sich der Lehrer keinen Kopf drum 
gemacht hat oder dem die Praxis völlig fehlt. Ansonsten hätte er den 
Vorwiderstand erwähnt oder Angaben zur Quelle gemacht.
Gast #3614266
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magic smoke schrieb:
> Typische Elektronik-Aufgabe, über die sich der Lehrer keinen Kopf drum
> gemacht hat oder dem die Praxis völlig fehlt. Ansonsten hätte er den
> Vorwiderstand erwähnt oder Angaben zur Quelle gemacht.

Und wenn die Quelle nun schon implizit durch fehlende Angabe eines 
Widerstandes mit einem ausreichend hohen Ausgangswiderstand vorausgestzt 
ist?
Gast #3614277
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Hallo. Danke für die schnelle Antwort. Ich hätte nicht gedacht, dass das 
so einfach ist. :-D
Eine Frage noch: gibt es so eine Begrenzungsschaltung wo eine Si-Diode 
parallel zu 2 entgegengesetzten in Reihe geschalteten Z-Dioden ist?? Ich 
verstehe auch nicht so ganz was das dann genau für eine Funktion hat 
bzw. wie es funktioniert.
Lg
Gast #3614286
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Boah. Ich bin ja wirklich kein Freund von unnötigen Flames, aber in 
diesem Fall...

a) Was studierst du? Bäckereihandwerk? "Sesambrötchen kann ich nicht. 
Ham wir in der Vorlesung nicht gemacht."

b) Unglaublich, dass es für so einen Pipifax 10 Punkte gibt. Wofür gibts 
denn dann 5? Wenn man eine Diode richtig rum angeschlossen hat, und die 
andere nicht? Und einen, wenn man das Symbol einer Diode zeichnen kann?

c) 1x kurz "Zener-Diode" googeln -> Wikipedia -> Lösung deiner 
schwierigen Aufgabe steht da ("Anwendung").
#3614340
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> b) Unglaublich, dass es für so einen Pipifax 10 Punkte gibt.
> Wofür gibts denn dann 5?
Für's Namen oben auf den Zettel draufschreiben.

> Und wenn die Quelle nun schon implizit durch fehlende Angabe eines
> Widerstandes mit einem ausreichend hohen Ausgangswiderstand
> vorausgestzt ist?
Davon steht da aber nirgends was. Man hat keine andere Wahl, als es 
vorauszusetzen. Sehr schön für die Leute, die sich solche Schaltungen 
dann für die Praxis merken und sich wundern wieso ihnen reihenweise 
Z-Dioden um die Ohren fliegen oder wenn ihre Begrenzerschaltungen in 
erste Linie nur die Lebensdauer der Quelle begrenzen.

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