Inhalt eines Reagenzglases mischen

#3622782
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Ich möchte gerne automatische photometrische Messungen realisieren. Dazu 
werden Flüssigkeiten mit entsprechenden Chemikalien gemischt und über 
5-10 Minuten geschwenkt.

Ich bräuchte Ideen, wie ich am einfachsten (und günstigsten) dieses 
"Schwenken" automatisieren kann.
#3622825
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Versuch macht kluch!

Solange du nichts über die Menge und Viskosität deine Suppe mitteilst, 
kann man nur raten. Wenn du es billig willst (siehe auch deine Schaltung 
in einem anderen Thread), wirst Du um´s experimentieren nicht 
herumkommen; oder erwartest du, dass hier jemand mitliest, der genau 
deine Aufgabenstellung schon mal realisiert hat?
Gast #3622828
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...suchst Du Ideen oder Lösungen?

Falls Du Lösungen suchst, hast Du die Anforderungen nicht genau genug 
spezifiziert. Ideen kannst Du eigentlich nicht suchen, denn Ideen 
begegnet man nicht direkt mit dem skeptischen Äußern über bisher 
unerwähnte eigene Anforderungen.

Just my 2 cents

PS: Vibrationsmotor ist doch eine gute Idee! Glas oben gelenkig 
lagern, unten koaxial zum Reagenzglas Motor anbringen. Und dann eben 
exzentrisch eine mehr oder weniger große Masse. Ist einfach, ist 
günstig, kann man selber basteln und Du hast keinen Reinigungsaufwand 
für den rotierenden Magneten im Reagenzglas.
#3622842
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Jay Myon schrieb:
> Naja ich dachte eher daran, dass ich das Reagenzglas in die Halterung
> des Fotometers stelle und der Inhalt dann gemischt und nach einer
> definierten Zeit die Messung erfolgt.
> Ein Vortex ist da etwas überdimensioniert (und zu teuer). Kann man das
> nicht mit einem kleinen kreisenden Magneten am Boden oder so in der Art
> realisieren?

Vortex wird schwierig für automatisierte Messungen, die nimmt man 
eigentlich nur für manuelles Arbeiten.

Die kleinen kreisenden Magnete vulgo Rührfisch (bei 
http://www.carlroth.com nach "Magnetstäbchen" suchen) wären eine Lösung. 
Dazu einen Magnetrührer mit rotierendem Magneten (wie auf dem Bild von 
dir) oder induktiv.

Oder: Propeller-Rührer der eintaucht und nach dem Rühren gespült wird.
Gast #3622934
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Jay Myon schrieb:
> Kann man das
> nicht mit einem kleinen kreisenden Magneten am Boden oder so in der Art
> realisieren?

So wird das ja auch oft gemacht, aber...

http://www.ebay.de/sch/i.html?_trksid=p3984.m570.l1313.TR5.TRC1.A0.H0.Xmagnetr%C3%BChrer&_nkw=magnetr%C3%BChrer&_sacat=0&_from=R40

...als Gefäß nimmt man dann gewöhnlich:

http://www.ebay.de/sch/i.html?_trksid=p3984.m570.l1313.TR4.TRC1.A0.H0.Xerlenmeyerkolben&_nkw=erlenmeyerkolben&_sacat=0&_from=R40

...oder du baust dir etwas eigenes, dass mit einem Reagenzglas arbeitet.
#3622954
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Helmut K. schrieb:
> oder erwartest du, dass hier jemand mitliest, der genau
> deine Aufgabenstellung schon mal realisiert hat?

Warum denn so pessimistisch? Hab für mein Drogenlabor schon mal so ein 
Ding zusammengebaut ;-) In dem Holzblock hab ich einen kleinen Motor 
befestigt. An diesem ist auf der Welle ein Magnet festgeklebt, der einen 
zweiten Magneten im Reagenzglas mitschleift. Bei aggressiven Fluiden 
kannst den Magneten auch in Wachs eingießen.
Angehängte Dateien:
Gast #3623277
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Helmut K. schrieb:
> oder erwartest du, dass hier jemand mitliest, der genau
> deine Aufgabenstellung schon mal realisiert hat?

Wieso eigentlich nicht? Ich habe für die chemische Industrie 
automatische Trübungsmessgeräte gebaut, die haben genau diese Funktion - 
gemessen wird photoelektrisch in x Sekunden Abstand, vor der Messung 
werden alle 16 Reagenzgläser umgerührt mit Magnetrührstäbchen. Dazu 
rotieren unter den Gläsern Magnete, die vom Prozessor definiert hoch- 
und wieder runtergefahren werden, mit einstellbarer Beschleunigung und 
Enddrehzahl.

Jay Myon schrieb:
> Kann man das
> nicht mit einem kleinen kreisenden Magneten am Boden oder so in der Art
> realisieren?

Genau. Da dies aber ein richtig sinnvoller Vorschlag ist, wird er hier 
wohl gnadenlos niedergemacht, das läuft immer so.

Georg
Gast #3623737
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Jay Myon schrieb:
> Naja ich dachte eher daran, dass ich das Reagenzglas in die Halterung
> des Fotometers stelle und der Inhalt dann gemischt und nach einer
> definierten Zeit die Messung erfolgt.

Reagenzglas ist blöd.
Das ist optisch absolut ungleichmässig.

Man nimmt Küvetten.

http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CCoQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.oppermann-electronic.de%2Fassets%2Fapplets%2FKuvetten.pdf&rct=j&q=oppermann%20k%C3%BCvette&ei=8ndTU5bhNbT4yAPl04DQCg&usg=AFQjCNGMGU6U9-r4e4bGwEtPiQDFCjkbiA&bvm=bv.65058239,d.bGQ

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