Gast
#3624804
Moin, letztens habe ich mal einen Rechteckoszillator mit einem Operationsverstärker aufgebaut. Der Schaltplan ist angehängt. Funktion und Aufbau: Der hintere Operationsverstärker ist als invertierender Schmitttrigger verschaltet, dessen Ausgang einen Kondensator an seinem Eingang lädt oder entlädt. Dadurch entsteht das regelmäßige Umkippen. Der vordere Operationsverstärker ist ein Impedanzwandler, der dafür sorgt, dass der Spannungsteiler nicht belastet wird. Da sowieso zwei Operationsverstärker in einem Gehäuse eingebaut sind, habe ich den einfach mal benutzt. Am Ausgang war nur das Oszilloskop mit 100MHz, 1GSa/s angeschlossen. Der Tastkopf war abgeglichen. Versorgt wurde die Schaltung über ein Labornetzteil mit 5V und aufgedrehter Strombegrenzung. Die Schaltung war auf dem Steckbrett aufgebaut. Frage: Bei einer Kapazität von einigen µF für C1 kam hinten eine saubere Rechteckschwingung mit etwa 10Hz raus. Bei deutlich kleinerem C1, im nF-Bereich schwang die Schaltung mit 10kHz, aber die Flanken waren nicht nur rund, sondern 'total komisch'. Das habe ich mal von Hand grob nachgezeichnet und angehängt. Bitte nicht lachen ;-) Woher kommt jetzt der komische Verlauf? Über R5 liegen maximal 5V an, so dass maximal 5mA fließen. Das ist im Bereich, der für den Operationsverstärker garantiert wird. Überlast ist also nicht die Ursache. Die Frequenz sollte der Operationsverstärker auch ohne Probleme aushalten. Meine Idee wäre noch das Steckbrett, aber macht das so viel aus? Leider habe ich weder die Schaltung noch das Oszilloskop hier. Das heißt, ich kann keine Bilder machen, aber vielleicht fällt jemandem ja so eine Denkfehler auf. Danke schonmal für's lesen

