Hi,
für 30A dürfte die Spule nicht zu übersehen sein.
Dafür ist da aber ganz schön viel Geraffel auf der Platine.
Christoph schrieb:
> Ja er hieß MPPT 30, aber mit der Info das man bis zu 30% mehr raus holt.
Für die typische Anwendung eines "12-Moduls" zum Laden einer 12V
Batterie (oder das ganze mit 24V) ist das schonmal Humbug.
Der MPP liegt vielleicht bei 17V laut Datenblatt. Bei 1000W/m²
Einstrahlung und 25°C Zellentemperatur.
Normalerweise hat man aber nicht so viel Einstrahlung und vor allem sind
die Zellen deutlich wärmer wenn man brauchbare Einstrahlung hat. Mit
steigender Temperatur sinkt aber die Spannung nicht unerheblich. Die
Einstrahlung hat auch noch leichten Einfluss auf die Spannung.
Realistischerweise kann man von 15,5-16V MPP ausgehen.
Unter dem MPP ist die Kurve P(U) erstmal sehr flach. Zieht man nun das
Modul auf die Batteriespannung runter, geht der Strom etwas hoch und die
Leistung sinkt nur recht wenig. Auch im Extremfall bei leerer Batterie
dürften das kaum mehr als 10% sein. Dazu kommt noch der Verlust des
Wandlers.
Angesichts der sinkenden Modulpreise lohnt sich das bei kleinen Anlagen
(Gartenhäuschen, WoMo) absolut nicht. Lieber einmal öfter das Modul
putzen und dafür sorgen, daß es auch von hinten von Luft umströmt wird,
das bringt mehr.
Gruß,
Norbert