Masseproblematik am Gehäuse

Gast #3636181
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hallo,

Ich möchte eine sehr empfindliche Messschaltung durch ein Metallgehäuse 
abschirmen. Die Schaltung wird durch zwei externe Frequenzgenerator und 
drei Leitungen (V+/Vi und GND) gespeist.

Mein Problem ist vor allem, wie muss ich die Masse der Messchaltung mit 
dem Gehäuse verbinden?   (kapazitiv oder direkt anschließen)

Eignen sich solche Durchführungskondensatoren dazu, um die Leitungen 
V+/V- und GND in das Gehäuse durchzufühen? Siehe 
https://www.buerklin.com/de/katalog/Durchfuehrungsfilter-Typ-Tusonix-4201-001-D405400.html
Wird die Laborleitung dort einfach aufgelötet?
Gast #3636195
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Wenn deine Messschaltung die Masseleitungen der Frequenzgeneratoren und 
des Netzteils verbinden DARF, dann ist es einfach.
BNC Buchsen für die Frequenzleitungen und GND kommen direkt an eine 
Gegend des Gehäuses, an dem innen dann der Sternpunkt für die 
Masseleitungen ist.
V+ und V- kann man mit Durchführungskondensatoren hineinführen, aussen 
einen Klappferriten drum machen damit sie nicht als Handy/UKW Antenne 
wirken. Ob deine Frequenzleitungen Kondensatoren haben würfen, sei 
dahingestellt.
Gast #3636283
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Vielen Dank für diese Information.

>Wenn deine Messschaltung die Masseleitungen der Frequenzgeneratoren und
>des Netzteils verbinden DARF, dann ist es einfach.
Vielleicht ist mir an dieser Stelle die Problematik noch bnicht so ganz 
klar. Ich frage mal so herum, bei welchem aufbau dürfen die massen denn 
nicht zusammen sein?
Gast #3636435
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>> Ich frage mal so herum, bei welchem aufbau dürfen die massen denn
>> nicht zusammen sein?

>Wenn die Teile bereits anderweitig galvanisch miteinander verbunden
>sind. Es entstehen sonst Brummschleifen oder gar Kurzschlüsse.
Ahh verstehe. Und ich denke das könnte passieren. Neben den BNC buchsen 
für die AC-Signale kommen ja noch ein oder zwei Oszi-Kanäle dazu. Und 
soweit ich weis, sind die Massen am BNC durch das oszi mit dem PE-Leiter 
verbunden. möglicherweise ist das bei dem Frequenzgenerator auch so.

Das könnte also zu brummschleifen führen oder gar zu kurzschlüssen.

wie würde denn da ein kurzschluss entstehen können?
wie kann ich die sache umgehen, sollte ich die Massen kapazitiv 
ankoppeln und am gehäuse isolieren?
Gast #3636489
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Ich habe noch eine weitere Frage:
zu diesem Produkt:
http://tusonix.com/data/search/4400-099.pdf
http://www.digikey.de/product-detail/de/4400-099LF/410-1170-ND/2079744

Was bedeutet die Spannungsangaben? Sind das die maximalspannungen? oder 
Ist das die Betribsspannung bei dem der Filter wirkt?


und bei diesem Bild:
http://m.eet.com/media/1171848/wyatt_psa4.5043_preampbkcrp-600-100.jpg

Mit welchem Bauteil wurde die Masse am gehäuse angeschlossen?
#3645052
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Hallo circuits,

circuits schrieb:
> Was bedeutet die Spannungsangaben? Sind das die maximalspannungen? oder
> Ist das die Betribsspannung bei dem der Filter wirkt?

letztlich handelt es sich bei Durchführungskondensatoren um mehr oder 
weniger "normale" Kondensatoren. Dementsprechend ist die Angabe als 
Maximalspannung zu sehen.

circuits schrieb:
> und bei diesem Bild:
> http://m.eet.com/media/1171848/wyatt_psa4.5043_preampbkcrp-600-100.jpg
>
> Mit welchem Bauteil wurde die Masse am gehäuse angeschlossen?

Die englische Bezeichnung hierfür ist wohl "Standoff Terminals", 
"Threaded turrets", "Turret Terminal", ...

Hier 
http://www.keyelco.com/category.cfm/Terminals-Terminal-Boards/Terminals-Turret-Rivet-Types/id/512 
und hier 
https://www.surplussales.com/Hardware/Standoffs/StandoffsIndex.html
gibt es eine Übersicht.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

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