Fülltinte, oder Stift für Füllung vom Gravur

Gast #3640798
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Bei uns in der Firma wurden dazu Revell-Farben verwendet:
Mit einem Pinsel in die Gravur gestrichen und überschüssige "Tinte" mit 
einem Lappen abgewischt.
Alternativ auch (Edding-)Lackstifte.
Gast #3640803
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"Richtige" Revell-Farben sind auch nur mit Lösungsmittel zu entfernen.
Solange die Farbe noch nass ist, kann man sie mit einem Lappen um die 
Gravur herum wegwischen. Man sollte die Farbe auch nicht mit der Rolle 
oder anders großfläichen Mitteln auftragen.
#3640854
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Gravuren auslegen ist auch Erfahrungssache. Die Farbe sollte nicht zu 
schnell trocknen, weil ja der Farbüberschuss abgewischt werden muss und 
das kann bei größeren Frontplatten dauern. Sparsam mit einem kleinen 
Pinsel auslegen ist schon ein guter Ansatz, aber das sollte auch nicht 
zu lange dauern.

Zum Abwischen unbedingt ein fusselarmes Tuch verwenden, dieses über 
einen (runden) Gegenstand spannen und sparsam mit Lösemittel betupfen; 
gut geeignet ist so ein runder Haft-Magnet mit leicht gewölbter 
Oberfläche. Beim Abwischen reisst man ja immer wieder die angetrocknete 
Farboberfläche auf und ist das Tuch zu rau, holt man damit die Farbe aus 
der Gravur.

Eloxiertes Alu kann auch zum Problem werden: der Gravierstichel 
durchbricht ja die Eloxalschicht und in der Gravur kommt dann das 
Roh-Alu zum Vorschein. Je nach Qualität des Aluminiums kann dann die 
Farbe (zumal wenn es eine Nitro-Farbe ist), seitlich unter das farblose 
Eloxat kriechen und hässliche Schatten produzieren, die man nicht mehr 
wegbekommt.

Auch der Graviervorgang ist bei Alu nicht ganz trivial: der Stichel 
erhitzt sich ziemlich beim Durchbrechen der Eloxalschicht und kann dann 
einen hässlichen Grat am Rand aufwerfen, dann wird das Auslegen fast 
unmöglich. Also immer auf einen scharfen Stichel, die richtige Drehzahl 
und ausreichende Kühlung (Alu: Spritus) achten.

Am besten erst mal ein paar Versuche mit Gravurtiefe, Farbe, Farbmenge 
und Trockenzeit machen und nicht gleich die erste Luxus-Frontplatte 
auslegen.
Gast #3640861
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Thomas der Bastler schrieb:
> Kennt jemand eine Bezugsquelle für sehr dünne Stifte mit entspr. Farbe
> damit man Gravuren ( Frontplatten z.B ) mit Tinte füllen kann ?

Eigentlich legt man Gravuren mit Wachs aus, nimm einen Wachsmalstift 
oder Holzreparaturwachs.

http://cncplotter.de/Werkstoffe/Faerbemittel/Farbstift--zum-Auslegen-der-Gravur-1121.html

STK500-Besitzer schrieb:
> Bei uns in der Firma wurden dazu Revell-Farben verwendet:

Geht zwar, aber die Gravur wird damit nicht ausgelegt sondern bleibt 
eine Vertiefung. Ist eher bei breiten Gravuren üblich.
Gast #3640899
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Die Wachsstifte die wir verwendeten kamen von hermes incorporated

New Hermes engraving machines - E-engraving.com
www.e-engraving.com › engraving machines‎Diese Seite übersetzen
New Hermes Engraving New Hermes, Inc. 2200 Northmont Parkway Duluth, GA 
30096. USA The building at 20 Cooper Square, 1982. HISTORY (New Hermes 
...
Gast #3646829
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Hallo, kann ich auch bestätigen – die Stifte von CNC-Plus sind sehr gut.
Nicht zu weich und nicht zu hart.
Für professionelle und defektiv-volle  Gravur-Füllungen empfehle ich 
noch die Farben von CNC-Plus.
http://cnc-plus.de/Werksstoffe---Zubehoer/Gravuren-Farbmittel--Lack---Farbfuellung-zum-Auslegen-einer-Gravur-.html
Diese sind UV Beständig, schön dickflüssig und halten so gut wie auf 
alles.
Wozu experimentieren wenn es alles schon gibt!
Viel Erfolg !

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