Unbekanntes Messgerät (achtung grosse Bilder!)

Gast #3641465
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Hallo liebes Forum!
Aus einer Erbschaft habe ich hier ein selbstgebautes Messgerät mit 
uhf-Buchse. Deswegen im HF-Forum.
Toll gebaut. Frontplatte mit eingeschlagenen Zahlen.
Aber was macht es? Ich vermute eine verstellbare Last.
Wie kann ich die Funktion testen? Wozu mag wohl der Poti unten sein und 
der 3-stellungs Drehschalter nebstbei..
Danke fürs mitraten!
m.
Angehängte Dateien:
Gast #3641484
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Ok, Die UHF- Buchse liefert je nach Reglerstellung eine 
Rechteckschwingung mit 8Vpp. Die Beschriftung stimmt dabei mit etwa 5% 
Abweichung.
Vielleicht soll dieses Teil zur Frequenzgangmessung verwendet werden? 
Offensichtlich sind einige Zahlen im Kilo-Bereich angeschrieben. Aber 
wozu mit einem Rechtecksignal?
#3641731
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Hallo,

franz b schrieb:
> wobbla

ich denke auch, dass es sich bei dem Gerät eher um einen Signalgenerator 
als um ein Messgerät handelt. Vielleicht ein Rechteckgenerator, der eine 
zur Frequenz proportionale Gleichspannung ausgibt oder ein 
Rechteckgenerator, der über eine externe Spannung gesteuert werden kann 
(ggf. Frequenz oder Tastverhältnis). Der Ganze Aufbau steht und fällt 
mit dem IC von SGS. Wenn Du dessen Datenblatt findest dürfte die 
Funktion des Geräts auch keine Rätsel mehr aufgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
Gast #3642541
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Auf der Platine steht, auf IMG_0629 ersichtlich, Made in U.K, sowie
weitere Englische Texte.

Die Kondensatoren sind von NSF unhd WIMA, das waren Westdeutsche Firmen.
Ich denke das Gerät stammt aus Westdeutschland.
Gast #3642832
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Also für mich ist an der ganzen Kiste nichts, aber auch garnichts 
"DDR-Typisch"
Weder Bauelemente, noch Gehäuse, Platinen oder Knöpfe!
Ich würde das Gerät auch für einen Generator für Festfrequenzen halten.

Und ja, sowas kann man mit eInem AtTiny lösen, doch wer sowas einwirft, 
hat noch nie in Handarbeit und zu der Zeit auch nur eine Buddelschippe 
bewegt. Wer sowas schreibt, behauptet auch, das man die Pyramiden doch 
ganz leicht mit Luftschiffen hätte aufstapeln können....

Old-Papa
Gast #3642862
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Ahoi.
Das Gerät ist ein eigenbau aus Österreich. In dieser Erbschaft sind auch 
noch einige neuere Geräte gleicher Bauqualität, wo die Funktion 
allerdings leichter feststellbar ist.
Dabei sind aber auch zwei total eigenartige Geräte.
Wollt ihr noch mehr Fotos?
Gast #3642887
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Das einzige, was hier an DDR erinnert, ist die Zeit, in der das Gerät 
geschaffen wurde. Die war tatsächlich im Osten und in Österreich gleich.
Ein Mustergültiger Aufbau, wie er auch in DDR Geräten aus dieser Zeit zu 
finden ist.
Wie er in allen Geräten aus dieser Zeit zu finden ist!
Eine Schande, was da heute den Leuten zugemutet wird.
Aber: darf ja allet nüscht mehr kost'n.
Gast #3642915
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Winfried J. schrieb:
> Platine, Mechanik und Passives sind DDR typisch die Halbleiter sind NSW
> _Clone oder Original?
>
> sieht sehr nach einem Produkt aus einer Neuerer-Abteilung aus.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Neuererwesen

Wenn man von etwas garnichts, aber auch auch garnichts eine Kennung hat, 
solle man dazu auch garnichts sagen.

Das Einzige, was mich an RFT erinnert, wären die Einstellregler.
Ein Wiederspruch für mich ist aber IC im Verhältnis zu den uralten 
Bauelementen.
#3642982
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Es gab einen L601 (Datenbücher 1981..84) von SGS-Thomson, aber der hatte 
18 pins, ein naher Verwandter der ULN2xxx-Serie. 8 
Open-collector-Treiber mit Diode. Eine Seite des IC sind acht Eingänge, 
die andere acht Ausgänge, dazu GND und gemeinsame Anode der Dioden. L 
wie linear, Musikelektronik-ICs hatten M, das C könnte auch CMOS 
heissen, hab aber keine SGS-Teile mit C gefunden.
(Firma: matzetronics) #3643005
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Martin Schneider schrieb:
> Auf dem Teil steht "SDS ..." - könnte evtl. ein (Reed-)Relais sein?!
>
> Ahoi, Martin

Ahoi,
da steht SGS, ein Halbleiterhersteller. Später unter dem Namen SGS-ATES 
war er in Italien ansässig. Mittlerweile ist SGS ein Teil der 
STMicroelectronics.
Ich denke mal, das zentrale Baustein ist tatsächlich ein C601 von SGS - 
was auch immer es sein mag.

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