. . Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern? (somit die Mediumsgeschwindigkeit verändern) Kurt
Nach anerkannter Lehrmeinung sind Flüssigkeiten kaum bis überhaupt nicht komprimierbar. Alle bisherigen Versuche haben diese Theorie bestätigt.
Na wenn schon, dann das Original anstatt einer schalen Kopie: http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser
Johann L. schrieb: > Na wenn schon, dann das Original anstatt einer schalen Kopie: > > http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser ------------- Er beschreibt, welche allseitige Druckänderung nötig ist, um eine bestimmte Volumenänderung hervorzurufen --------------- OK, ich möchte verstehen wie sich Druckänderung auf.. besser gesagt wie sich Dichteänderung auf ... noch besser, welche Änderung ergibt die grösste Änderung in der Weiterleitgeschwindigkeit, also de Schallgeschwindigkeit im Medium. Was leitet Schall bei bestimmter Dichte/Druck am besten/schnellsten weiter, dabei ist nicht unbedingt die grösste Geschwindigkeit wichtig, sondern die grösste Änderung bei Druck/Dichteänderung. Wasser, Gas, Metall, Kristall, Bose-Einstein-Kondensat ... Kurt
Wie wäre es erst mal unter normalen Druckbedingungen: http://www.periodensystem-online.de/index.php?sel=wertdesc&prop=Schallgeschwindigkeit+der+Elemente+im+fl%FCssigen+Zustand&show=list&el=7&id=modify Soweit ich mich noch erinnere ist die Schallausbreitung in Luft eine Wellengleichung mit vier Faktoren. Druck, Temperatur, Luftfeuchte und Kompressionirgendwas des Mediums haben verschiedenste Extrema. Zum Beispiel die rel. Hum., das Maxima für die Schallgeschwindigkeit lag da glaub ich bei 20 ... 30%. Erhöht man wiederum den Luftdruck, sinkt dieser Wert. Es war einfach nicht schön. MK
Kurt Bindl schrieb: > Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern? Jaein, durch Temperaturunterschiede, bzw. durch unterschiedliche Salzkonzentration (so es Salzwasser ist) geht es mit Sicherheit. Allerdings wird das kaum im Labor funktionieren, wohl aber im Ozean. Ist z.B. ein Störeinfluss beim Sonareinsatz. Das ist ja nichts anderes als Schall
> Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern? Da muss man schon feste 'drücken': http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser
U. B. schrieb: >> Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern? > > Da muss man schon feste 'drücken': > > http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser Schon, nicht nur wenn man Bananen gegessen hat. Ich versuche rauszubekommen ob es allein die Dichte der Materie, oder die Anordnung innerhalb der Atome, ist das die Schallgeschwindigkeit bestimmt. Ich könnte mir vorstellen dass je nach Laufrichtung z.B. in einem Kristall dass eine Richtungsausrichung (Molekülanordnung) hat, es unterschiedliche Geschwindigkeiten gibt. Ist da irgendwas bekannt? Kurt
Kurt Bindl schrieb: > die Anordnung innerhalb der Atome Ich hoffe du meinst statt dessen die Anordnung der Atome/Moleküle im Verbund (z.B. Kristall).
Du bist doch der große Experte, der die allgemein anerkannten physikalischen Theorien wie z.B. die Releativitätstheorie widerlegen will. Dabei fehlen dir offensichtlic die wesentlichen Grundlagen. >Ist da irgendwas bekannt? Mein Vorschlag wäre, unter den Begriffen Anisotropie und Schallgeschwindigkeit zu googeln. http://www.uni-saarland.de/fak8/wwm/praktika/PR_Methodik_I/MeI%20Anleitung%20V11%20-%20Schallausbreitung.pdf
Fatal Error schrieb: > Du bist doch der große Experte, der die allgemein anerkannten > physikalischen Theorien wie z.B. die Releativitätstheorie widerlegen > will. > > Dabei fehlen dir offensichtlic die wesentlichen Grundlagen. > >>Ist da irgendwas bekannt? > > Mein Vorschlag wäre, unter den Begriffen Anisotropie und > Schallgeschwindigkeit zu googeln. > > http://www.uni-saarland.de/fak8/wwm/praktika/PR_Methodik_I/MeI%20Anleitung%20V11%20-%20Schallausbreitung.pdf Danke für den Link. "Ein Festkörper wird als anisotrop bezeichnet, wenn seine physikalischen oder physikalischchemischen Eigenschaften von der Raumrichtung (Orientierung) abhängen." Das hab ich mir so vorgestellt. Es ist also nicht die Dichte, sondern die Umstände/Verhältnisse zueinander zwischen den einzelnen Bausteinen der Materie die die Weiterleitgeschwindigkeit mitbestimmen. Andersrum gesagt: bei identischen Zuständen in jede Richtung gibt's auch keinen Druckunterschiedsweiterleitungsunterschied. (steht für longitudinale "Wellen", deren Eigenschaften) Kurt
Michael Bauer schrieb: > Nach anerkannter Lehrmeinung sind Flüssigkeiten kaum bis überhaupt > nicht > komprimierbar. Alle bisherigen Versuche haben diese Theorie bestätigt. Worauf stützt du deine allgemeine Aussage? Flüssigkeiten sind sehr wohl komprimierbar, z.B. Hydrauliköl, Stichwort Kompressionsöl.
@Tilo L.(katagia): >------------------ >Worauf stützt du deine allgemeine Aussage? >Flüssigkeiten sind sehr wohl komprimierbar, z.B. Hydrauliköl, Stichwort >Kompressionsöl. ?Kompressionsöl?, was soll das denn sein? Oder meintest Du Kompressoröl, das wird nicht komprimiert, sondern dient der Schmierung. @All: --------- Flüssigkeiten sind wohl komprimierbar, aber nicht in dem Ausmaß wie wir es von Gasen kennen. Um einen Druck aufzubauen muss ich Materie "reinschieben", sonst klappt es nicht. Zu DDR-Zeiten habe ich 4 Jahre im Kraftwerksbau gearbeitet. Unser Gebiet waren Economiser(= Speisewasser-Vorwärmung) bis 50Bar, aber auch Verdampfer und Überhitzer mit ca. 250Bar. All diese Baugruppen mussten vor der Inbetriebnahme "abgedrückt" werden um eventuelle Lecks zu erkennen. Für die 50Bar haben wir eine gewöhnliche Handpumpe(siehe Bild) verwendet. Seht Euch mal die Größe des Vorratsbehälters an! Wenn Flüssigkeiten nicht komprimierbar wären, würde da wohl eine Kaffeetasse ausreichen. Bei 50Bar haben wir, je nach Größe des Economisers(Eco), ca. 1/4 des Behälters für die Druckerhöhung gebraucht. Achso für die ganz Schlauen, kommt nicht mit der Theorie: "Da war noch Luft im System..." Schon allein der Aufbau eines Eco = steigende Rohre unterbindet eine Luftblase. Gruß Stevko
Ja, Stevko. Und alle diese Baugruppen waren aus idealem, undehnbarem und auch nicht verformbaren Material gemacht.
Stevko R. schrieb: > ?Kompressionsöl?, was soll das denn sein? > Oder meintest Du Kompressoröl, das wird nicht komprimiert, sondern dient > der Schmierung. Nein ich meine das, was ich geschrieben habe. Mit dem Begriff hättest du mit einer Suchmaschine deiner Wahl auch etwas gefunden. Der Begriff wird im Bereich von Hydraulikpressen verwendet, die richtig Druck machen, 1000bar und mehr. Vom Prinzip das selbe was du im Anschluss beschreibst. Und eben auch nur sehr minimal. @Michael Bauer Klar geben die Baugruppen auch ein wenig nach, allerdings nicht so viel, dass es ausreichen würde.
Tilo L. schrieb: > Mit dem Begriff hättest du > mit einer Suchmaschine deiner Wahl auch etwas gefunden. Nicht so einfach. Manche antworten standfest mit Links zu Kompressoröl, bei anderen landet man gleich neben Getriebesand. > Der Begriff wird im Bereich von Hydraulikpressen verwendet, Wobei das eine signifikante Komprimierbarkeit des Öls nicht grad nahelegt.
@Michael Bauer: Ehrlich gesagt, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht, weil: Das waren richtig massive Guss-Rippenrohre + Krümmer. Die sollten ja auch 250Bar Prüfdruck aushalten. Ob wir mit den 50Bar die Rohre so gedehnt hatten, dass der 1/4 Behälter rein passt, bezweifle ich aber. Gruß Stevko
Die Schallgeschwindigkeit ist abhaengig von der Dichte und von einer Elastizitaet.
Siebzehn mal Fuenfzehn schrieb: > Die Schallgeschwindigkeit ist abhaengig von der Dichte und von einer > Elastizitaet. Das bringt es eigentlich auf den Punkt. Dichte: je mehr "Stangen" (Verbindungen Elektron zu Elektron, besser gesagt Grundbaustein zu Gundbaustein) vorhanden sind desto -mehr- (schneller) wird der longitudinale Druckunterschied weitergreicht. Elastizität: je "härter", also widerstandsärmer die einzelnen "Stangen" sind desto schneller geht's über die Strecke. Kurt (je nach Ausrichtung der "Stangen" geht's entsprechend schnell) . . (dieses Prinzip ist auch bei Supraleitung wirksam) . .
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