Forum: Offtopic Dichte und Schall


von Kurt B. (kurt-b)


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Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern?
(somit die Mediumsgeschwindigkeit verändern)

 Kurt

von Michael B. (alter_mann)


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Nach anerkannter Lehrmeinung sind Flüssigkeiten kaum bis überhaupt nicht 
komprimierbar. Alle bisherigen Versuche haben diese Theorie bestätigt.

von Fatal E. (Firma: Fatal Error) (fatalerror)


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von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Na wenn schon, dann das Original anstatt einer schalen Kopie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser

von Kurt B. (kurt-b)


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Johann L. schrieb:
> Na wenn schon, dann das Original anstatt einer schalen Kopie:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser

-------------
Er beschreibt, welche allseitige Druckänderung nötig ist, um eine 
bestimmte Volumenänderung hervorzurufen
---------------

OK, ich möchte verstehen wie sich Druckänderung auf..
besser gesagt wie sich Dichteänderung auf ...
noch besser, welche Änderung ergibt die grösste Änderung in der 
Weiterleitgeschwindigkeit, also de Schallgeschwindigkeit im Medium.

Was leitet Schall bei bestimmter Dichte/Druck am besten/schnellsten 
weiter,
dabei ist nicht unbedingt die grösste Geschwindigkeit wichtig, sondern 
die grösste Änderung bei Druck/Dichteänderung.


Wasser, Gas, Metall, Kristall, Bose-Einstein-Kondensat ...


 Kurt

von Matthias K. (matthias_k23)


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Wie wäre es erst mal unter normalen Druckbedingungen:

http://www.periodensystem-online.de/index.php?sel=wertdesc&prop=Schallgeschwindigkeit+der+Elemente+im+fl%FCssigen+Zustand&show=list&el=7&id=modify

Soweit ich mich noch erinnere ist die Schallausbreitung in Luft eine 
Wellengleichung mit vier Faktoren.
Druck, Temperatur, Luftfeuchte und Kompressionirgendwas des Mediums 
haben verschiedenste Extrema.
Zum Beispiel die rel. Hum., das Maxima für die Schallgeschwindigkeit lag 
da glaub ich bei 20 ... 30%. Erhöht man wiederum den Luftdruck, sinkt 
dieser Wert.
Es war einfach nicht schön.
MK

von Christian B. (luckyfu)


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Kurt Bindl schrieb:
> Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern?

Jaein, durch Temperaturunterschiede, bzw. durch unterschiedliche 
Salzkonzentration (so es Salzwasser ist) geht es mit Sicherheit. 
Allerdings wird das kaum im Labor funktionieren, wohl aber im Ozean. Ist 
z.B. ein Störeinfluss beim Sonareinsatz. Das ist ja nichts anderes als 
Schall

von U. B. (Gast)


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> Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern?

Da muss man schon feste 'drücken':

http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser

von Kurt B. (kurt-b)


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U. B. schrieb:
>> Lässt sich die Dichte von Wasser durch Druck vergrössern?
>
> Da muss man schon feste 'drücken':
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul#Wasser


Schon, nicht nur wenn man Bananen gegessen hat.

Ich versuche rauszubekommen ob es allein die Dichte der Materie, oder 
die Anordnung innerhalb der Atome, ist das die Schallgeschwindigkeit 
bestimmt.
Ich könnte mir vorstellen dass je nach Laufrichtung z.B. in einem 
Kristall
dass eine Richtungsausrichung (Molekülanordnung) hat, es 
unterschiedliche Geschwindigkeiten gibt.
Ist da irgendwas bekannt?


 Kurt

von (prx) A. K. (prx)


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Kurt Bindl schrieb:
> die Anordnung innerhalb der Atome

Ich hoffe du meinst statt dessen die Anordnung der Atome/Moleküle im 
Verbund (z.B. Kristall).

von Fatal E. (Firma: Fatal Error) (fatalerror)


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Du bist doch der große Experte, der die allgemein anerkannten 
physikalischen Theorien wie z.B. die Releativitätstheorie widerlegen 
will.

Dabei fehlen dir offensichtlic die wesentlichen Grundlagen.

>Ist da irgendwas bekannt?

Mein Vorschlag wäre, unter den Begriffen Anisotropie und 
Schallgeschwindigkeit zu googeln.

http://www.uni-saarland.de/fak8/wwm/praktika/PR_Methodik_I/MeI%20Anleitung%20V11%20-%20Schallausbreitung.pdf

von Kurt B. (kurt-b)


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Fatal Error schrieb:
> Du bist doch der große Experte, der die allgemein anerkannten
> physikalischen Theorien wie z.B. die Releativitätstheorie widerlegen
> will.
>
> Dabei fehlen dir offensichtlic die wesentlichen Grundlagen.
>
>>Ist da irgendwas bekannt?
>
> Mein Vorschlag wäre, unter den Begriffen Anisotropie und
> Schallgeschwindigkeit zu googeln.
>
> 
http://www.uni-saarland.de/fak8/wwm/praktika/PR_Methodik_I/MeI%20Anleitung%20V11%20-%20Schallausbreitung.pdf


Danke für den Link.
"Ein Festkörper wird als anisotrop bezeichnet, wenn seine physikalischen 
oder physikalischchemischen
Eigenschaften von der Raumrichtung (Orientierung) abhängen."


Das hab ich mir so vorgestellt.
Es ist also nicht die Dichte, sondern die Umstände/Verhältnisse 
zueinander zwischen den einzelnen Bausteinen der Materie die die 
Weiterleitgeschwindigkeit mitbestimmen.

Andersrum gesagt: bei identischen Zuständen in jede Richtung gibt's auch 
keinen Druckunterschiedsweiterleitungsunterschied.
(steht für longitudinale "Wellen", deren Eigenschaften)

 Kurt

von Tilo (Gast)


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Michael Bauer schrieb:
> Nach anerkannter Lehrmeinung sind Flüssigkeiten kaum bis überhaupt
> nicht
> komprimierbar. Alle bisherigen Versuche haben diese Theorie bestätigt.

Worauf stützt du deine allgemeine Aussage?
Flüssigkeiten sind sehr wohl komprimierbar, z.B. Hydrauliköl, Stichwort 
Kompressionsöl.

von Stevko R. (stevko)


Angehängte Dateien:

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@Tilo L.(katagia):
>------------------
>Worauf stützt du deine allgemeine Aussage?
>Flüssigkeiten sind sehr wohl komprimierbar, z.B. Hydrauliköl, Stichwort
>Kompressionsöl.

?Kompressionsöl?, was soll das denn sein?
Oder meintest Du Kompressoröl, das wird nicht komprimiert, sondern dient 
der Schmierung.

@All:
---------
Flüssigkeiten sind wohl komprimierbar, aber nicht in dem Ausmaß wie wir 
es von Gasen kennen.
Um einen Druck aufzubauen muss ich Materie "reinschieben", sonst klappt 
es nicht.

Zu DDR-Zeiten habe ich 4 Jahre im Kraftwerksbau gearbeitet.
Unser Gebiet waren Economiser(= Speisewasser-Vorwärmung) bis 50Bar, aber 
auch Verdampfer und Überhitzer mit ca. 250Bar.
All diese Baugruppen mussten vor der Inbetriebnahme "abgedrückt" werden 
um eventuelle Lecks zu erkennen.

Für die 50Bar haben wir eine gewöhnliche Handpumpe(siehe Bild) 
verwendet.
Seht Euch mal die Größe des Vorratsbehälters an!
Wenn Flüssigkeiten nicht komprimierbar wären, würde da wohl eine 
Kaffeetasse ausreichen.
Bei 50Bar haben wir, je nach Größe des Economisers(Eco), ca. 1/4 des 
Behälters für die Druckerhöhung gebraucht.

Achso für die ganz Schlauen, kommt nicht mit der Theorie:
"Da war noch Luft im System..."
Schon allein der Aufbau eines Eco = steigende Rohre unterbindet eine 
Luftblase.

Gruß
  Stevko

von Michael B. (alter_mann)


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Ja, Stevko. Und alle diese Baugruppen waren aus idealem, undehnbarem und 
auch nicht verformbaren Material gemacht.

von Tilo (Gast)


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Stevko R. schrieb:
> ?Kompressionsöl?, was soll das denn sein?
> Oder meintest Du Kompressoröl, das wird nicht komprimiert, sondern dient
> der Schmierung.

Nein ich meine das, was ich geschrieben habe. Mit dem Begriff hättest du 
mit einer Suchmaschine deiner Wahl auch etwas gefunden.
Der Begriff wird im Bereich von Hydraulikpressen verwendet, die richtig 
Druck machen, 1000bar und mehr. Vom Prinzip das selbe was du im 
Anschluss beschreibst. Und eben auch nur sehr minimal.

@Michael Bauer
Klar geben die Baugruppen auch ein wenig nach, allerdings nicht so viel, 
dass es ausreichen würde.

von (prx) A. K. (prx)


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Tilo L. schrieb:
> Mit dem Begriff hättest du
> mit einer Suchmaschine deiner Wahl auch etwas gefunden.

Nicht so einfach. Manche antworten standfest mit Links zu Kompressoröl, 
bei anderen landet man gleich neben Getriebesand.

> Der Begriff wird im Bereich von Hydraulikpressen verwendet,

Wobei das eine signifikante Komprimierbarkeit des Öls nicht grad 
nahelegt.

von Stevko R. (stevko)


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@Michael Bauer:
Ehrlich gesagt, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht, weil:
Das waren richtig massive Guss-Rippenrohre + Krümmer.
Die sollten ja auch 250Bar Prüfdruck aushalten.
Ob wir mit den 50Bar die Rohre so gedehnt hatten, dass der 1/4 Behälter 
rein passt, bezweifle ich aber.

Gruß
  Stevko

von Purzel H. (hacky)


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Die Schallgeschwindigkeit ist abhaengig von der Dichte und von einer 
Elastizitaet.

von Kurt B. (kurt-b)


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Siebzehn mal Fuenfzehn schrieb:
> Die Schallgeschwindigkeit ist abhaengig von der Dichte und von einer
> Elastizitaet.

Das bringt es eigentlich auf den Punkt.

Dichte: je mehr "Stangen" (Verbindungen Elektron zu Elektron, besser 
gesagt Grundbaustein zu Gundbaustein) vorhanden sind desto -mehr- 
(schneller) wird der longitudinale Druckunterschied weitergreicht.

Elastizität: je "härter", also widerstandsärmer die einzelnen "Stangen" 
sind desto schneller geht's über die Strecke.


 Kurt


(je nach Ausrichtung der "Stangen" geht's entsprechend schnell)

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(dieses Prinzip ist auch bei Supraleitung wirksam)
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