Bewerbung Automobilbranche

Gast #3644806
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1.Ist Porsche Engineering oder MBtech besser als einen 
Ingenieurdienstleister aus der Tier 2 oder 3 Ebene?

2.Ist Porsche Engineering oder MBtech besser als euro engineering oder 
Ferchau?

3.Ich habe viele negative Forum-Einträge über Porsche Engineering und 
MBtech gelesen. Gibt es Leute, die die Tätigkeit bei denen aus der 
anderen Seite beschreiben könnten?

4.Welche Firmen könnt Ihr für einen Berufserfahrene (Erfahrung Kategorie 
1 bis 3 Jahre) im Bereich Automobileindustrie in Raum Stuttgart 
empfehlen?

5.Bei einer Bewerbung was zählt Euch?
- Kernkompetenz der Firma
- Arbeitsklima
- Geld
- zusätzliche Leistungen
- ???
Gast #3644896
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tolsopru schrieb:
> 1.Ist Porsche Engineering oder MBtech besser als einen
> Ingenieurdienstleister aus der Tier 2 oder 3 Ebene?
> 2.Ist Porsche Engineering oder MBtech besser als euro engineering oder
> Ferchau?
Was ist besser: Durchfall oder Dünnpfiff?

> 3.Ich habe viele negative Forum-Einträge über Porsche Engineering und
> MBtech gelesen. Gibt es Leute, die die Tätigkeit bei denen aus der
> anderen Seite beschreiben könnten?
Viel Arbeit für wenig Geld und schlechteren Konditionen wie bei 
Festangestellten.

> 4.Welche Firmen könnt Ihr für einen Berufserfahrene (Erfahrung Kategorie
> 1 bis 3 Jahre) im Bereich Automobileindustrie in Raum Stuttgart
> empfehlen?
Keine.

> 5.Bei einer Bewerbung was zählt Euch?
> - ???
1. Dass es kein beschissener Dienstleister ist
2. Dass das Unternehmen nicht irgendwie an der dienstleisterverseuchten 
Automobilindustrie mit dran hängt.

Junge, falls du es glaubst oder nicht, es gibt noch andere Branchen als 
die Ausbeuterindustrie aka Automobilindustrie. Warum willst du dorthin, 
wenn das die Branche mit den beschissensten Bedingungen ist? Arbeitest 
du gerne viel für wenig Geld? Dann nur zu.
Gast #3648341
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Ich kann deine Kritik irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Ich selbst 
habe sehr lange als Werkstudent bei einem Automobildienstleister in 
Berlin gearbeitet. Super nette Kollegen, 38h Woche und ERA Bezahlung. 
Vielleicht hast du einfach nur schlechte Erfahrungen gemacht?
Gast #3648705
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Land- und Baumaschinen

Dort gibt es viele parallelen zur Automobilindustrie. Diese Maschinen 
haben genauso einen Tempomat oder eine ASR implementiert wie ein PKW, 
auch wenn oftmals in einer einfacheren Form. Je nach Maschine gibts auch 
diverse andere Assistenzsysteme. Embedded Programmierung und Simulation 
sind natürlich auch ein Thema, übliche Tools aus der Automobilindustrie 
werden eingesetzt, unnützes wie bsp. Autosar wird nicht unterstützt ( 
ist meine Meinung ).
Der große Vorteil ist auch, dass man deutlich weniger Stress als in der 
Automobilindustrie hat. Dafür verdiene ich dann auch gerne etwas 
weniger.
Gast #3648757
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Tom schrieb:
> Luft- und Raumfahrt
>
> Deutlich mehr Power und wesentlich höhere Geschwindgikeiten als in einem
> Automobil ;)

Luft- und Raumfahrt?
Heise Luft und bodenlose Versprechungen!

Gerade dieser Bereich ist durch seine extreme Werk- und ANÜ-Verträge 
gekennzeichnet.
Ein einziger großer Konzern EADS bzw. Airbus ist hier tätig!
Der Rest ist nur Instandhaltung und Wartung.
Turbinentechnik wird nur teilw. in D-land für die "Luftschiffe" 
produziert.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3648773
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Marx W. schrieb:
> Ein einziger großer Konzern EADS bzw. Airbus ist hier tätig!
> Der Rest ist nur Instandhaltung und Wartung.

Es gibt in Deutschland außer Airbus noch Unmengen kleinerer 
Flugzeughersteller, die aber größtenteils unter einem völlig 
übersättigten Markt leiden. Ein Bekannter von mir, der etliche Jahre 
lang auch als Handelsvertreter für mehrere Hersteller unterwegs war, 
meinte, dass es in Deutschland einen Überschuss an Produktionskapazität 
für Leichtflugzeuge von mindestens 100 Maschinen pro Jahr gäbe.

Jedoch gibt es auch einen recht bedeutsamen Bestand an Zuliefern, die 
nicht nur am Tropf von Airbus hängen, sondern ihre Produkte auch 
international gut vermarktet bekommen, z.B. Rohde&Schwarz.
Gast #3649045
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>> Luft- und Raumfahrt
>>
>> Deutlich mehr Power und wesentlich höhere Geschwindgikeiten als in einem
>> Automobil ;)

>Luft- und Raumfahrt?
>Heise Luft und bodenlose Versprechungen!

Ach, ist dem so?
Schonmal geflogen? Den Wetterbericht verfolgt? Ferngesehen? usw....

Ansonsten: BDLI.de
Gast #3649215
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Sepp schrieb:
> - Kommunikationstechnologie
> - erneuerbare Energien (ja, gibt's noch)
> - Smart Home/ Smart Street Lighting
> ...

Ich hätte noch Straßenverkehrselektronik anzufügen. Das ist heute heftig 
komplex und sehr interessant, gibt noch sehr viel zu tun dort.

Aber es gibt viele Nischen, die noch nicht erkundet sind, und was 
Menschen brauchen können, was es aber noch nicht gibt.

Chris D., Moderator hier, sagt es auch immer, arbeitet selbst in einem 
Nischenbereich.

Diese Woche ergab sich bei einer Diskussion mal eine Nische, woran 
niemand denkt, und so schnell nicht darauf kommt: Ein Kochtopf mit 
Elektronik drin für ein Induktionskochfeld, wobei beide in interaktivem 
Kontakt Regelungskreis stehen. Ein User beschwerte sich, daß man ja auch 
mit dem Induktionsofen die Temperatur in einem Kochpott nicht 
gleichmäßig halten kann. Wie auch? Das hab ich mir mal notiert, für wenn 
ich noch mal auf eigene Ideen kommen sollte. Ungefähr sowas wie die 
Kochmaschinerie für ein Onsen-Ei, was es hier auch schon gab.
Gast #3649286
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Ich denke,
die Automobilbranche wird an Bedeutung verlieren, dafür andere Bereiche 
aufstreben.
Die Tage, wo Menschen für gebogenes, fahrbares Blech horrende Summen 
bezahlen, sind gezählt.
Deshalb halte ich andere Branchen für Zukunftssicherer.

*Ich kann mich natürlich auch irren.*
Gast #3649295
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DAS meinte ich nicht.
Mobilität kann man auch anders realisieren.
Z.B. durch intelligente Zug-Systeme oder Bus-Systeme.
--> Smart Mobility

Ich denke nur, die Zeiten der irren Gewinnmargen der Hersteller ist bald 
vorbei. (SUV macht ja nicht wirklcih Sinn, um damit allein in die Arbeit 
zu fahren).
Gast #3649310
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Frag Dich mal, was D(ein) fahrbarer Unteratz Dich eigentlich kostet. Im 
Moment ist das Auto noch zu sehr Statussysmbol. Da werden dann große 
Summen Geld vernichtet, zum Teil sogar Kredite aufgenommen. Für viele 
wäre da Taxi-Fahren noch billiger. Erst recht öffentliche Angebote. Die 
gilt es weiter auszubauen und zu verbessern.
Denn Sch....verlängerungen (sorry für das böse Wort) machen ökologisch 
und ökonomisch (außer für die wenigen, die daran verdienen) eigentlich 
keinen Sinn.

Wie gesagt: Meine Meinung, nicht mehr.
Gast #3649360
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der ossi in stuttgart schrieb:
> Junge, falls du es glaubst oder nicht, es gibt noch andere Branchen als
> die Ausbeuterindustrie aka Automobilindustrie. Warum willst du dorthin,
> wenn das die Branche mit den beschissensten Bedingungen ist? Arbeitest
> du gerne viel für wenig Geld? Dann nur zu.

Seltsame Sichtweise. Auch andere Branchen und Firmen sind 
dienstleisterverseucht. Das ist kein "Privileg" der Automobilbranche. 
Kuck dir Siemens an, oder Airbus. Oder viele andere.

Ironie des Schicksals:
Ich hatte einen Job beim Dienstleister, war über den bei einem 
Stuttgarter Automobilunternehmen. Einstiegsgehalt damals: 39.000 brutto. 
Bin heute an einem anderen Ort, in einer anderen Branche. Werde nach 
IG-Metall Tarif bezahlt. Habe heute ca. 50% mehr Gehalt als zu meinem 
Berufseinstieg damals. Bin ich glücklicher als damals? Kein Stück.

Profis wissen: Ob man mit seinem Job zufrieden ist oder nicht, hängt nur 
in untergeordnetem Maß vom Gehalt ab. Dazu gibt es etliche Studien und 
Befragungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Faktoren-Theorie_%28Herzberg%29
http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/gehalt-mehr-geld-fuehrt-nicht-zu-mehr-motivation-und-zufriedenheit-a-907448.html
http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/tid-17087/berufsleben-mythos-1-je-mehr-geld-ich-verdiene-desto-gluecklicher-bin-ich_aid_476332.html
Gast #3649402
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Sepp schrieb:

> Für viele
> wäre da Taxi-Fahren noch billiger.

Da sollte man drüber nach denken, statt eigenes Auto besitzen. Wirklich.

Die meisten Menschen in meinem Umfeld verstehen meine Gedanken nicht. 
Sagen: Taxi: Unerhört teuer. Aber ein eigener Wagen? Hmmm, nicht.

Rechne mal einen Mittelklassewagen, der nur 2000km im Jahr bewegt wird. 
Das lohnt sich nicht. Der Wertverlust alleine und die Wartung und 
Versicherung und Steuern sind viel zu hoch.

Man bekäme dafür zehn mal im Jahr ein Taxi zum Einzelpreis von 200€ 
beispielsweise. Klar ist das teuer. Aber nicht zu viel. Bei einem Besitz 
eines Wagens beklagt sich aber niemand: Boah, 250€ Wertverlust im Monat 
für nix nur fürs rumstehen.

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