Buszugriffsverfahren PROFIBUS-DP

Gast #3647459
Lesenswert?

Hallo,
ich suche eine Info, wie die Slaves beim Profibus bzw. das 
Buszugriffsverfahren bei Profibus aussieht. Ich muss das ganze mit CAN 
und EtherCAT vergleiche. Für CAN und EtherCAT habe ich schon alle 
benötigten Infos:

CAN: Das Netzwerk besteht aus einer zweidrähtigen Busleitung mit 
Abschlusswiderständen an beiden Enden. Jeder am Bus angeschlossene 
Teilnehmer könnte jedes gesendete Telegramm von jedem Teilnehmer 
zeitgleich empfangen, da die Teilnehmer nur per kurzen Zweigleitungen 
angeschlossen sind. Die CAN-Module haben also keinen Ein- und Ausgang.

EtherCAT: Das Telegramm „läuft“ durch das Modul, wird während des 
Empfanges bearbeitet, ausgewertet oder verändert und sofort (auch wenn 
das Telegramm noch nicht vollständig empfangen ist) wieder gesendet. Wie 
ein Zug, der durch den Bahnhof fährt, wobei Passagiere ein- und 
aussteiegn. Eingangssignal eines Modules ist nicht gleich 
Ausgangssignal. Das Signal wird neu generiert.

PROFIBUS: Wie sieht das hier aus? Jedes Modul hat zwei Busanschlüsse. 
Diese scheinen getrennt zu sein. Wird hier nach dem 
Schieberegisterprinzip gearbeitet? Also gibt jedes Modul die Nachricht 
weiter, bis der richtige Empfänger sie liest?
Gast #3647534
Lesenswert?

Danke, das hilft schon ein wenig weiter. Aber warum haben DP-Geräte dann 
immer zwei Stecker, einer für hin und einer für weiter.
Dadurch kann es ja eigentlich nicht sein, dass ein High-Pegel auf 
GLEICHZEITIG von allen Geräten empfangen wird? Kommt wirklich jede 
Busnachricht bei jedem Teilnehmer gleichzeitig an?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren