Bühnentechnik ESC 2014

OP Persönliche Seite #3650757
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Einfach nur krass was da wieder alles aufgefahren wurde...
Wie viele Bits und Bytes sich da abrackern müssen bis da ein Ton 
erklingt oder auch nur eine Led auf blitzt. Wahnsinn!

Die Bühnentechnik beim Eurovision Song Contest bietet alljährlich etwas 
zum Staunen. Daher überrascht es auch nicht, dass auch 2014 in Dänemark 
mal wieder ordentlich aufgefahren wird. Der LED Video Display im 
Hintergrund ist laut Mediatec knapp 100m breit und 13m hoch. Die Bühne 
besteht aus einem 169qm großen interaktiven LED Boden. Alle 
LED-Bildschirme und Projektoren, werden über Medien-Server mit einem 
voll redundanten Glasfaser-Netzwerk bespielt. Mit Auf- und Abbau sowie 
der Show sollen knapp 30 Personen über 62 Tage alleine mit der Bühne 
beschäftigt sein.

Hier mal kurz die Bühne in Aktion...
https://www.youtube.com/watch?v=F9EjTa7LZkA
Angehängte Dateien:
#3651285
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Claus M. schrieb:
> Eurovision Song Contest? War das nicht das Ersatz-Event zum
> Fußball-WM-Endspiel für Homos?

Nicht ganz. Das ist das Jahresspitzenevent für Ablästerer. Bei der 
Fussball-WM ist diese Form des menschlichen Miteinanders zwar oft ebenso 
angebracht, aber lebensgefährlich. Eine Gemeinsamkeit ist, dass viele 
Leute beide Events nur im Vollrausch geniessen können.
#3652873
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och...also mit den modernen Projektionstechniken ist schon allerhand 
möglich:

https://www.youtube.com/watch?v=2neUctndyTY

Das hab ich live gesehen und das war der Knaller.
Mittlerweile kann das Videobild auf allmöglichen Oberflächen projiziert 
werden und dabei korrekt perspektivisch verzerrt werden

Ich hab den ESC nicht gesehen und wers mri auch nie anschauen, aber wenn 
du schreibst LCD Glas, dann kann das soetwas in der Art gewesen sein
https://www.youtube.com/watch?v=Mp23j9rfhPw
#3653509
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> Ich hab den ESC nicht gesehen und wers mri auch nie anschauen,

So rein aus fachlichem Interesse lohnt es sich schon, so ein Blick über 
den Tellerrand kann nicht schaden. Ist ja auch nur einmal im Jahr ;) 
Dieses Jahr waren auch IMO nicht ganz so viele Fremdschämnummern dabei.

Das ist das Stück, wo sie andauernd den Modus gewechselt haben:

http://www.eurovision.de/teilnehmer/firelight113.html

BTW: Dass es umschaltbar klar/matte LCDs gibt, wusste ich. Nur nicht, 
dass die so gross sind und das auch so gut für eine Rückprojektion 
geeignet ist...
Gast #3653765
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Georg A. schrieb:
> Dieses Jahr waren auch IMO nicht ganz so viele Fremdschämnummern dabei.

Witzig finde ich: Vergleicht mal die Beiträge mit z.B. Waterloo von 
Abba, die 1974 gewonnen haben. Wenn man nur die Musik hört, gibt es in 
den ganzen diesjährigen Titeln keinen, der sich darüber hinaushebt. Ok, 
die Bühne von 1974 sieht heute altbacken aus, aber Schlaghosen waren 
inzwischen glaub ich sogar wieder Mode.

Das heisst:
Entwicklung der Bühnentechnik +10.000%
Entwicklung der künstlerischen Leistung +/-10%, also natürliche 
Schwankungsbreite

Oder bin ich einfach nur zu alt?
Gast #3653932
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A. K. schrieb:
> Erstens gibts keinerlei Grund, weshalb die künstlerische Leistung
> irgendwie mit dem Stromverbrauch der eingesetzten Technik korrelieren
> sollte.

Das stimmt allerdings. Durch das neue sauteuere ARD-Studio werden die 
Nachrichten ja auch nicht besser... ;-)

Also wie oben schon gesagt: Die teuere Technik - Perlen vor die Säue.
#3654112
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Das schaltbare Glas kam von denen:
https://shop.smarttint.com/Eurovision-2014-_b_509.html

Das scheint was zu sein, was Wikipedia im Artikel zu "smart glass" als 
"Polymer dispersed liquid crystal devices" bezeichnet, 
Flüssigkristallkügelchen in Kunststoff eingebettet, in ausgerichtet 
machen die das Ganze okak, durch eine angelegte Spannung richten sie 
sich aus, es wird durchsichtig. Ganz schick, nur nicht ganz billig, für 
10 Quadrat-Fuss wollen die 800$ haben.

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