optokoppler_Eingangsspannung

#3653796
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Hallo alle zusammen,

hätt eine kleine Frage...

arbeite das erste mal mit Opptokopler, und wollt fragen, ob ein 
Optokopler mit einer Eingangsspannung von 0-24V(Anode->Katode) 
zurechtkommt, oder dabei zerstört wird!

werd bei den datenblättern dabei nicht ganz schlau...
#3653886
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Martin U. schrieb:
> ja verwendet hätt ich einen 4N26,
> auch wenns blöd kllingt, werd ich dabei nicht schlau...

Keine Ahnung wo dein Problem liegt.
Theoretisch kannst du 60mA in die LED pumpen. Macht aber keinen Sinn. 
Rechne mit 10mA und gut ist.
Mit deiner Spannung und dem Ohmschen Gesetz kannst du den Vorwiderstand 
für die LED (also die Eingangsseite) berechnen. Dabei kann die 
Eingangsspannung natürlich auch 24V betragen. Ist deine Frage damit 
nicht beantwortet?
Gast #3653904
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cyblord ---- schrieb:
> Da die meisten Optokoppler eine LED auf der Eingangsseite
> besitzen, ist
> die Frage nach der max. Spannung ziemlich sinnlos. Die LED benötigt
> einen Strom und der muss auf einen bestimmten Wert begrenzt werden. Der
> Wert steht im Datenblatt.
Man könnte die Frage, ob man sie sinnlos findet oder nicht, auch einfach 
so beantworten wie sie gestellt wurde:
Er hält es nicht aus sondern wird dabei zerstört.  :)
Gast #3653908
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Martin U. schrieb:
> ob ein
> Optokopler mit einer Eingangsspannung von 0-24V(Anode->Katode)
> zurechtkommt, oder dabei zerstört wird!

Natürlich geht er dabei kaputt.

Ein Optokoppler hat auf Eingangsseite eine LED und die hat man wie jeder 
LED zu betreiben, mit einem STROM, so um 10mA. Die Spannung stellt sich 
daraufhin je nach Modell und Temperatur bei ca. 1.2V ein.

Mit 0V bekommst du sie sowieso nicht zum leuchten, und wenn du aus 24V 
per Vorwiderstand von 2k2 ca. 10mA machst, dann fliessen bei 5V noch 
1.7mA. Das kann reichen, wenn am Ausgang des Optokoppler unter 1mA 
fliessen muss, aber wir wissen nicht, was an deinen Ausgang soll.
Gast #3653912
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Dieter Frohnapfel schrieb:
> cyblord ---- schrieb:
>> Es geht nur um den STROM
>
> Ist das wirklich so, wenn
>
> Pd (LED Power Dissipation max.) = 120 mW
>
> der Emitter-Diode ist?
Ja ist es. Bei Bauteilen mit steilen Kennlinien wie LEDs kann man nur 
den Strom sinnvoll einstellen. Eine Pmax-Angabe ist einfach nur eine 
weitere Randbedingung, die ggf. den Max.-Strom begrenzt.
#3653925
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Martin U. schrieb:
> am ausgang wird dieser in enem microcontroller über ADC eingelesen.
> folglich sollt diese spannung 0-3,3V betragen.
> (ich hätt auch eine sepparate stromquelle mit 3,3V)
>
> der aufbau dient zur galvanisch getrennten strommessung...
Eigentlich sollte man dazu spezielle lineare Optokoppler verwenden. Ich 
denke nicht dass dies mit einem general purpose Transistor-Optokoppler 
gut funktioniert. Oder am besten gleich einen isolierten ADC.
Zur galavanisch getrennten Strommessung kann man auch einen digitalen 
Shunt-Monitor (z.B. INA226) nehmen und das Interface (i2C, SPI) zum 
Controller galvanisch trennen. Funktioniert meist besser.

Woher kommen dann eigentlich die 0-24V Eingangsspannung?

gruß cyblord
#3653948
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Martin U. schrieb:
> die 24V wäre meine Betriebsspannung, die einbrechen könnte.
> dies müsste kontrolliert werden!

Also wird der Koppler nicht zur eigentlichen Strommessung eingesetzt? 
Sondern nur zur Spannungsmessung?

Das Vorhandensein der 24V (an/aus), kannst du recht gut mit deinem 
Koppler messen. Aber ob da jetzt 24V, 19V oder 15V anliegen könnte eben 
ein Problem werden. Hängt davon ab wie linear der Koppler in diesem 
Bereich arbeitet.

>> gäbe es alternativen zur galvanisch getrennten spannungsmessung?
>> auch zu dem Shunt-Monitor (z.B. INA226)?

Wie meinst du das? Das sind doch bereits die Alternativen. Isolierte 
Spannungsmessung kann man natürlich auch über isolierte DC/DC Wandler 
machen. Es gibt wohl auch noch isolierte OpAmps.

gruß cyblord

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