Hallo Leute,
In unserem Vereinshaus hängen uralte Luster.
Weil auch fast alle Birnen ausgebrennt sind (Ja das Licht ist am Foto
an!!)und die Luster eher mittelalterlich anmuten, haben wir uns
entschieden, die Luster zu tauschen.
Der Raum hat 13 X 13m.
Derzeit waren pro Luster 7 Stück 40W Kerzen im Einsatz -> War zu wenig.
Es sollen wegen Energiespargründen nur Leds montiert werden.
Wieviel Watt bzw. Lumen sind pro Luster in etwa nötig?
Hat jemand Empfehlungen, welches Modell da eventuell reinpasst
(optisch).
Lichtstar schrieb:>> Wieviel Watt bzw. Lumen sind pro Luster in etwa nötig?
Dafür gibt es das Wirkungsgradverfahren. Die Formel findet man im Netz,
aber kaum die notwenigen Parameter. Die stehen in Tabellenbüchern -
meins hab ich jetzt nicht hier.
Ganz grob komme ich auf 70klm - bei deiner Raumhöhe und Deckenfarbe wird
es aber etwas mehr sein.
Zweiter Ansatz: jetzt hast du 9(?)*7*40W entsprechend rund 25klm. Etwas
heller wären (die obigen) 70klm, doppelt so hell empfunden dann etwa
250klm.
> Hat jemand Empfehlungen, welches Modell da eventuell reinpasst> (optisch).
Das ist Geschmackssache.
Du kannst, wenn Dir die Dinger gefallen, die "Lüster" auch hängenlassen
und die darin enthaltenen Kerzenleuchten durch LED-Technik ersetzen.
In edel und mit annähernd identischer Abstrahlcharakteristik (sowohl was
das Spektrum als auch die Richtung betrifft) geht das so:
http://www.vosla-shop.com/WebRoot/Store9/Shops/64253153/52EA/0D62/4F08/6CAC/9CA9/C0A8/2BB8/5C4D/vosla7747_Kopie.jpg
Deutlich mehr wird es allerdings bringen, die Decke aufzuhellen; also
diese Holzvertäfelung weiß zu streichen.
Lichtstar schrieb:> an!!)und die Luster eher mittelalterlich anmuten, haben wir uns> entschieden, die Luster zu tauschen.
Zur bestehenden Holztäfelung sind die aber passend. Euer Problem ist,
daß sie MEHR die Decke beleuchten, als den Raum! Die billigste Variante
wäre: einen versuchsweise mit 11W-E14-Sparlampen zu bestücken.
LED-Leisten müßte man ziellich tief hängen wenn noch Licht ankommen
soll. Ob das gut aussieht?? Seht Euch erst mal Referenzfälle an bevor
Ihr viel Geld ausgebt.
Lichtstar schrieb:> Es sollen wegen Energiespargründen nur Leds montiert werden.
Würdet ihr auch Reihen von Leuchtstoffröhren montieren ?
Nur wer so krank ist, nimmt auch LEDs.
Vermutlich waren es 16380 Lumen.
Weil das angeblich zu dunkel war (auch als noch alle Glühbirnen brannten
? Kaum denkbar, dann hätte schon längst jemand die defekten ersetzt),
sagen wir 25000 Lumen.
Mit besten LEDs heisst das 300 Watt LED Leistung, bei warmweiss eher
450.
LEDs scheinen in eine Richtung. Wenn man nur nach unten strahlt und
nicht nach oben (was allerdings ein ungemütliches Feeling ergibt) kann
man auch die Hälfte der Lichtleistung ansetzen, also 150-225.
Damit sich eine gleichmässige Beleuchtung ergibt, teilt man in viele
einzelne kleine Strahler auf.
Ähnlich den Reihen von Leuchtstoffröhren kann man hier quer zum Raum
Bretter von der Decke abhängen, in die man kleine LED-Spots einbaut, die
vor allem nach unten strahlen. Und wenn man dann auch die Decke erhellen
will weil das angenehmer ist, kann man die auch in diese querlaufenden
Bretter einbauen, und eben nach oben strahlen lassen.
Nehmen wir die beliebten 3W Sports, von denen jeder eine 40W Kerzenlampe
entspricht, dann reichen 63 davon, von denen einige nach oben strahlen.
Man könnte 7 Bretter a je 7 nach unten strahlende LED Strahler nehmen,
und pro Brett einen 30W Trafo.
Lichtstar schrieb:> und die Luster eher mittelalterlich anmuten, haben wir uns> entschieden, die Luster zu tauschen.Lichtstar schrieb:> Hat jemand Empfehlungen, welches Modell da eventuell reinpasst> (optisch).
Was jetzt eigentlich? Oben schreibst du die Lüster sehen mittelalterlich
aus und ihr wollt neue Leuchten, unten fragst du welche Led Leuchtmittel
in die Lüster passen.
Wenn ihr die Lüster eh rauswerfen wollt solltet ihr euch erst mal
darüber klar werden welche Art von Leuchten ihr da reinmachen wollt.
Lichtstar schrieb:> und die Luster eher mittelalterlich anmuten, haben wir uns> entschieden, die Luster zu tauschen.
Mit 'mittelalterlich' wird hier ein Beleuchtungssystem freundlich
umschrieben, das in den modernen Zweckbau absolut nicht hineinpasst und
sich durch erlesene Scheusslichkeit auszeichnet. Man kann förmlich den
Muff der siebziger Jahre riechen. ;-)
Grundsätzlich bestimmt die Nutzung eines Raums die Art und Weise seiner
(künstlichen) Beleuchtung. Da der Vereinszweck nicht genannt wurde,
lassen sich hier eigentlich kaum brauchbare Empfehlungen aussprechen.
Der Wandschrank mit den ausgestellten Pokalen lässt eventuell auf einen
Sportverein schliessen.
Werden an den Tischen manchmal Tätigkeiten ausgeführt, die eine
ausreichend hohe Beleuchtungsstärke erfordern? Vielleicht dient der Raum
ja eher dem geselligen Beisammensein (Kampftrinken o.ä.) oder wird auch
für gänzlich anderes genutzt. Je nach Verwendungszweck wird man die
Beleuchtung entsprechend ausführen und gegebenenfalls auch variabel
gestalten.
Modernes, ansprechendes Lichtdesign ist alles andere als trivial.
Es erfordert viel Sachkenntnis und gestalterisches Geschick.
Ansprechpartner für das genannte Beleuchtungsproblem könnte ein
professioneller Lichtdesigner sein oder ein spezialisierter
Innenarchitekt, etwa in einem Fachbetrieb für Beleuchtungstechnik.
John Drake schrieb:> Der Aufbau ist ungewöhnlich. Weißt du näheres darüber? Und ich stelle es> mir schwierig vor, die etwa 2,5W Wärme loszuwerden.
Die gelben Stäbchen bestehen dem Anschein nach aus gestapelten, d.h. in
Reihe geschalteten LED-Chips, die en bloc mit dem üblichen
Farbumwandelfarbstoff beschichtet sind.
Ich habe so eine Lampe in der 4-Watt-Ausführung (Birnenform, E27) mal
näher untersucht und durch einen Neutralgrau-Filter (je nach "Rechenart"
ND3, ND10 oder ND1000 - Zehnerpotenz, Blendenwerte oder
Verlängerungsfaktor, in dieser Reihenfolge) betrachtet.
Die Stäbe bestehen aus perlschnurartig aufgereihten Leuchtpunkten mit
vielleicht einem halben bis einem Millimeter Abstand.
Die Konstruktion ermöglicht ein Leuchten tatsächlich in annähernd alle
Richtungen; das Leuchtverhalten ist somit sehr nah an dem einer
klassischen Glühlampe.
Zumindest in der von mir untersuchten Lampe ist ein "Vorschaltgerät"
verbaut (von dem man praktisch nichts sieht, weil es komplett im
E27-Schraubsockel verschwindet), das die Lampe flimmerfrei ansteuert.
Das ist wohl was besseres als die simplen Kondensatornetzteile, denen
man auch begegnen kann.
Die Lampe war nicht von Vosla, sondern von irgendeinem
No-Name-Hersteller, das Design des bei E27 schmalen Kunststoffringes
zwischen Glaskolben und Fassung unterschied sich auch von dem von Vosla.
Die Wärmeabfuhr erfolgt durch Strahlungswärme über den Glas(!)kolben, in
den die Lampe eingebaut ist. Aufgrund der doch recht großen Oberfläche
bleibt damit die 4-Watt-Lampe noch im "anfassbaren" Bereich < 50°C
(gemessen hab' ich's nicht).
John Drake schrieb:> Zweiter Ansatz: jetzt hast du 9(?)*7*40W entsprechend rund 25klm. Etwas> heller wären (die obigen) 70klm, doppelt so hell empfunden dann etwa> 250klm.
Wenn es um "Effizienz" geht, dann würde ich 4x Natriumdampflampe je 60k
Lumen einsetzen, da hat man dann 150 lm/W, da können keine Leds
mithalten ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumdampflampe
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Ich habe so eine Lampe in der 4-Watt-Ausführung ...
Wie fandest Du die Nutzungstauglichkeit bzgl. Farbwiedergabe &
Wohnlichkeitsfaktor? (subjektiv reicht mir)