Gast
#3657556
Hallo ihr Experten :)
innerhalb einer Studienarbeit (Elektrotechnik) ist die Frage aufgeworfen
wurden, ab wann ein Medium aus Sicht einer EM-Welle als homogen
angenommen werden kann.
Konkret die Frage bei einer FR4 Leiterplatte, die ja aus Epoxidharz +
Glasfasergewebe besteht.
Kann dieses Medium für eine Welle von 2 GHz (~ 70mm Wellenlänge) als
homogenes Medium mit konstantem epsilon r betrachtet werden.
Tatsächlich ist das Medium ja steng genommen inhomogen (Epoxidharz +
Glasfasergewebe).
Da die Ausdehnungen der Inhomogenitäten allerdings in einem Bereich viel
kleiner als die Wellenlänge liegen (evtl. 1mm?, höchstens) und
regelmäßig sind, könnte ich mir vorstellen das man keinen großen Fehler
macht, wenn man dieses Medium als homogen betrachtet.
Es geht mir dabei um eine Welle dessen Ausbreitungsrichtung orthogonal
zur Platinenebene liegt:
^
|
| <- Poynting Vektor
|
--------------- <- Platine
Es geht mir lso nicht um eine Welle auf einer Mikrostreifenleitung.
Es sei angenommen, die Platine selbst hat keine Metallbeschichtung, also
nur das reine Trägermaterial.
Falls jemand von euch Bescheid weiß wäre ein Hinweis auf eine Quelle
sehr hilfreich für mich.
Vielen Dank.