Wurstmensch schrieb:
> ich hatte früher immer mit dem Amiga Musik gemacht. Leider war es immer
> schwierig den Amiga mit den Samples zu füttern. Jetzt bin ich auf den
> Trichter gekommen, ich könnte mittels der parallelen Schnittstelle des
> A500 Samples aufnehmen. (wie diese Digitizer oder Soundmodule)
Genau. Man hat einfach so'n Ding gekauft und schon war es überhaupt
nicht mehr schwierig, den Amiga mit Samples zu füttern. Gekostet habe
die Dinger damals bei Vesalia so um die 30DM, wenn ich mich richtig
erinnere. Also nicht wirklich eine Investition.
> Machen würde ich dies mit einem ADC am Atmega8 und dann auf die
> Schnittstelle des Rechners.
Ja, kann man sicher auch machen, warum nicht. Ich habe mal meinen Amiga
so programmiert, daß er eine 1050-Floppy für einen Atari800XL emuliert
hat. Das war so Mitte der 90er und damals vermutlich genauso
schwachsinnig wie dein Projekt heute. Aber Spaß hat's schon gemacht...
> Nur Frage ich mich, wie will der Rechner (Sampleprogramm Startrekker hat
> Recordfunktion) die Daten haben ?
8 Bit unsigned. 11025 oder 22050kHz Samplerate. Das
Schnittstellenprotokoll des Parallelports entspricht einem
BiDi-PC-Parallelport. Also neben den 8 Datenbits brauchst du noch zwei
weitere Pins zur Flußsteuerung, /Strobe und /Ack.
Init:
/Strobe auf High
Loop:
(nächstes) Sample auf D0..7 ausgeben
tSetup abwarten
/Strobe auf Low
Wait:
/Ack=Low? Nein: goto Wait
/Strobe auf High
goto Loop
> Hat einer von euch einen Sound-Digitizer
Heute? Nö. Vor ca. 20..25 Jahren: ja.
> und weiß wie das abläuft ?
Das weiß ich allerdings heute noch.