Gast
#3661506
Hallo, ich möchte gern in die DSP-Programmierung einsteigen, jahrelange Benutzung von Matlab/Octave sowie die thematische Beschäftigung mit optischen Drehgebern (sin/cos-Signale) bewegen mich dazu. Nun gibt es von Microchip diese dsPICs, doch wie schlagen sie sich im direkten Vergleich zu DSPs von TI und AD? Sind sie gleichwertig oder eine Lösung angesiedelt zwischen Microcontroller und "echten" DSPs? Die Anforderungen an die Plattform für das Thema mit dem ich mich beschäftigen möchte dürften relativ eindeutig sein, es geht um brauchbare ADCs - gute Linearität, hohe Auflösung (>=12bit), hohe Abtastrate (bis zu 500kSps), synchrone Abtastung von (>4) Kanälen gleichzeitig (sin/cos, -sin/-cos, Referenz), vorzugsweise mit differentiellen Eingängen - und ausreichend Performance des DSPs selbst um Signalkorrekturen (Amplitudenkorrektur, Offsetkorrektur, Phasenkorrektur) vornehmen zu können, zu interpolieren und die Position an verschiedenen Schnittstellen zur Verfügung zu stellen und das alles möglichst zu einem akzeptablen Preis (<10,-€/Stück). Mir sind natürlich Interpolations-ASICs bekannt, die Drehgeber mit denen ich mich allerdings beschäftigen möchte sind nicht von der Stange sondern eine Eigenentwicklung und bringen Herausforderungen mit sich, die kommerzielle Systeme nicht aufweisen. Mein bisheriger Ansatz war Messdaten mit einen DSO aufzunehmen und meine Auswertealgorithmen offline auf die Daten loszulassen, dass soll künftig online und echtzeitfähig werden, sprich mittels DSP. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand Tipps und Erfahrungsberichte geben könnte, mit welcher Plattform man da gut beraten ist und da eine Plattform nicht nur aus dem DSP selbst besteht sondern auch aus der zugehörigen Entwicklungsumgebung möglichst Tipps unter Berücksichtigung des Gesamtpaketes. Herzlichen Dank.