Druckknopf Kunststoff

Gast #3670386
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Ich möchte gerne zwei Kuststoffteile bei bedarf mechanisch 
zusammenklicken können eigentlich genau wie ein Druckknopf am einem 
Hemd.

Kann mir jemmand verraten wie Abmessungen bzw. der konstruktive 
Aufbau(Toleranzen) sein muss damit dies möglich wird.

Teil 1: bisher  Zylindeförmig ( durchmesser 2 mm )


Teil 2: bisher eine Zylinderförmiger Aussparung 2,1mm. d.h. Teil 1 passt 
genau in Teil 2 wei aber schaffe ich es das beiden zusammen bleiben und 
sich nicht ohne weieres voneinander lösen?

Im Grunde müsste Teil 1 dafür größer als Teil 2 und sich irgendwie 
anpressen/verkannten ?
Gast #3670422
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Frank L. schrieb:
> wäre ein Gewinde nicht die naheliegendste Lösung?

Ein Druckknopf hat ja auch kein Gewinde. Außerdem ein Kusntstoffgewinde 
ist schon etwas komplexer...


ledfan schrieb:
> Man könnte auch einen kleinen Neodymmagneten samt Gegenstück benutzen.


Stimmt allerdings treibt das die Kosten und vorallem die verarbeitung in 
die Höhe. Ich möchte wirklich nur Kunststoff verwenden.
Gast #3670449
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oszi40 schrieb:
> Ohne den richtigen Kunststoff wird es Murks. Eine Schneidschraube
> wäre
> z.B. auch eine Lösung.

Welche Kusnststoff wäre denn der richtige?

Am Ende möchte ich die Sache eh Fachleuten überlassen die sollen sich 
dann um die letzten mm kümmern. Ich möchte aber Cad. technisch soweit 
alles vorbereiten damit alle verstehen um was es geht außerdem möchte 
ich auch nur realistisches darstellen.
#3670479
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Das Teil mit dem Nippel oben mit nem kleinen Wulst versehen, das Loch am 
inneren Rand ebenso, dazu den Nippel noch kreuzweise einkerben, damit 
beim reindrücken sich das Ganze etwas verengen kann. Genaueres wird dir 
nur jemand erzählen können, der sich wirklich mit Kunststoffen auskennt, 
ist ja auch noch die Frage, wie sich sowas mit Hinterschneidungen 
überhaupt gut herstellen läßt.
Wieviel Kraft soll denn die Verbindung aushalten, davon wird ja auch 
abhängen, ob ein einfaches Stecken, wie z.B. bei Lego schon ausreicht?
Gast #3670564
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dein Stichwort heisst Ringschnappverbindung. Tante google hat da zum 
Beispiel ein schönes pdf von Du Pont im Angebot. Geht mit vielen 
Kunststoffen so lange sie eine grosse Bruchdehnung haben.
Kann man auch entformen wenn es hinterschnittig ist ist; Zwangsentformen 
oder Klappkern z.B.
Gast #3670777
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maschbauer schrieb:
> dein Stichwort heisst Ringschnappverbindung. Tante google hat da zum
> Beispiel ein schönes pdf von Du Pont im Angebot. Geht mit vielen
> Kunststoffen so lange sie eine grosse Bruchdehnung haben.
> Kann man auch entformen wenn es hinterschnittig ist ist; Zwangsentformen
> oder Klappkern z.B.

Sabine W. schrieb:
> as Teil mit dem Nippel oben mit nem kleinen Wulst versehen, das Loch am
> inneren Rand ebenso, dazu den Nippel noch kreuzweise einkerben, damit
> beim reindrücken sich das Ganze etwas verengen kann. Genaueres wird dir
> nur jemand erzählen können, der sich wirklich mit Kunststoffen auskennt,
> ist ja auch noch die Frage, wie sich sowas mit Hinterschneidungen
> überhaupt gut herstellen läßt.

Vielen Dank Schnappverbindung war das Zauberwort.
Gast #3671490
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Sabine W. schrieb:
> ob ein einfaches Stecken, wie z.B. bei Lego schon ausreicht?

Nimm Lego als abschreckendes Beispiel, das sieht furchtbar einfach aus, 
aber es steckte unendlich viel Entwicklungsarbeit drin, bis das System 
so funktioniert hat. Das kannst du dir nicht leisten, nimm ein Gewinde. 
Dafür gibts Werkzeug und es funktioniert erwiesenermassen.

Georg
Gast #3672161
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Amateur schrieb:
> Sehr glücklich wirst Du mit Kunststoffdruckknöpfen nicht werden.
>
> Kunststoff wird mit der Zeit (auch unbenutzt) spröde. Die Weichmacher
> verdünnisieren sich, im wahrsten Sinne des Wortes.

Völliger Unfug. Du hat keine Ahnung von Kunststoff.

Georg schrieb:
> Sabine W. schrieb:
>> ob ein einfaches Stecken, wie z.B. bei Lego schon ausreicht?
>
> Nimm Lego als abschreckendes Beispiel, das sieht furchtbar einfach aus,
> aber es steckte unendlich viel Entwicklungsarbeit drin, bis das System
> so funktioniert hat. Das kannst du dir nicht leisten, nimm ein Gewinde.
> Dafür gibts Werkzeug und es funktioniert erwiesenermassen.
>
> Georg

Schwer übertrieben. Wenn du keine exakten Montagekräfte brauchst, ist es 
nicht so schwer. Und eine Abstimmungsschleife ist bei Kunststoff eh 
normal.
Gast #3673235
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KönigKunststoff schrieb:
> Sagtmal wo liegen bei Kunststoff eigentlich die wirtschaftlichen
> Grenzen bei den Dimensionen. Also wie klein darf so ein schappverschluss
> werden..

ich verstehe die Frage nicht. Wirtschaftlich? Also als Faustregel sind 
Wandstärken unter 1mm und Toleranzen unter 0.1mm zu vermeiden. Aber 
letztendlich kann das im Einzelfall auch totaler Unsinn sein...
Gast #3674527
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KönigKunststoff schrieb:
> Sagtmal die Schanppverbindungen scheinen alle 3dimensionalen
> charakter
> zu haben. Gibt es auch beispiele für solche die 2d z.b. durch
> Lasesrchneiden realsiert werden können?

..nennt sich dann schnapphaken? Wird zwar meist auch spritzgegossen, ist 
aber quasi zweidimensional möglich.
Gast #3674673
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Wenn du etwas wie einen Druckknopf willst, wieso baust du es nicht auf 
wie einen Druckknopf? Wenn du einen Druckknopf genauer betrachtest (zB 
hier: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Druckknopf.jpg ) wirst du 
feststellen, dass dort nicht die Verformung des Materials (in deinem 
Fall Plastik) zur Haltekraft führt, sondern eine kleiner, U-Förmig 
gebogener Draht, der wie eine Feder wirkt.

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