Schön, das ganze AWL-Zeug. Ja, ich weiß, mein Prof hat gesagt (vor 25
Jahren): Ingenieure programmieren in AWL, andere in FUP, und was KOP
ist, kann man gar nicht sagen.
Praxis habe ich so erlebt: Da stehst Du nachts um 3 an der Anlage und
nix geht. PG steht auf einer Kiste, 4m entfernt. Und dann sollst Du in
Status online noch sehen, ob der Ini, den Du jetzt betätigst, in der
Steuerung an geht.
Habe dann das binäre Zeug nur noch in KOP gemacht, das verstehe ich auch
noch nachts um 3. (bei UNEOMUAUEUEUNA=A wird es schon schwerer)
Schrittkette: Wird im Neustart-OB initialisiert, läuft dann pro Schritt
1 Merker. Da es sein kann, daß ein Schritt unmittelbar durchläuft (wenn
die Bedingung schon zu Beginn erfüllt ist) ist das R und S der Ausgänge
nicht unbedingt zu empfehlen. Habe meist alle Schritte, die einem
Ausgang akivieren, verODERt. Ist auch anschaulich im Status online.
Aufpassen nur, wenn man später einen Schritt einfügt (einen Merker
nehmen, der noch frei ist. Reihenfolge innerhalb des Byte spielt keine
Rolle)
Die damit gewonnennen Ausgangssignale sind aber auch Merker! In einem
zuletzt aufgerufenen Sicherheits-PB werden die Merker in Ausgänge
übertragen. Aber gegengeprüft, ob das überhaupt sein darf (z.b X-Achse
nur dann vor, wenn Y-Achse in Grundstellung weil es sonst kracht)
Ausgängen nur an einer Stelle etwas zuweisen! (R S ist eine Ausnahme,
aber gut, wenn es im gleichen NW passiert). Bei Merkern am besten auch
so.
Nummer eines Schrittes kann man auch als Zahl in einem byte ablegen (256
Schritte pro byte möglich), muß dann aber mit byte-Vergleichn arbeiten.
Ist auf einem Controller besser, und in der SPS auch möglich;
Geschmackssache.