Hallo, ich möchte einen Akku aus einem Roller laden. Es handelt sich dabei um einen YB4L mit 12 V Spannung und einer Kapazität von 4 Ah. Ich habe einen leeren Akku gekauft, dieser wird mit Schwefelsäure gefüllt und für 30 Minuten ruhend gestellt. Anschließend soll geladen werden - lt. Beipackzettel mit 10% C. Da ich leider nicht 10 h warten kann, würde ich gerne wissen, wie wiet ich den Ladestrom erhöhen kann? Sind 20% C schon zuviel oder sollte das noch gehen? Geladen wird mit einem stromgeregelten Labornetzteil. Danke & LG Markus
Gast
#3675617
Markus B. schrieb: > Da ich leider nicht 10 h warten kann Du ARMER Junge. Du kannst den Akku auch ohne zu laden gleich verwenden, sie sind vorgeladen, die C/10 dienen nur dazu, den Akku möglichst schonend und gut "einzufahren" (Oxidschichten aufzubauen). Da kannst du natürlich drauf verzichten, mit etwas Pech lebt der Akku dann nicht so lange wie vorgesehen. Das ist wie beim Automotor: Man kann ihn einfahren, oder eben gleich ruinieren.
Markus B. schrieb: > Da ich leider nicht 10 h warten kann, würde ich gerne wissen, wie wiet > ich den Ladestrom erhöhen kann? Der Ladestrom für Bleiakkus kann ähnlich hoch werden wie der Entlade- Strom. Der Akku wird dadurch aber stärker beansprucht, und man kann ihn so auch nicht vollständig laden. Für einen Startvorgang wirds aber reichen. Gruss Harald
Danke für eure Antworten MaWin schrieb: > Du kannst den Akku auch ohne zu laden gleich verwenden, sie sind > vorgeladen, die C/10 dienen nur dazu, den Akku möglichst schonend und > gut "einzufahren" (Oxidschichten aufzubauen). Wie ist der sinnvoll vorgeladen wenn ich selbst erst den Akkumulator einfülle? Benötigt es theoretisch nicht einmal einen initialen Ladevorgang?
Gast
#3675628
Markus B. schrieb: > Wie ist der sinnvoll vorgeladen Die Bleiplatten haben schon die chemische Oberfläche, die einem geladenen entspricht, die eine also blank, die andere oxidiert.
OK jetzt ist es klarer. Danke
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