Kaputte LED ersetzen

OP #3683047
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Hi,

wir haben hier eine Nebelmaschine gekauft. Diese besitzt eine kleine 
externe Box in welcher ein Schalter und eine LED drin ist. Die LED zeigt 
normal an wenn die Nebelmaschine soweit aufgeheizt ist, dass wenn man 
den Schalter drückt Nebel rauskommt. Ich hab die box etwas umgebaut und 
dabei hab ich diese kleine LED kaputt gemacht. (Ein Bein ist ganz 
abgebrochen)

Nun wollte ich diese LED ersetzen und hab mir einfach irgendwelche roten 
LED als Ersatz gekauft 
(http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=120+023&log=internal) 
. Meine Versuche waren allerdings nicht sehr erfolgreich. Je nachdem wie 
herum ich die LED angeschlossen habe ist sie entweder explodiert oder 
durchgebrannt (Manchmal haben sie sogar kurz ganz hell geleuchtet)

Was mach ich falsch? Muss ich vielleicht "stärkere" LEDs kaufen? Und wo 
am besten?
Gast #3683048
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Vielleicht ist die originale LED ein Modell mit eingebautem 
Vorwiderstand gewesen. Die kann direkt an die Spannung (z.B. 12V) 
angeschlossen werden. Wenn du das gleiche mit einer "normalen" LED 
machst, erlebst du den beschriebenen Feuerwerkseffekt.
OP #3683060
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OK wie groß sollte der Vorwiderstand am besten sein? Das Problem ist das 
ich an diesem Anschluss mit dem Multimeter auch irgendwie keine richtige 
Spannung messen kann. Wenn der Ausgang aktiv ist (hörbar da ein relais 
geschaltet wird ) zeigt mir das Multimeter nur ganz kurz ne Spannung an.

Ich könnte vielleicht das mit ein paar Vorwiderständen durchprobieren. 
Also ich meine ich kaufe mir einfach ein paar und fange mit dem größten 
an baue dann sukzessive die kleineren ein bis es passt (Oder gleich ein 
Poti kaufen) Würde das gehen? Welche Größenordnung sollten die 
Widerstände oder Poti ungefähr haben?
Gast #3683071
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Thomas Tischler schrieb:
> OK wie groß sollte der Vorwiderstand am besten sein?
Das kommt drauf an, was in dem Gerät für Spannungen existieren. Gehen 
wir mal von 12V aus, dann kannst du ohne Gefahr mit einem Widerstand von 
10k anfangen. Dann kann auch bei einer höheren Spannung nichts passieren 
(wenn es z.B. 24V sind). Damit solltest du die LED erstmal leuchten 
sehen. Und dann kannst du den Widerstand schrittweise kleiner machen, 
wenn dir die LED zu dunkel ist. Am besten, du mißt den Strom durch die 
LED samt Vorwiderstand, dann weißt du auch, in welcher Größenordnung du 
dich bewegen mußt. Den Vorwiderstand einer LED ausrechnen kannst du ja 
bestimmt?
Wenn nicht: http://www.mikrocontroller.net/articles/LED
#3683110
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Eine nebelmaschine läuft klassisch direkt mit den 230 V aus dem Netz.
Du wirst die led fälschlicherweise ohne Vorwiderstand an die Stelle der 
alten Lampe geschaltet haben. Damit fließen durch die LED wenn sie an 
sein soll (Heizleistung / 230 V) Ampere durch die LED. Bei einer kleinen 
Maschine hat man da 2 und bei einer großen bis zu 8 Ampere. Also bitte 
aufpassen beim basteln.
Gast #3683115
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@Max D:
Denkst du wirklich, daß auf dem Kabel zur abgesetzten Fernbedienung eine 
Netzspannung anliegt? Wenn es (wider Erwarten) wirklich so wäre, dann 
müßte natürlich der Vorwiderstand der LED für Netzspannung berechnet 
werden.
Aber wie gesagt, das kann ich mir nicht vorstellen, daß die 
Fernbedienung wirklich Netzspannung führt. Ich lasse mich aber gern 
belehren...
Gast #3683121
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Nachtrag: Ich habe mich gerade mal ein wenig informiert. Solche 
Fernbedienungen gibts wirklich, die sind in der Regel daran zu erkennen, 
daß die Fernbedienung über eine Kaltgerätebuchse an die Nebelmaschine 
angeschlossen ist. Bei anderen Steckervarianten (z.B. DIN-Stecker) ist 
es dann Niedervolt. Beispielsweise 5V, 12V, auch MIDI oder DMX ist 
möglich.
Also müßte Thomas erstmal klären, wie die Fernbedienung funktioniert.
OP #3683810
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Ok hab an dem LED kabel gerade mit Multimeter auf Wechselspannung 
gemessen. Es sind tatsächlich 230V. Ich wusste das am Schalter 230 Volt 
anliegen. Bei der Versorgungsspannung für die LED hab ich nun nicht 
damit gerechnet.

Und ja diese externe Box ist mit einem Kaltgerätestecker verbunden. 
Dadurch hab ich schon damit gerechnet das da 230V anliegen zumindest 
beim Schalter.

Finde die Original LED gerade nicht mehr ansonnsten würde ich ein Foto 
reinstellen. Sie sah allerdings genau aus wie die LEDs die ich gekauft 
habe. Innen sah es vom Aufbau her auch genau so aus:

http://www.energieinfo.de/eglossar/pic/leuchtdiode_schema_e20080001_web.png
Gast #3683835
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Es gibt LEDs, die schon eine Schutzbeschaltung für Netzspannung haben. 
So eine brauchst du.

z.B. sowas: 
http://www.reichelt.de/LEDs-5mm-mit-Vorwiderstand/LED-1950-230RT/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=3028&ARTICLE=32383&SHOW=1&OFFSET=16&;

Eine 5mm-Wald-und-Wiesen-LED wird jedes mal in den Bauteilehimmel 
verschwinden ;) , da sie Durchbruchspannungen von max. 30V haben.

Die Idee mit dem Vorwiderstand ist eine gute Idee, da bei der Halbwelle 
jedes mal eine relativ große Sperrspannung an der LED anliegt.

Jede Suchmaschine hilft dir auch eine Schutzbeschaltung für eine LED an 
230V zu finden, ist im einfachsten Fall "nur" ein weiterer Widerstand 
und eine Diode antiparallel zu deiner LED.
Gast #3684531
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Charly B. schrieb:
> und weil der Vorwiderstand (oder Kondensator) noch im
> Geraet sind ist die neue LED immer durchgebrannt.............
> (denken ist oft Gluecksache.....)

na dann denk mal drüber nach, wie sich eine normale LED verhält, wenn 
man sie über einen Vorwiderstand an Netzspannung anschließt.
vielleicht hast du ja Glück.
Gast #3684573
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Hallo,
bist Du Dir ganz sicher, dass es sich um eine LED handelt und nicht um 
eine Glühlampe? Ich hab mal vor Jahren den Schaltplan für eine 
Nebelmaschine vom großen C nachgezeichnet, da ich den externen Schalter 
durch ein Relais ersetzen wollte. Ich kann mich noch entsinnen, dass die 
Glühlampe auch als Vorwiderstand für die Fluidpumpe genutzt wurde. Falls 
das auch bei Dir der Fall sein sollte, brauchst Du wieder eine Glühlampe 
mit etwa den gleichen Werten, damit die Pumpe richtig funktioniert.

Gruß
N8
#3684718
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Ich finde es ja immer toll, wenn Leute etwas defektes nicht gleich in 
die Tonne werdfen, sondern es versuchen zu reparieren, allerdings stehen 
mir die Haare zu Berge, wenn ich lese, das jegliche Basics fehlen.

Gerade an billigen Nebelmaschinen, liegt an der Fernbedienung, welche 
dann noch einen normalen XLR-Stecker hat Netzspannung an.

Ich habe das selbst mal erlebt...

Als ich zum Laien sagte, der meinte das es gekribbelt hatte, als die 
Nebelmaschine, bzw. die Fernbedinung nass geworden ist - indoor use only 
- stand drauf, das er froh sein könne das nicht mehr passiert ist, bekam 
ich die Antwort, naja dafür gibt es ja eine Sicherung!

Diese Art von Nebelmaschinen sind sehr einfach aufgebaut, Eine Heizung, 
ein Thermoschalter, der die Heizung abschaltet, wenn es Warm ist und ein 
oder zwei LED und einen Taster in der Fernbedinung...

Seit also blos vorsichtig!
Gast #3684729
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> Seit also blos vorsichtig!
auf welcher Seite soll man da nun Vorsicht walten lassen, auf der mit 
dem seid von sind , oder der mit seit > seit dem ich tot bin?
bzgl. blos > bloß ein bißchen Grieß > macht es nun Klick?
schöne deutsche Rechtschreibreform > Vergewaltigung der Muttersprache
OP #3684773
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@N8schicht
Also vorher war definitiv eine LED eingebaut die Maschine funktioniert 
auch wenn keine LED angeschlossen ist also die beiden Drähte gar nicht 
verbunden sind also kann über diesen Stromkreis nichts in der Maschine 
betrieben werden.

Also so wie ich das sehe gibt es 3 Möglichkeiten:
1. Der Vorwiderstand ist nicht in der Nebelmaschine und war vorher bei 
der anderen LED im Schrumpfschlauch. (Muss nachmal in der Werkstadt 
suchen vll finde ich das Kabel wieder.) Also sind die LEDs 
kaputtgegeangen weil ich die ohne Vorwiderstand betrieben habe.

2. Der Vorwiderstand ist in der Nebelmaschine aber es liegt eine nicht 
gleichgerichtete Spannung an. Also wäre die LED durchgebrannt weil wenn 
die Spannung ja zwangsläufig in Sperrrichtung anliegt die LED einfach 
der größere Widerstand ist und dann durchbrennt.

3. Eine Kombination aus 1. und 2. Der Vorwiderstand ist nicht in der 
Nebelmaschine und es liegt eine Wechselspannung an.

Kann man die LED einfach durch die oben verlinkte Glimmlampe ersetzen 
oder würde das zuviel Strom ziehen?
#3684946
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Thomas T. schrieb:
> Kann man die LED einfach durch die oben verlinkte Glimmlampe ersetzen
> oder würde das zuviel Strom ziehen?

Du kannst eigtl. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die so 
ersetzen.
Sollte noch ein LED-Vorwiderstand in der Maschine sein, dann leuchtet 
die Glimmlampe etwas dunkler. Sollte keiner drinnen sein, dann 
funktioniert perfekt. Sollte eine weiterführende LED-Versorgung (i.e. 
Kondensatornetzteil) drinnen sein, dann leuchtet die Glimmlampe entweder 
auch ganz normal oder etwa halb so hell (wenn das einen 
Einweg-Gleichrichter hat).
Das einzige was mir etwas Sorgen bereitet hätte wäre, dass da evtl. ein 
elko drinnen der für die LED glättet, aber da die Maschine jetzt schon 
ohne LED (und Explosionen in der Maschine) gelaufen ist kann man den 
Fall ausschließen.

Tu also getrost die Glimmlampe rein, es wird funktionieren.

PS: Wenn du öfter so Elektrokram bestellst: Völkner hat eigtl. das 
gesamte sortiment von conrad (man findet sogar mit den Conradnummern 
teile) und bietet für 15€ eine Jahres-Versand-Flat an.

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