[S] Ich suche funktionierende MFM/ST506 Festplatte

Gast #3684473
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Hallo,

ich suche für einen alten IBM Portable PC5155 eine MFM/ST506 Festplatte 
die noch funktioniert, da die bei meinem "Museumsrechner" eingebaute 
Festplatte leider nur noch sporadisch funktioniert. Am besten wäre eine 
alte Western Digital oder Seagate mit mindestens 20MB gerne aber auch 
mit grösserer Speicherkapazität.

Wenn jemand so etwas noch hat würde ich mich freuen wenn er/sie mir 
diese anbieten würden. Bitte wenn dann zu einem fairen Preis.

Vielen lieben Dank und noch einen schönen Pfingstmontag-Abend.

Gruß TOKABLN

Update: bitte keine Festplatte mit damals voller Bauhöhe sondern bitte 
mit halber Bauhöhe.
Angehängte Dateien:
#3684600
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Rainer V. schrieb:
> Paßt auch eine
> IDE-Platte ab 100MB? Da fehlt mir jetzt der Überblick, alles lange her.

Dann bräuchte man auch einen passenden Controller dazu. IDE ist eine 
andere (modernere) Schnittstelle als das MFM was die damals hatten. Der 
PC5155 basiert auf dem XT und ich weiß nicht ob es dafür IDE-Controller 
gab, ich glaube eher nicht, die waren eher für ATs gemacht.

Es gibt aber Neuentwicklungen um sowas nachzurüsten:
http://dangerousprototypes.com/docs/XT_IDE_disk_controller
aber das ist dann natürlich nicht mehr original.
Gast #3684870
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Schon mal vielen lieben Dank, das sich überhaupt jemand meldet.

Auf die Frage woran es bei der eingebauten Platte hapert... nun wenn sie 
länger als eine Woche nicht eingeschaltet wird, dreht der Spindelmotor 
nicht an...

Erst wenn ich die Platte ausbaue und den Spindelmotor von Hand bewegt 
habe und dann wieder alles eingebaut ist, läuft die Platte wieder an. 
Ist allerdings ein wenig mühselig... wer den Rechner kennt... das ist 
nicht mal so einfach mit seitlichem Deckel auf und voller Zugriff.

Die verbaute Platte ist eine Tandon TM262... eine der ersten 3.5 inch 
size Platten mit 21,4MB Kapazität ;-)

Aus nostalgischen Gründen hänge ich an dem Gerät... was auch nicht mehr 
ganz original ist, da z.B. eine NEC V20 CPU eingebaut ist. Auch wurde 
der Rechner auf ganze 640KB RAM aufgebohrt.

LG TOKABLN
#3684887
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Übrigens, ich habe früher auch schon selbst MFM Platten "repariert". Ich 
hatte mal Lesefehler bei einer 20MB Seagate. Die habe ich auf geschraubt 
und zwischen Platten ein Staubgewölle gefunden. Das habe ich heraus 
genommen und danach ist sie noch lange gelaufen.

Du könntest also die Daten retten, eventuell Versuche mit dem DTX300 
machen, damit Du sicher bist das Du das Gerät auch irgendwie wieder ans 
Laufen bekommst und anschließend die original Platte zerlegen.

So wie sich das anhört ist aber wohl das Lager des Plattenstapels 
verschlissen. Das zu Reparieren dürfte nicht einfach sein. Eventuell 
hilft säubern und Silikonspray. Die Platte muss dafür aber auch zerlegt 
werden. Die Gesamte Operation ist natürlich kritisch und die Gefahr das 
sie Platte danach Schrott ist hoch ...
Gast #3684933
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Wolfgang Heinemann schrieb:
> Hallo, ich vermute mal das du dieses
> http://www.datexdsm.com/DTX300en.php Teil schon gefunden hast. Wenn es
> nicht auf absolute Originaltreue sondern Betriebsfähigkeit ankommt ist
> das sicher ok. Alte, funktionierende MFM Platten zu finden wird
> schwierig. Nach meiner Erinnerung sind die recht oft ausgefallen.

Ist sicher nicht schlecht aber von 1480 Euro an aufwärts nicht im Rahmen 
meiner Wünsche ;-)

Trotzdem vielen lieben Dank

LG TOKABLN
Gast #3685104
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Joerg L. schrieb:
> Torsten K. schrieb:
>> Das Interface der Festplatte hat zwei direkte Platinenstecker, einmal
>> 34polig, einmal 20polig. Siehe obiges Bild
>
> Naja, das Interface von ESDI Platten sieht identisch aus. Funktioniert
> aber nicht. War damals(TM) sehr überraschen, als die Platte dann ESDI
> war und nicht MFM oder RLL.

Stimmt... jetzt wo es erwähnt wird erinnere ich mich... ESDI basierte ja 
wohl auch auf dem vorherigen Format... Allerdings war wohl die 
Pinbelegung eine andere.

Bin mir aber nicht mehr sicher... Tante Gurgel weiß da sicher mehr.

LG TOKABLN
#3685148
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Torsten K. schrieb:

> Das Interface der Festplatte hat zwei direkte Platinenstecker, einmal
> 34polig, einmal 20polig. Siehe obiges Bild
>
> LG TOKABLN

Sorry, meine sind dann wohl schon EIDE mit EINEM breiten Stecker, einem 
jumper-Feld und  einer 4-poligen Stromversorgung.

Aber das war mal was, wohl so um 1991, da war MFM bzw. RLL im Gespräch.

Mein erster PC war damals von HighScreen mit einer 60 MB Platte (kein 
Schreibfehler).

Auf der Platte gab es dann aber Schreib- und Lesefehler bis ich das 
PC-Gehäuse aufschraubte und festellen musste, dass es eine 40er Platte 
war, die man auf 60 hochformatiert hatte.
Gast #3685159
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Mfm platten Verdammt lang her :) Ich habe noch etliche davon in 5.25 
Doppel 5.25 und 3.5 glaube von 10mb bis 80 mb Wenn ich das nechste mal 
meine Eltern besuchen gehe werde ich mal schauen welche genau ich habe.
Früher liefen die alle noch sind aber mittlerweile bestimmt seit über 10 
jahren in kisten eingelagert
Gast #3685186
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larsen schrieb:
> Hallo,
>
> hier bekommst du deine gesuchte Festplatte ;-)

Dann doch eher 
http://www.ebay.de/itm/Seagate-5-25-Zoll-MFM-Festplatte-40-MB-ST-251-1-/171353173895?pt=Klassische_Computer&hash=item27e571ef87 
-- die ST-251 war ein Klassiker.


Und falls noch jemand eine ST-412 loswerden will (10MB volle Bauhöhe, 
wie zwei Blueray-Laufwerke aufeinandergelegt), hätte ich Interesse.
#3685376
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Torsten K. schrieb:
> dreht der Spindelmotor nicht an... Erst wenn ich die Platte ausbaue
> und den Spindelmotor von Hand bewegt habe...

Kommt mir bekannt vor. Also, MFM-Platte habe ich nicht mehr, nur noch 
die Controllerkarte. Die war wohl auch mal in meinem PC1512 drin, ist 
also für 8-Bit ISA-Slot. Damit kann man nach Umstecken eines Jumpers und 
mit DOS-Tool Debug.exe die Platte vorformatieren (dauert aber lange).
#3685382
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Ein kleines Problem beim Verkauf solcher Platten liegt im Inhalt. 
Mancher hat wohl noch eine rumliegen, die irgendwann mal funktionierte. 
Aber da sind dann vielleicht Daten von damals drauf, die man nicht gerne 
weiterverkaufen/verschenken will. Und fürs Löschen fehlt heute das 
Equipment.
Gast #3685499
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Goil goil goil :)

Da hatt wer die selbige Kiste wie ich noch am Laufen.
Da hab ich noch ne frage. Hast du noch funktionsfähige  Software für die 
Kiste??? Bei mir haben sich die 4 1/4" Diskettenbestände leider in den 
letzten 20 Jahre Dramatisch verkleinert.

Naja das Orginol SNT wartet auch noch auf eine Reparatur...

Gab es überhaupt 8Bit-ISA IDE Cotrollerkarten?
Gast #3685559
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Ketchup schrieb:
> Goil goil goil :)
>
> Da hatt wer die selbige Kiste wie ich noch am Laufen.
> Da hab ich noch ne frage. Hast du noch funktionsfähige  Software für die
> Kiste??? Bei mir haben sich die 4 1/4" Diskettenbestände leider in den
> letzten 20 Jahre Dramatisch verkleinert.
>
> Naja das Orginol SNT wartet auch noch auf eine Reparatur...
>
> Gab es überhaupt 8Bit-ISA IDE Cotrollerkarten?

Du meinst sicher 5 1/4" ;-)

Nur für den Fall das Du das nicht weißt... Du kannst an den Floppy 
Controller auch ein 720KB Diskettenlaufwerk anschliessen... brauchst 
dann nur einen Treiber laden... ich müsste mal nachschauen wie der 
Treiber Aufruf war... ich selber habe eine 720KB Floppy angeschlossen 
und habe heute wieder mal meine Festplatte ausgebaut und per Hand 
angeschubst. Im Moment läuft sie wieder... ich darf halt nur nicht 
vergessen den Rechner innerhalb einer Woche einzuschalten.

Gruss TOKABLN
Gast #3685622
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Lass die Platte mal ein paar Stunden auf dem Kopf stehend laufen. Nur 
drehen lassen, nicht die Köpfe bewegen! So verteilt sich das Fett in den 
Lagern neu, was sowohl Geräusch- als auch Klebeprobleme lösen kann.

Mit einer darübergelegten Zeitung staut sich die Wärme, was den Effekt 
begünstigt. Mehr als 60°C sollten es aber nicht werden.
Gast #3685816
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Lucky Luke schrieb:
> Ich hab noch eine Rodime RO3065 Festplatte in meinen Beständen, aber
> habe keine Ahnung, ob das Ding funktioniert, da mir ein Kontroller dafür
> fehlt.

Also für Portokosten würde ich das Risiko ggf. eingehen. Schreib doch 
bitte mal nee PN wenn Du das machen würdest.

Gruß TOKABLN
Gast #3685876
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@Ketchup

So hier nun die Parameter dür sie Verwendung einer externen Floppy. 
Soweit ich mich erinner, kann der eigenbaute Kontoller nur 720KB 
Laufwerke unterstützen... aber das wäre ggf. einen Test Wert

Ich habe in der config.sys folgenden Eintrag

device=c:\dos\driver.sys /D:2 /C /F:2

Auflösung findest Du ggf. im nachfolgenden Link

http://www.i8086.de/dos-befehle/driver-sys.html

Ggf. habe ich noch die Pinbelegung der nach aussen führenden Buchse. 
Müsste ich mal in der IBM Technischen Referenz nachschauen.

Gruß TOKABLN
Gast #3685902
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soul eye schrieb:
> Lass die Platte mal ein paar Stunden auf dem Kopf stehend laufen. Nur
> drehen lassen, nicht die Köpfe bewegen! So verteilt sich das Fett in den
> Lagern neu, was sowohl Geräusch- als auch Klebeprobleme lösen kann.
>
> Mit einer darübergelegten Zeitung staut sich die Wärme, was den Effekt
> begünstigt. Mehr als 60°C sollten es aber nicht werden.

Gute Idee... Test läuft schon... ich lass das Ding einfach mal ein paar 
Tage rödeln.

Danke für den Tipp.

Gruß TOKABLN
Persönliche Seite #3686306
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Das Problem bei alten nichtanlaufenwollenden Platten sind oft nicht die 
Spindellager, sondern klebende Köpfe. Die sind auch bei diesen eher ... 
grobmotorischen Geräten sehr gut poliert, und die Plattenoberflächen 
auch, und das neigt zu "Klebeffekten" im Stillstand. Die bei diesen 
Platten vorgesehen "Parkspuren" hatten bei besseren Platten eine etwas 
anders behandelte Oberfläche, so daß die Köpfe dort nicht so schnell zum 
Kleben neigten.

(Ich habe ausreichend viele ST225 und Konsorten zerlegt, um das Phänomen 
deutlich sehen zu können)
Gast #3686488
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Hallo Rufus,

Danke für die Info... die Platte wird vor jedem Ausschalten per Programm 
in die Parkzone gefahren... das sollte nicht das Problem sein. Ich 
glaube eher das der Spindelmotor schwergängig wird... da es immer etwas 
mühsam ist, den nach längerer Zeit per Hand wieder anzuschieben.

LG TOKABLN

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