Hallo allerseits, für einen Piepser brauche ich einen Oszillator, der einen Ton von 1000 bis 1500 Hz abgibt und wenig Strom aufnimmt. Ich habe verschiedene Schaltungen angedacht, zB Multivibrator mit 2 Transistoren, CMOS-Inverterschaltungen und anderes. Der kleinste Verbrauch liegt (wenn er piepst) be ca 1500 µA. Mir ist das zu viel, ich würde daher gerne wissen, wie ich eine solche Schaltung entwerfe, die weniger Strom aufnimmt, und welche Strategie man ein schlagen soll, um den Verbrauch einer vorhandenen Schaltung zu minimieren. Gruss Robert
Der Piepser braucht irgendeine Leistung um die Luft bewegen zu können. Such die also einen mit möglichst hohem Wirkungsgrad aus. Die elektronische Ansteuerung kann man immer so bauen, daß sie WENIGER braucht, aber deswegen ist an ihr auch nicht viel einzusparen.
R. Freitag schrieb: > Mir ist das zu viel, ich würde daher gerne wissen, wie ich eine solche > Schaltung entwerfe, die weniger Strom aufnimmt Wenn du beim Piepsen eine gewissen Luftmenge in Bewegung setzen willst, wirst du eine bestimmte Leistung aufwenden müssen. Alternative: Perpetuum Mobile mit Energie Harvesting kombinieren ;-)
Die noch älteren haben immer gesagt: "Von nix kommt nix!"
Das ist zwar richtig, aber sicher zu allgemein um dem TO zu helfen. Leider habe ich mich damit noch garnicht beschäftigt. Kann Dir also keine direkten Antworten geben. Aber, vor die Aufgabe gestellt, würde ich mir mal die Datenblätter verschiedener Schallwandler anschauen. Natürlich mal vorher überlegen, welche Lautheit ich bräuchte und in entsprechende Schallpegel umrechnen. Daraus und aus dem Schallwandler ergibt sich dann die Spezifikation eines Verstärkers (falls der Oszillator nicht schon genug Leistung abgibt). Der Oszillator selbst, dürfte (falls er nicht direkt den Schallwandler ansteuert) das geringste Problem sein.
Ist denn nicht der Stromverbrauch in der Aus-Zeit interessanter? Piepst das Ding ständig?
Die Piezos haben im allgemeinen eine Resonanzfrequenz, bei der sie am lautesten sind.
Ich werde erst malden Verbrauch der Schallgeber messen und dann weitersehen. Gruss Robert
Auch mit einem auf die Frequenz des Piezo abgestimmten Resonanzkörpers (Gehäuse) kann die Effizienz deutlich gesteigert werden.
R. Freitag schrieb: > Mir ist das zu viel, ich würde daher gerne wissen, wie ich eine solche > Schaltung entwerfe, die weniger Strom aufnimmt, und welche Strategie man > ein schlagen soll, um den Verbrauch einer vorhandenen Schaltung zu > minimieren. Hallo Robert, zwei Dinge: a) der Schallwandler - meist Piezo - benötigt selbst auch einige Energie. Wenn Du diese nergie reduzieren kannst wirst Du da auch sparen. Also am besten den Piezo in der Resonanzfrequenz betreiben und schauen wie Du den am besten mit möglichst wenig Impulse zum Schwingen bringst - man muss na icht umbdingt die ganze Zet treiben, vielleicht kannst du mit Pausen optimieren. b) der Treiber Hier ist zu überlegen wie Du den Piezo am besten ansteuerst. Da der Piezo im allgemeinen ein Keramikelement/Quarz ist werden vorwiegend kapazitive Ströme durch Umladen zum Tragen kommen. Am einfachsten ist sicher der Rc-Oszillaotr einer Logikinverterstufe. Aber auch da kommen schon Ströme durch den Widerstand zum tragen. Denkbar wäre auch ein kleiner Prozessor (Deiner Wahl) der vorwiegend schläft und zum Umschalten nur kurz aufgeweckt wird. Bei geeigneter Wahl gehen die Ströme da sicher in den Keller (Bereich <100uA). rgds
Wenn dein Schallwandler einen Resonanzkörper zur Verfügung hat, der genau auf die Schwingfrequenz des Schallwandlers abgeglichen ist, steigt die Lautstärke sprunghaft an. Dann kannst du die Leistung drosseln, bis die Lautstärke wieder annehmbar ist und sparst so jede Menge Strom. Ein abgestimmter Resonanzkörper (z.B. ein Rohr - auf der einen Seite der Lautsprecher aufgeklebt, die andere Seite offen) bringt die leiseste Schallquelle noch zur Geltung :O)
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