Spulenkonstruktion Magnetfeldsweep von 40-1 MHz

Gast #3692780
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Hallo,

ich habe ein Problem, bei dem mir Antennenexperten wahrscheinlich extrem 
schnell helfen können. Ich möchte den Spin von Atomen flippen und dafür 
brauche ich ein Magnetfeld im Radiofrequenzbereich mit dem ich einen 
schnellen Sweep von 40 bis 1 MHz durchfahren möchte. Ich habe mir dafür 
Testspulen gebastelt (Radius zw. 3 und 5 cm für größer oder kleiner ist 
kein Platz) und einen 50 Ohm Widerstand zum abschließen. Das Magnetfeld 
sollte in einer Entfernung von 7.5 cm noch groß sein (40mG).

Wie muss ich die Spulen konstruieren oder wie die Impedanz anpassen, 
dass das abgestrahlte Magnetfeld möglichst groß ist?

Für die beste Impedanzanpassung ist eine einzelne Leiterschlaufe wohl am 
besten, dann brauche ich aber auch unglaublich viel Leistung um das 
Magnetfeld zu erzeugen. Und wie groß ist das abgestrahlte Magnetfeld 
wirklich?
Gast #3693051
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Also Endor Spulen. 40 Gauss sind eine Menge. Wir verwenden 200 oder 500W 
AR-Verstaerker. Die Spulen sollten grad am Sample sein und einige 
Windungen beinhalten. Wenn die Impedanz zu tief ist, ist auch nichts.
Gast #3693055
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>Wie muss ich die Spulen konstruieren oder wie die Impedanz anpassen,
>dass das abgestrahlte Magnetfeld möglichst groß ist?

Du solltest als Physiker wissen, dass ein Magnetfeld nicht "abgestrahlt" 
wird.

>Für die beste Impedanzanpassung ist eine einzelne Leiterschlaufe wohl am
>besten,

Wenn du in der Lage bist, die niedrige Impedanz mit deiner Quelle zu 
bestromen, dann ja. Ansonsten kann eine Spule aus einigen wenigen 
Windungen evtl besser sein.

>dann brauche ich aber auch unglaublich viel Leistung um das
>Magnetfeld zu erzeugen.

Die Verluste (v.a. Spulenwiderstand) werden sicher einige Leistung 
verbraten

>Und wie groß ist das
> ... Magnetfeld wirklich?

Es gibt brauchbare Näherungsgleichungen für das Magnetfeld einer 
stromdurchflossenen Spule.
Gast #3693060
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Sorry, 40mT sind ja 400 Gauss. Das geht eher nicht. Auch gepulst nicht. 
Unsere Endor Spulen vertragen 1W average. Das sind dann bei 1kHz und 
5us, 200W peak. Wir hatt auch Versuche, resonant zu arbeiten. Da ist 
dann aber nichts mehr mit sweep. Und wir haben die Spule verbrannt.
Gast #3693351
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Sorry, Ja, 40mG sind fast nichts.

Biot Savart stimmt ganz sicher. Auf den Strom bezogen - bitte den Strom 
nachmessen - ueber dem 50 Ohm. Und unter der Voraussetzung, dass ueber 
die Laenge des Spulendrahtes keine nennenswerten nicht beruecksichtigten 
Phasenverschiebungen auftreten. Auch das kann man messen, als phase am 
50 Ohm Widerstand.
Gast #3693443
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Was willst du eigentlich genau machen? Das klingt alles etwas seltsam. 
Was heißt schnell? Was hast du für eine Falle? Welche Atome? Möchtest du 
evaporativ kühlen?

Genereller Ratschlag aus persönlicher Leidensgeschichte: Bei 7.5cm 
Entfernung braucht du vermutlich einfach einen größeren Verstärker oder 
musst näher an die Atome ran, das ist am einfachsten...

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