Hallo,
habe mir in der Bucht einen Trafo besorgt (E-Kern).
SBA BV 200338 Art.Nr.078-0187, Typ ESI
500VA; 31,25 A
Er hat 5 Primäreingänge für 220,245,310,400, und 513 Volt.
Hier messe ich einen maximalen Widerstand von etwa 7 Ohm!
Für mein Gefühl ist das viel zu wenig, ich trau mich nicht ich
anzuschließen.
Oder schätze ich das völlig falsch ein und er zeigt bei Wechselstronm
ein völlig anderes "Verhalten" ?
Wie schätzt Ihr die Lage?
Danke, DS
Icke schrieb:> Oder schätze ich das völlig falsch ein und er zeigt bei Wechselstronm> ein völlig anderes "Verhalten" ?
Ja, allerdings wirst Du einen starken Einschaltimpuls haben.
Harald Wilhelms schrieb:> Icke schrieb:>>> Oder schätze ich das völlig falsch ein und er zeigt bei Wechselstronm>> ein völlig anderes "Verhalten" ?>> Ja, allerdings wirst Du einen starken Einschaltimpuls haben.
Falsch, als Induktivität wird der Trafo einen Einschaltimpuls gleich 0
haben.
Max D. schrieb:> Falsch, als Induktivität wird der Trafo einen Einschaltimpuls gleich 0> haben.
Da lehrt die Praxis aber was anderes. Ab 500W muss man damit rechnen,
das der typische 16A Sicherungsautomat auslöst.
Gruss
Harald
Große Transformatoren und auch Schaltnetzteile (die Kondensatoren) haben
üblicherweise einen unangenehm hohen Einschaltstrom. Das ist aber
normal.
Für einen einfachen Test einfach eine, möglichst lange Kabeltrommel
davor schalten. Das Schlimmste, was dann passieren kann ist ein Klack
des Sicherungsautomaten.
Aber Vorsicht: 230V wecken Dich schneller auf als der neueste
Steuerbescheid.
@Helge A. (besupreme):
Versuch die 100W Glühbirne einmal in der EU zu erstehen. Der Vorschlag
ist sowas von 'retro'! ;-)
Das hat früher aber genau so funktioniert.
JuTi
Also ich hab meinen Schiss nun überwunden.
Gute Idee übrigens mit der Glühbirne!
Das Ding funktioniert und der 16 A Automat hat auch nicht ausgelöst.
Ich habe nun das Problem die richtigen Anschlüsse primärseitig zu
finden.
Mein Ohmeter (UT61E) müsste dazu schon eine Auflösung im Milliohm
Bereich haben.
Habt Ihr ne Idee Wicklungs- Anfang und Ende anders heraus zu bekommen?
Also mein Steuerbescheid wird durch nichts übertroffen....;-((((
Mit 100 Watt Glühbirnen hab ich mich für die nächsten 15 Jahre
eingedeckt ;-)
Wie finde ich Wicklungsanfang und Ende nebst den Zwischenabgriffen raus?
Würde ich in der Schweiz Glühbirnen kaufen wie Ulli H., dann wäre mein
Steuerbescheid erträglich und Trafos würde ich nicht in der Bucht
ersteigern müssen;-)
Die zwei Wicklungsanschlüsse, mit dem höchsten, gemeinsamen Widerstand
anschließen, kurz in Betrieb nehmen, und die Spannungen, relativ zu den
anderen messen.
Am besten währe es, wenn Du mit der Ausgangsspannung eines Trafos,
anstelle von Netzspannung arbeiten kannst. In einem gewissen Bereich ist
es einem Transformator egal, ob er 230V auf 40V transformiert oder 30V
auf 5,2V.
Widerstandsmessung an Transformatoren ist immer eine mehrdeutige
Angelegenheit. Vor allem da du kleine Unterschiede messen musst.
Vorher aber feststellen, ob es Wicklungen gibt die keine (ohmsche)
Verbindung zu den anderen haben.
Hallo,
schau zunächst nach, welcher der Anschlüsse ganz unten rein geht. Sowas
kann man manchmal sehen, kenne aber Dein Modell nicht. Dann mit dem
Ohmmeter den Anschluss mit dem wahrscheinlich höchsten Wert suchen, auch
das kann man beim genauen hinschauen sehen. Besser wäre ein digitales.
An die Anschlüsse zwischen denen du den höchsten R misst, klemmst Du
jetzt die 230V ran (auch über Lampe) und kannst danach von einer Seite
her die einzelnen Anzapfungen ausmessen. Die Spannung wird ja an jedem
Anschluss anders sein. Ist sie irgendwo höher als 230V hast Du beim
anklemmen doch nicht die Äußersten erwischt.
Das Ganze geht halt mit Versuch und Irrtum, Dank Lampe sollte aber
nichts kaputt gehen.
Old-Papa
Ok,...
folgendes kann ich sehen:
Es gibt 2 Anzapfungen, an denen jeweils nur ein Kupferlackdraht
herausgeführt sind.
Das scheinen Anfang und Ende zu sein.
Bei den Anzapfungen sind immer 2 Drähte herausgeführt, die am Ende
(Anschluss) verdrillt sind, ok logisch.
Sehr interessant ist folgendes:
Zu einer Seite hin, nimmt der Querschnitt des Kupferlackdrahtes ab !!!
Die haben dort also am Kupfer "gespart", wohl um billiger produzieren zu
können.
Die Frage ist aber nun, wo ist der Anfang????
Ich denke ich weiß wo, warte aber mal auf Eure Theorie/Antwort.
>Die haben dort also am Kupfer "gespart", wohl um billiger produzieren zu>können.
Da tust Du den Trafomansche aber unrecht.
500VA aus 220V benötigen Eingangsseitig mehr Strom als 513V. Aus diesem
Grunde kann der Querschnitt zum "Ende" hin auch kleiner werden. Auch
wird die Ausnutzung des Wicklungsraumes durch unnötig dicken Draht nicht
besser.
Also, wenn Du siehst, dass der Draht zu einem Ende der Wicklung hin
dünner wird, so ist dass der Teil mit der höheren Spannung.
Bei uns in .at nicht. Da sind die letzten Exemplare nach dem EU-Beitritt
von .hr importiert worden. Die 100W Glühbirnen sind inzwischen
tatsächlich Raritäten geworden.
JuTi
@derElf (Gast)
Welcher Baumarkt ist das, denn das ist nicht mein gewöhnlicher
Aufenthaltsort. Maximal Hornbach sieht mich fallweise und da sehe ich
nicht in der Leuchtmittelabteilung nach, da die in .at ohnehin rund 50%
teurer sind als in .de
JuTi
@Amateur,
das war auch meine Theorie..
Hab das jetzt mal ausprobiert und nachgemessen.
Mit und hinterher ohne Glühobst in Reihe.
Die untere (tiefste) Wicklung, also nahe am Kern fängt mit dem dicken
CUL Draht an und das ist auch der Anfang.
Dann komm der erste Abgriff für 220 Volt, ab dem dritten Abgriff (245
Volt) wird der Draht dünner.
Der letzte Abgriff für 513 Volt hat dann im letzten Wicklungspaket den
dünnsten CUL Draht.
Jetzt ist alles geklärt, nichts verbrannt, keiner tot ;-)
Danke !!!