Versorgungspannung OPV durch anderen OPV schalten (PWM->Spannung Wandler)

Gast #3694142
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Hallo,
im Netz habe ich eine Schaltung zum Steuern von Lüftern mit 2 bzw. 3 
Pinanschluss über PWM Signal gefunden. Die Schaltung habe ich um einen 
Komparator erweitert. Da ich leider noch nicht so viel Erfahrung habe, 
möchte ich gern wissen ob ich die Versorgungsspannung des einen OPVs mit 
dem anderen schalten kann oder obs da Probleme gibt?
Fällt euch sonst noch was auf was ich beachten sollte?

Im Anhang findet ihr den Screen der Schaltung und die Schaltung ausm 
LTspice.

Für alle dies interessiert, die Grundschaltung habe ich von 
http://www.pentavelo.de/cms/l%C3%BCftersteuerung/62-pwm-%3E-analog-l%C3%BCftersteuerung

Danke schon mal für eure Hilfe.
Angehängte Dateien:
Gast #3694159
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Die Schaltung ist grober Unsinn, die Originalschaltung hat wenigstens 
noch den Grundlagen der Elektronik gehorcht.

Der abgeschaltete OpAmp bekommt noch Masse über den +In Eingang.

Wenn du den Lüfter abschalten willst, dann manipuliere "nach Masse 
ziehen per open collector Komparator" das Eingangssignal des letzten 
OpAmps, nicht seine Versorgungsspannung.
Gast #3695335
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Hallo MaWin,
danke dir für deine Antwort. Genau deswegen wollte ich hier nachfragen. 
In der Simulation hat alles funktioniert. :) Aber das muss ja nicht 
wirklich eine gute Lösung sein.

In die Richtung "nach Masse ziehen per open collector Komparator" hatte 
ich auch gedacht aber es nicht hinbekommen. Bzw. muss ich mich zu den 
Grundschaltungen mehr belesen. Mal schauen wenn ich die Tage Zeit habe, 
werde ich mir das nochmal anschauen.

Nur zum Verständnis, kannst du mir erklären warum die Masse über den 
Eingang schlecht ist? Bzw. warum man die Versorgungsspannung nicht 
schalten sollte?

MfG
Gast #3695363
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Zottel schrieb:
> kannst du mir erklären warum die Masse über den Eingang schlecht ist

Na es heisst vor allem, dass du einem IC nicht die Masse wegnehmen 
kannst wenn ein Eingang noch mit einer Spannung nahe Masse beschickt 
wird, weil dann der Massestrom eben über die Eingangsschutzdiode aus dem 
Eingang abfliesst, was eine sehr schlechte, aber  eine Verbindung nach 
Masse ergibt. Bei IC ohne Eingangsschutzdioden fliesst der Strom noch 
abenteuerlicher, meist bricht ab 7V irgendeine BE-Strecke zusammen.
Gast #3696204
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Danke MaWin für die Erklärung.

Ich denke die Lösung ist sogar ganz einfach. :) Nur sind meine 
Kenntnisse wirklich sehr eingerostet bzw. war Elektronik leider in der 
Ausbildung nicht sehr tiefgehend und jetzt habe ich beruflich leider gar 
nichts mehr damit zu tun.

Also ich habe einen regelbaren PWM-Ausgang an meinem Mainboard an dem 
hängt bisher der CPU-Lüfter. Durch 2 Grafikkarten mit je min. (!) 150W 
kommt richtig Wärme ins Gehäuse, sodass ich 3 Gehäuselüfter, davon zwei 
Slotlüfter ohne Tachosignal, über das gleiche PWM-Signal steuern 
möchte. Slotlüfter gibts leider nicht mit PWM-Steuerung.
In der Grundschaltung (1. Beitrag) werden die Lüfter auch unterhalb der 
Anlaufspannung mit Strom versorgt. Bei dauerhaftem Betrieb befürchte 
ich, dass sie Schaden nehmen.

Ziel:
PWM >= 20% CPU-Lüfter läuft, Gehäuselüfter komplett aus (kleiner als 20% 
wirds nicht, Regelung erfolgt softwareseitig mit SpeedFan)
PWM >= z. B. 50% CPU-Lüfter läuft, Gehäuselüfter läuft
PWM = 100% CPU-Lüfter läuft, Gehäuselüfter läuft ebenfalls mit 
fast_max. Leistung, d. h. Spannungsabfall über die Schaltung sollte so 
gering wie möglich sein.

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