Sperrfilter für 75-87,5MHz

OP #3695961
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Servus,

Eins gleich ma vorneweg, ich bin neu hier im Forum.
Ich bräuchte für eine kleine Schaltung einen Filter, der die Frequenzen 
von 75-87,5MHz unterdrückt. Die Schaltung soll ein kleiner Sender werden 
(ja, ich weiß dass es verboten ist und ja ich weiß auch, was für Strafen 
da zu erwarten wären). Der Sender würde von 75-108MHz einstellbar sein. 
Weil aber ja der BOS-Funk direkt unterm deutschen UKW Rundfunkband 
liegt, möchte ich rein aus Vorsicht da nen Filter einbauen. Der Filter 
sollte gute 7W Leistung vertragen.

Danke schomal im Voraus,

Felix
Moderator Persönliche Seite #3695982
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Kopfschüttel ... warum zum Geier[tm] will man einen „Sender“ bauen,
der von 75 bis 108 MHz geht, um dann anschließend den Bereich 75 bis
87,5 MHz ausblenden zu wollen?

Das praktikabelste „Filter“ hier wäre es, gleich nur den gewünschten
Frequenzbereich zu realisieren.

Felix W. schrieb:
> ja ich weiß auch, was für Strafen da zu erwarten wären

Den Eindruck habe ich allerdings nicht.  Ich habe nicht einmal den
Eindruck, dass du außer „dass es verboten ist“ irgendwie eine Idee
über die Rechtslage hast.  Aber das spielt auch keine große Rolle.
#3701018
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> Kopfschüttel ... warum zum Geier[tm] will man einen „Sender“ bauen,
> der von 75 bis 108 MHz geht, um dann anschließend den Bereich 75 bis
> 87,5 MHz ausblenden zu wollen?

Damit die Bull ... äh ... Polizei den schicken Piratensender nicht 
direkt auf all ihren Funkkanälen hört, die in diesem Bereich liegen.
Moderator Persönliche Seite #3701556
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magic smoke schrieb:
> den schicken Piratensender nicht direkt auf all ihren Funkkanälen hört

Das klärt immer noch nicht die Frage, warum man ihn überhaupt erst so
bauen will, dass er diese Frequenzen erzeugen kann, wenn man dann
anschließend per bruteforce erreichen will, dass er unter keinen
Umständen in diesem Bereich was sendet.

Aber der TE ist eh über alle Berge.  Vielleicht arbeitet er ja schon
das Bußgeld der BNetzA ab …
Gast #3701808
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Felix W. schrieb:
> Der Sender würde von 75-108MHz einstellbar sein.
> Filter, der die Frequenzen von 75-87,5MHz unterdrückt.

Der TO wurde bereits weiter oben darauf hingewiesen, dass sich diese 
beiden im Eingangsposting genannten Forderungen gegenseitig 
widersprechen. Vielleicht kann er ja dazu noch Stellung nehmen.

Trotz seiner nicht gesetzeskonformen Absichten ist anzuerkennen, dass er 
durch die Verwendung eines Filters die schädigenden Auswirkungen seiner 
hochfrequenzemittierenden Apparatur begrenzen möchte.

Diese Art von "Schadensbegrenzung" findet man auch oft bei bestimmten 
Kriminellen. Viele Wohnungseinbrecher gehen unbewaffnet auf Arbeit, da 
sich dadurch das Strafmass deutlich verringert, wenn sie (ausnahmsweise) 
mal geschnappt werden.

Der TO spricht von einer geplanten Ausgangsleistung seines VHF-Senders 
von 7 Watt. Nun sind zahlreiche Fertiggeräte oder auch Bausteine mit 
diesem HF-Output auf dem Markt erhältlich. Oft sind diese ordentlich 
aufgebaut und produzieren geringe Neben- und Oberwellen.

Da braucht es dann keinen Filter mehr, um nennenswerte Störungen im 
(4-Meter) BOS-Bereich zu vermeiden. Problematisch könnte hier allenfalls 
die erste Harmonische seines Senders werden, die in das Rundfunkband III 
fällt, das zur Zeit (von terrestrischen Funkdiensten) aber nur marginal 
genutzt wird.
#3701974
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> Trotz seiner nicht gesetzeskonformen Absichten ist anzuerkennen, dass er
> durch die Verwendung eines Filters die schädigenden Auswirkungen seiner
> hochfrequenzemittierenden Apparatur begrenzen möchte.
Das ist sooo nicht ganz korrekt.
Es muß heißen "die selbstschädigenden Auswirkungen" ... ;)

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