Kontakt 61 für Schleifkontakte?

#3700352
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Hallo zusammen,

habe einen def. Stelltrafo (880 VA aus einer Windmaschine, Spartrafo) 
geschenkt bekommen.

Soweit so gut, die letzte Windung war durchgeschmort, hab ich 
abgewickelt und dann nochmals verlötet, scheint wieder zu funzen (ca. 5 
Ohm über alle Wicklungen).

Nun habe ich unregelmässige Widerstandsmessungen beim Abnehmer, schwankt 
so zwischen 5 Ohm und 80 Ohm.
Das hat nix mit der Stellung des Abnehmers zu tun, sondern nur damit, 
wie gut der Kontakt der Schleifkontakte gerade ist.
Die Shcleifkontakte sehen aus als ob sie aus Kupfer wären, vielleciht 
auch Messing, wollte jetzt noch nicht alles zerlegen.

Nach etwas suchen bin ich auf Kontakt 61 Spray gestossen, wollte wissen 
ob ich das verwenden kann oder doch eher etwas anderes?

Danke im voraus!
Gast #3700448
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Federbronze wahrscheinlich. Versuch mal die Kontaktfläche mit feinem 
Schmirgelleinen abzuziehen. Danach eventuell dein Kontakt 61. Manchmal 
bringt es auch was den Kontakt nachzubiegen um den Andruck geringfügig 
zu erhöhen.
Gast #3700456
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Nur Kontaktspray bringt meistens nur kurzfristig etwas besserung. Bei 
einem Stelltrafo von eBay habe ich das Ding zuerst zerlegt und mit 
Spiritus (Isopropanol war grad nicht vorhanden) und Lappen gereinigt.
Das war nicht nur der Abrieb der Kohlen sondern auch anderer 
Schmodder/Fett etc. (stammte aus einer Wickelmaschine).

Anschließend noch mit Teslanol "Kontakt- und Tuner-Spray" behandelt. Ist 
ca. 3 Jahre her und funktioniert immer noch problemlos.

Vorher (10V Schritte):
No  Ohm
1  009,52
2  003,41
3  001,36
4  006,44
5  001,76
6  001,88
7  007,46
8  002,15
9  002,67
10  003,41
11  002,34
12  008,07
13  002,91
14  007,08
15  007,44
16  004,95
17  007,65
18  005,33
19  005,72
20  007,96
21  005,17
22  005,52
23  004,32
24  004,79
25  005,23
26  006,94
27  005,62

Nacher:
1  000,36
2  000,50
3  000,68
4  000,86
5  001,00
6  001,17
7  001,19
8  001,44
9  001,51
10  001,75
11  001,99
12  002,04
13  002,17
14  002,30
15  002,64
16  002,70
17  002,83
18  003,06
19  003,65
20  003,33
21  003,48
22  003,65
23  003,85
24  003,94
25  004,14
26  004,22
27  004,29
#3700469
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Danke euch beiden!

Tuner Spray hatte ich schon probiert, ohne Erfolg..

D.h. also "nur Sprühen" wird wohl nicht reichen, muss das Ding 
auseinandernehmen und die Dreck-/Oxidschicht entfernen und eventuell die 
Schleifer hinbiegen, Kontakt 61 erst danach für Schmierung & Kontakt.

Danke :)
#3701335
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Läuft wieder!

Hab den Trafo nicht ganz zerlegen können, da ich nicht an einen Ring 
gekommen bin der die Schleifkontakte zusammen hält, aber konnte die 
Kontakte auch so ganz gut reinigen. (Schleifkontake um den Abnehmer mit 
der Achse zu verbinden, der Abnehmer selber ist aus Graphit).

Dabei ist mir aufgefallen, dass nicht nur die letzte Windung geschmolzen 
war, sondern auch die erste Windung, allerdings hat diese sich gleich 
mit der benachbarten zweiten Windung verschmolzen, somit gab es Kontakt.

Hab die erste Windung auch "gerichtet", wundere mich aber was das 
verursachen könnte, vieleicht ein defekter Elektromotor der 
Windmaschine?
Gast #3702309
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Mladen G. schrieb:
> (Schleifkontake um den Abnehmer mit
> der Achse zu verbinden, der Abnehmer selber ist aus Graphit).

Ist das ein Rädchen aus Graphit? Ich habe so einen alten Trafo, wo das 
so ist.
An einer bestimmten Stelle, wo es da auch Kontaktprobleme gibt, sind 
auch Schmelzspuren zu sehen. Da wird wohl mal ein Kurzschluß gewesen 
sein.
#3702746
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Michael_ schrieb:
> Ist das ein Rädchen aus Graphit? Ich habe so einen alten Trafo, wo das
> so ist.

Ja, so einer ist das!

Michael_ schrieb:
> An einer bestimmten Stelle, wo es da auch Kontaktprobleme gibt, sind
> auch Schmelzspuren zu sehen. Da wird wohl mal ein Kurzschluß gewesen
> sein.

Was mich wundert ist eben, dass die erste und die letzte Wicklung 
geschmolzen waren.
Ob der Motor der Windmaschine einen Wicklungsschluss hat?

Der Grund für meine Neugier ist, dass man einen Ersatz für den 
Stelltrafo bestellt hat und wohl versucht die Windmaschine wieder in 
Gang zu setzen..

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