Günstiger Sensor um Kraft von einem Strahl auszulesen

Gast #3705431
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Hallo,

wir wollen eine Art Spiel für Urinale bauen. Ja ich weiß das hört sich 
bescheuert an :D

Ich suche einen Sensor der am besten unter 5 Euro liegt, wasserfest ist 
und niedrige Kräfte messen kann (nach erster Berechnung zwischen 0,25 
und 3,5N). Ich dachte an solche Sensoren wie in den billigen 
China-Digitalwaagen verbaut sind?

Ich denke mal Temperaturkompensation etc. kann man hier vernachlässigen.

Leider google ich schon einige Zeit und habe schon mehrere 
Sensorhersteller durchtelefoniert und da geht es alles so ab 10 bis 100 
Euro erst los.

Der Sensor der noch am meisten rankommt bisher ist dieser:
http://www.voelkner.de/products/557082/Drucksensor-Interlink-FSR400short-ca.-10-g-10-kg.html
Aber 10g bis 10kg ist doch etwas zu weit von der Reichweite. Ich nehme 
an, da kann man nicht viel auslesen. Wenn sich die Kraft so wenig 
verändert.

Vorzugsweise würden wir das Ganze auch ohne MC schalten sondern einfach 
einen Schaltkreis mit Dioden aufbauen. Also zb geringer Druck Diode A 
schaltet frei und LED A geht an, starker Druck Diode B schaltet frei und 
LED B geht an.

Wäre super wenn mir hier jmd. weiterhelfen kann. Bzw. Tipps geben kann 
wie man so etwas besser sucht. Viele Hersteller haben ja meist noch 
nicht einmal Preise dran.

VG
Andi
#3705492
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Die spinnen die Japaner... da gibts einen Bericht einer amerikanischen
> Journalistin, die sich in Japan "ganz aus Versehen" aufs falsche Klo
> verirrt hat, um so ein Spiel mit eigenen Augen zu sehen. Die
> Strahlstärke lupft das Röckchen eines Manga-Mädchens...

Wenn das Röckchen dann oben ist kann man vielleicht auch mit größeren 
Kräften rechnen ;-)
Gast #3705494
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krude idee:
wenn man pinkelt dann geht der strahl ja nach etwas "flufzeit" in ein 
bündel parallel fliegender tropfen über.
Wenn du nun mit einem Piezo sensor nicht die Kraft sondern nur die 
Frequenz dieser aufschlagenden tropfen misst (oder auch deren 
amplitude). für den Nutzer ist es ja eigentlich egal, ob er mit 2.1 N 
pinkelt oder mit 2.5N. Wichtig ist nur einen Parameter "Mehr" oder 
"Weniger" zu haben.

sg
Gast #3705497
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Selber basteln. Das was die Chinesen können, mit Dehnungsmessstreifen 
oder kapazitiv, kannst du nicht. Ein Plastikplättchen mit Scharnier und 
Feder, das durch den Strahl nach hinten gedrückt werden kann. Zur 
Auswertung beispielsweise einen analogen Hallsensor der die Nähe eines 
Magneten erfasst.
#3705604
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Also das mit dem DMS klingt spannend. Die sind auch billiger denke ich. 
Hier ist halt wahrsch. wieder viel Handarbeit notwendig. Aber verstehe 
ich das richtig, dass Teil klebe ich auf ein Stück Plastik z.B. und je 
nachdem wie sehr sich das biegt, desto mehr verändert sich die Spannung?

Cool wäre es halt schon wenn man das Teil einfach auflöten kann bzw. das 
ne Bestückungsmaschine erledigt. Also wir hatten damals an der Uni so 
nen Kasten der automatisch auf die Platinen SMD Bauteile gelötet hat.

Und die Sega-Toylet ist ja mal mega lustig ;-) Genauso stelle ich mir 
das vor. Hier gibts ne ganze Firma die sowas macht:
https://www.youtube.com/watch?v=s1QxnG25Tl4
#3705705
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Bei HBM geht es erst ab 1000€ los. Ich habe generell das Gefühl, dass 
die Waagen in so riesigen Stückzahlen produziert werden, dass die 
Sensorkosten wohl auf einen Bruchteil der Kosten sinken als wie wenn man 
z.B. 1000 kaufen würde.

Vielleicht steige ich auf Infrarot um und mache dann mehrere Punkte. 
Vielleicht verbaue ich dann doch gleich einen MC. Oder hat jemand noch 
coole Ideen welche Sensoren man einstezen kann die billig und SMD sind?

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